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28.09.2021

Stilrichtungslehrgang

Go-Ju-Ryu Karate-Do

Die Karate-Abteilung des TV Jahn richtete am Wahlsonntag einen Stilrichtungslehrgang des KDNW aus.
Unter Leitung von Frank Beeking lautete das Thema „Spezifika der Stilrichtung Goju-Ryu“.
Goju-Ryu ist neben Wado-Ryu, Shito-Ryu und Shotokan eine der 4 Gründungs-Stilrichtungen des Deutschen Karateverbandes (DKV e.V.).
Hervorstechende Merkmale der Stilrichtung Goju-Ryu sind die Ausrichtung an den Erfordernissen einer effektiven Selbstverteidigung. Dazu gehören im Unterschied zum sportlichen Wettkampf die richtige Wahl harter (Go) und weicher (Ju) Techniken, seitliches Ausweichen, kürzere Stände und Distanzen.

Als Schlüssel einer Stilrichtung werden die Kata (festgelegte Übungsabfolgen von Verteidigungs-
und Angriffstechniken) angesehen. Beispielhaft wurden 2 solche Kata (Sanseru und Sepai) näher
betrachtet und in 2 Gruppen herausgearbeitet welche Techniken deutlich dem Go oder dem Ju
zuzuordnen sind. In Partnerübungen wurde anschließend die Tauglichkeit der Techniken für die
Selbstverteidigung geprüft und deren angemessene Präsentation im Rahmen einer Danprüfung
(Meistergrade) erarbeitet.
Die Karate-ka des TV Jahn bieten regelmäßig die Ausrichtung von Verbandslehrgängen an. Für den
31. Oktober ist nun ein Prüferlehrgang in Vorbereitung, den Brigitte Kipke-Osterbrink leiten wird.
Wie vielen Sportvereinen oder Abteilungen in Großsportvereinen fehlen auch den Karate-ka des TV
Jahn die Neuzugänge der letzten eineinhalb Jahre. Nach Anmeldung und Absprache für das erste
Training können Interessenten jederzeit zum Zuschauen oder für ein Schnuppertraining (ca. 3
Trainingseinheiten) in die Halle Tokio im SportPark kommen. Es gelten zur Zeit die 3-G-Regeln.
Zur Terminvereinbarung kann eine Anfrage mit Altersangabe an karate@tvjahnrheine.de gerichtet
werden.
Es gibt Angebote für Kinder ab dem 7. Lebensjahr, Jugendliche und Erwachsene ohne
Altersbegrenzung. Da das Kindertraining sehr gut angenommen wird, gibt es für Kinder eine
Einschränkung. Im Oktober können nur noch maximal 8 Kinder der Altersgruppe 9 bis 14 neu
aufgenommen werden. Im November gilt dann ein Aufnahmestopp und erst im Dezember ist dann
wieder ein Schnuppertraining für alle Kinder ab dem 7. Lebensjahr möglich.
Im Kinder-, Jugend- und Erwachsenentraining wird jeweils ein der Altersgruppe angemessenes
Training geboten. Dabei steht im Kinder- und Jugendtraining das moderne Sportkarate im
Vordergrund, im Erwachsenentraining neben Selbstbehauptung und Selbstverteidigung vor allem
die Erhaltung der allgemeinen Fitness und Beweglichkeit bis hin zur Sturzprofilaxe.
Weitere Informationen sind auf der Homepage www.karate-rheine.de enthalten.

29.06.2021

Karate Trainingszeiten in den NRW Schulsommerferien 2021

Erwachsene, Jugend und Kinder Training


Erwachsene und Jugend:

Dienstags und Donnerstags: "gemeinsam"    

Beginn 19:00 Uhr = Dauer 90  bis 120 Minuten

Sonntags:

Beginn 09:30 Uhr = Dauer 120 Minuten 

Alle anderen Übungsstunden entfallen während der Sommerferien!

Kinder:

Während der Sommerferien findet das Kindertraining der Karate-Ka in der üblichen Zeit von 17:00 bis 18:30 Uhr an folgenden Tagen statt:

Freitag, der 16, 23. und 30. Juli und 06. August !        

27.06.2021

Verbandslehrgang des KDNW

Spezifika der Stilrichtung Goju-Ryu

Unter Leitung von Frank Beeking richteten die Karate-ka des TV Jahn Rheine am vergangenen Sonntag einen Verbandslehrgang des KDNW (Karate Dachverband NW) aus. Es ging um das Thema Spezifika der Stilrichtung Goju-Ryu. Goju-Ryu steht für Go = Hart, Ju = Weich, Ryu = Stilrichtung oder Ausprägung.

14 Teilnehmer hatten sich eingefunden, die sogar aus Bremen und Seelze angereist waren. Einige erzählten, dass doch noch eine gewisse Zurückhaltung wegen des Pandemiegeschehens andere Vereinsmitglieder von einer Teilnahme abgehalten hätte. Vor Beginn wurde daher auch offen abgestimmt ob die Durchführung lieber in der Halle oder auf einem Platz im Sportpark erfolgen sollte. Es wurde dann übereinstimmend der Halle Tokio unter Einhaltung des Hygienekonzeptes derKarate-Abteilung der Vorzug gegeben und vereinbart, dass Partnerübungen auch ohne Distanz mögich sind, jedoch auf häufige Partnerwechsel verzichtet wird. So fanden sich für die Dauer des Lehrgangs schnell feste Übungspartner. Am Beispiel verschiedener Partnerübungen und Selbstverteidigungstechniken wurden die besonderen Merkmale der Stilrichtung gemeinsam erarbeitet. Dabei war schnell deutlich, dass Bewegungsmuster viel weniger durch die Stilrichtung als durch die Zielsetzung geprägt sind. Im sportlichen Freikampf geht es um die Erzielung von Punkten ohne Wirkungstreffer und unter Einhaltung von Wettkampfregeln. In der Selbstverteidigung dagegen gibt es keine Regeln und es kommt darauf an einen Angriff mit angemessenen Mitteln abzuwehren. Daraus ergeben sich zwangsläufig andere Bewegungsmuster. Geübt wurde mit Blick auf Partnerformen und Selbstverteidigungssituationen das richtige Ausweichen. Dabei sollen Abwehrtechniken möglichst mit wenig Kraftaufwand, eben eher weich, ausgeführt werden, Gegenangriffe dagegen mit der notwendigen Härte und Entschlossenheit. Zu den Grundprinzipien, auf die Frank Beeking wert legte, gehört, dass die Distanz mit der Technik überwunden wird und nicht mit dem Körper. Gemeint ist, dass die gegebene Distanz über die Wahl der Technik entscheidet. Kurze Techniken, etwa mit dem Ellenbogen, kommen zum Einsatz wenn die Situation zu einer nahen Distanz geführt hat. Als Schlüssel der Stilrichtung gelten die Kata, dass sind festgelegte Bewegungsabläufe, die auch alsKampf gegen einen imaginären Gegner bezeichnet werden. Exemplarisch wurden einige Passagen aus solchen Kata mit dem Partner auf ihre Zweckmäßigkeit in Verteidigungssituationen überprüft.In einer abschließenden Feedback-Runde brachten alle Lehrgangsteilnehmer zum Ausdruck, dass esschon richtig wohltuend war, endlich einmal wieder gemeinsam trainieren zu können. Alle konnten neue Eindrücke und Ideen für das nächste Training mitnehmen. Frank Beeking bedankte sich für die offene und aktive Beteiligung an diesem nach langer Zeit ersten Verbandslehrgang.

15.06.2021

Online-Prüfung für unsere Karate-ka

Eine besondere Herausforderung!

Für unsere Karate-ka waren die letzten Monate – wie für alle Sportler – schon eine besondere Herausforderung. Ein Trainingsangebot war nur Online möglich. Mit kreativen Ideen brachten die Übungsleiter Abwechslung in die Trainingsstunden und gingen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmer ein

Auch das Angebot der Karateverbände, des DKV (Deutscher Karate Verband e. V.) als Bundesverband und des KDNW (Karate Dachverband NW e. V.) als Landesverband, Kyu-Prüfungen (Schülergraduierung, die durch Gürtelfarben gekennzeichnet ist) Online ablegen zu können wurde aufgegriffen. Die Teilnehmer am Online-Training konnten vor der Kamera einen Großteil der Prüfungsanforderungen während des Onlinetrainings absolvieren. Immer war das nicht möglich und deshalb wurden von den Prüfungsteilnehmern dann Videos eingereicht, die dann von den Übungsleitern und Prüfern bewertet wurden. 3 Erwachsene und 17 Kinder konnten so eine höhere Graduierung erreichen. Besonders erfreulich war nun, dass mit der Freigabe des Outdoor-Trainings zumindest für die Kinder die Ergebnisbekanntgabe und Überreichung der Urkunden in Präsenz möglich war. Am Freitag, dem 11. Juni konnten die Kinder wieder gemeinsam trainieren und erhielten bei der Gelegenheit ihre Urkunden überreicht. Den 9. Kyu und zugleich die Zwischenprüfung zum weiß/gelben Gurt erreichten Leon Hespeling, Fabio Runge und Sophie Simon. Mit dem8. Kyu tragen nun Mandy Mersch und Brandon Voss den Gelbgurt. Lena und Marvin Ilenseer bestanden den 6. Kyu-Grad und tragen nun grün. Anna und David Pfeifer erreichten mit dem 5. Kyu-Grad den ersten Blaugurt während es für Romy und Cederic Brinker mit dem 4. Kyu-Grad keine neue Farbe gibt. Beide tragen nun den oberen Blaugurt. Die Oberstufe der Schülergraduierungen erreichte Melvin Beeking. Er bestand den 3. Kyu-Grad und trägt nun einen Braungurt. Für Paulinka Mersch bleibt es beim Braungurt, denn sie trägt nun den 2. Kyu-Grad und das bedeutet auch, dass ihr nächstes Ziel der 1. Kyu-Grad ist und der gilt zugleich als Generalprobe für den Schwarzgurt.Die Übergabe der Urkunden an Rainer Remberg zum 3. Kyu-Grad und Braungurt, Sarah Hindersmann zum 7. Kyu-Grad und Orangegurt und Holger Podszun zum 8. Kyu-Grad und Gelbgurt erfolgte in den nächsten Trainingsstunden.