30.06.2024

Mats Soika löst das Ticket für die westfälischen Schülermeisterschaften im Sprint und im Hürdenlauf

TV Jahn Leichtathleten sammeln Podiumsplätze bei den U14-Kreismeisterschaften in Lengerich

überzeugten mit tollen Leistungen bei den Kreismeisterschaften in Lengereich (v.l.): hinten: Trainer Wolfgang Göcken, Ella Purkall, Mats Sojka und Trainer Martin Lange; vorne: Tristan Guttermann, Merle Klesper und Lia Hüweler

Am vergangenen Samstag fanden die Kreiseinzelmeisterschaften der U14 und U12 Athleten in Lengerich statt. Sechs AthletInnen der Leichtathletikabteilung des TV Jahn Rheine machten sich auf dem Weg, um sich mit anderen AthletInnen aus dem Kreis Steinfurt/Tecklenburg zu messen. Für drei AthletInnen waren es die ersten Meisterschaften, da sie erst in diesem Frühjahr zur Leichtathletik gestoßen sind. Entsprechend aufgeregt und nervös waren sie. Bereits im Training zeigten sie Talent, eine gute Auffassungsgabe und für Anfänger z.T.  wirklich gute Leistungen. Dies ließ im Vorfeld auf gute Platzierungen hoffen.

Clara Ecker eröffnete für die Jahn-AthletInnen den Wettkampftag. Im 60m-Hürdensprint der W13 unterbot sie ihrem Zeitendlauf ihre persönliche Bestzeit um fast 2 Sekunden auf sehr gute 12,78 Sekunden. Damit erreichet sie einen ausgezeichneten 4. Platz in ihrer Altersklasse.

Direkt danach startete Mats Sojka in der Altersklasse M13 in der gleichen Disziplin. Als sehr guter Hürdenläufer verbesserte er seine Bestzeit um eine halbe Sekunde auf 10,66 Sekunden und holte damit seinen ersten Kreismeistertitel. Später nahm er noch am 75m-Sprint teil. Auch in diesem Zeitendlauf unterbot er seine alte Bestleistung um ca. eine halbe Sekunde. In der Laufzeit von 10,66 Sekunden überquerte er als erster die Ziellinie und gewann damit seinen zweiten Kreismeistertitel. Mit diesen hervorragenden Leistungen steht er in beiden Disziplinen aktuell in der westfälischen Bestenliste auf dem 6. Rang und hat sich damit frühzeitig relativ sicher für die Westfälischen U14 Meisterschaft in Kamen im September qualifiziert.

Tristan Guttermann (M12) startete in Lengerich gleich in 4 Disziplinen. In seiner ersten Disziplin musste er den 200g schwere Wurfball möglichst weit aufs Grün befördern. Mit 26,50 m erreichte er nicht ganz seine Bestleistung, konnte sich aber den 5. Platz sichern. Beim Weitsprung startete er gleich mit sehr guten 3,19m und 3,13 m Danach gelang ihm leider kein weiterer gültiger Sprung und er beendete diese Disziplin auf dem 7. Platz. Erstmals startete er auf der 75m-Sprintstrecke. Mit guten 13,19 Sekunden erreichte er erneut den 5. Platz. Als letzte Disziplin startete er in der Mittelstrecke 800m. In diesen Lauf gelang es ihm bei sehr heißem Wetter bis auf 1,5 Sekunden an seine Bestzeit aus 2021 heranzukommen. Tapfer kämpfte er sich In der Zeit von 3:25,22 min bis ins Ziel und wurde mit dem Vizekreismeistertitel belohnt.

Ella Pukall, Lia Hüweler und Merle Klesper nahmen zum ersten Mal an einen Leichtathletikwettkampf teil.

Im Training zeigte Ella Pukall (W12) beim Weitsprung Leistungen fast bis 4m. Leider war sie im Wettkampf sehr nervös, so dass ihr kein guter Anlauf im Wettkampf gelang. Daher beendete sie diese Disziplin leider nur mit 2,68m und dem 10. Platz. Danach startete sie im 75m-Lauf und machte hier Vieles besser. Im Vorlauf gelang ihr ein guter Start und sie konnte der Führenden gut folgen. Mit einer exzellenten Laufzeit von 11,09 Sekunden qualifizierte sie sich direkt für den Finallauf. Dort hatte sie einen leicht verzögerten Start, so dass die Konkurrentinnen gleich einen Vorsprung von 2-3m hatten. Dennoch gab sie nicht auf und startete eine beeindruckende Aufholjagd, überholte einige Athletinnen und lief auf den letzten Metern deutlich auf die Führende auf, die sich noch richtig strecken musste, um das Finale für sich zu entscheiden. Trotz des schwachen Starts lief Pukall erneut 11,09 Sekunden und konnte sich über den Vizemeistertitel freuen.

Lia Hüweler (W11) startete zunächst beim 50m-Sprint. Mit einem sehr guten Start übernahm sie direkt die Spitze des Feldes, die sie dann auch nicht mehr hergab. In 8,05 Sekunden gelang ihr die schnellste Vorlaufzeit und durfte somit als vorläufig schnellste Sprinterin ins Finale einziehen. Auch hier zeigte sie eine wieder schnelle Reaktionszeit beim Start und lief erneut als erste ins Ziel. In genau 8,00 Sekunden holte Hüweler sich ihren ersten Kreismeistertitel. Beim Weitsprung gelang ihr nach einem ersten ungültigen Versuch im zweiten Durchgang dann ein guter Sprung mit 3,98m in die Sandgrube. Der darauffolgende Sprung wurde mit 4,04m gemessen. Dieser weite Satz reichte für den Sprung aufs Podest und den Bronzerang in ihrer Altersklasse. Beim abschließenden 800-Lauf hatte auch sie nach einem langen Wettkampftag mit der Hitze zu kämpfen. Nach 600 Metern noch auf Rang 5 liegend, kam sie nach einem kuragierten 120m-Endspurt auf der Zielgeraden in sehr guten 3:13,98 Minuten als hervorragende Dritte ins Ziel und verfehlte den zweiten Platz nur um zehntel Sekunden.

Als jüngste der Jahn-Athleten startete Merle Klesper (W10) beim 50m-Sprint. Im Vorlauf lief sie mit 8,49 Sekunden ins Ziel und qualifizierte sich als Sechs-schnellste für die Zeitendläufe in dieser Disziplin. Dort kam sie mit 8,47 Sekunden zeitgleich mit einer Konkurrentin ins Ziel und landete damit auf dem 5. Platz. Beim Weitsprung gelang ihr ein Sprung von genau 3,00m. Damit wurde sie 17. im Gesamtklassement. Als letzte Disziplin nahm sie beim 800m-Lauf teil. Diesen gewann sie Wortwörtlich mit dem Kopf, bzw. mit Willensstärke. Nach 550 Metern entspann sich ein Zweikampf mit einer Athletin um Platz zwei und drei. Erschöpft aber entschlossen kämpfte Klesper jeden Überholversuch der Konkurrentin auf den letzten 200m nieder. Mit der sehr guten Zeit von 3:08,34 Sekunden wurde sie Vizekreismeisterin in der Disziplin.

Nach diesen sehr guten Leistungen können die jungen TV Jahn LeichtathletInnen in den anstehenden Sommerferien neue Kräfte sammeln und im September bei den Mehrkampfmeisterschaften in Rheine und bei den Westfälischen Meisterschaften U14 in Kamen wieder gute Leistungen zeigen.

 

 

25.06.2024

Drei Saisonbestleistungen – dreimal Westfalenmeisterin

Dörthe Lange erfolgreich im Dreisprung, Kugelstoßen und Diskuswurf

dreifach Westfalenmeisterin: Dörthe Lange

Am letzten Samstag fanden wie bereits in den vergangenen zwei Jahren die westfälischen Seniorenmeisterschaften im Reken-Maria Veen statt. Nach der Teilnahme bei den Deutschen Masters am vorhergehenden Wochenende in Erding startete Dörthe Lange vom TV Jahn Rheine neben dem Dreisprung nun auch im Kugelstoßen und Diskuswurf der Altersklasse W50. Gegenüber den Masters waren die Temperaturen noch einmal deutlich höher und es war sonnig, nur der starke böige Wind begleitet die Teilnehmer weiterhin.

Lange begann ihren Wettkampftag morgens mit dem Dreisprung. Beim ersten Sprung auf 7,42 m verschenkte sie noch viele cm, da sie vor dem Absprungbalken abgesprungen war. Im zweiten Satz erreichte sie mit 7,69 m fast die Leistung von Erding. Nach einem weiteren Sprung auf 7,49 m traf sie dann den Absprungbalken ideal und verbesserte ihre Saisonbestleistung auf tolle 7,90 m. Die beiden folgenden Sprünge waren ungültig, da der Wind auf Rückenwind gedreht hatte. Mit den 7,90 m gewann sie ihren ersten Westfalenmeistertitel. Nach einer Pause fand das Kugelstoßen statt. Da beim Einstoßen nur zwei Stöße erlaubt waren und kein Aufwärmplatz mit einer Kugelstoßanlage zur Verfügung stand, startete Lange mit zwei Stößen unter 9,50 m und einem ungültigen Stoß. Der vierte Stoß landete dann bei 9,51 m. Im fünften Stoß passte dann alles und die Kugel flog auf hervorragende 9,92 m, ihrer zweitbesten Kugelstoßweite mit der 3 kg-Kugel. Mit dieser Leistung stand sie dann das zweite Mal ganz oben auf dem Siegerpodest. Der Diskuswurf fand aufgrund einer Zeitplanänderung erst am Nachmittag statt. Hier gelang ihr im zweiten Wurf eine Leistung von 21,08 m und damit eine Verbesserung der Saisonbestleistung um über einen Meter. Zum Schluss folgten noch zwei weitere Würfe über die 20 m-Marke, die aber keine weitere Verbesserung darstellten. Im Diskuswurf nahm sie damit den dritten Westfalenmeistertitel mit nach Hause.

Nach einer Wettkampfpause stehen nach den Sommerferien noch das Seniorensportfest und die Kreismehrkampfmeisterschaften in Rheine auf dem Wettkampfprogramm.

21.06.2024

Johanna Ide holt Bronze im Dreisprung – Mia Schäche und Leo Neugebauer schlagen sich achtsam

Leichtathleten vom TV Jahn Rheine mit guten Leistungen bei den Westfalenmeisterschaften

Vertraten den TV Jahn Rheine würdig bei den

Westfalenmeisterschaften: v.l.: Leo Neugebauer, Mia Schäche und Johanna Ide

Am 15. und 16. Juni nahmen Johanna Ide (wJU18), Mia Schäche (wJU18) und Leo Neugebauer (M14) vom TV Jahn Rheine an den Leichtathletik-Westfalenmeisterschaften in Gladbeck teil.

Am erfolgreichsten schnitt Johanna Ide (WJU18) ab. Sie nahm gleich an drei Disziplinen teil. Im Dreisprung gelang Ide im zweiten Versuch ein guter Satz auf 11,56 m. Diese Weite konnte sie trotz guter Form bei stark wechselnden Winden, die den Anlauf erschwerten, leider nicht mehr weiter steigern. Trotzdem reichte die Weite in einer starken Konkurrenz für einen ausgezeichneten Bronzerang. Danach trat Ide noch im Hochsprung an. Hier stellte sie mit 1,50 m eine neue Besthöhe auf und belegte Platz neun. Auch bei 1,55 m hatte sie noch viel Luft zwischen sich und der Latte, doch leider passte der Abstand zur Latte nicht gut. Dadurch, dass sie immer wieder zu dicht an der Latte absprang, touchierte sie diese drei Mal denkbar knapp und brachte sie mit den Fersen zum Herunterfallen. Am Sonntag startete Ide noch im Weitsprung. Hier hatte sie zwei sehr weite Sprünge deutlich über die 5m-Marke, die leider knapp ungültig waren. Ein dritter Sprung ging dann nur auf 4,35 m, da sie aufgrund einer starken Windböe fast 1 m vor dem Absprungbalken absprang. Damit verpasste Ide als neunte den Endkampf der besten Acht und zugleich die Chance auf weitere drei Sprünge.

Ebenfalls im Weitsprung war Mia Schäche (wJU18) dabei. Gesundheitlich immer noch nicht fit, ging Schäche mit Oberschenkelproblemen in das Springen. Im ersten Versuch gelang ihr trotzdem ein Sprung auf 4,78 m, so dass sie in das Finale der besten Acht einziehen konnte. Im fünften Versuch versuchte Schäche noch Mal ihre letzten Kräfte zu bündeln und schaffte es, sich auf 4,83 m zu steigern. Abschließend belegte Schäche einen im Anbetracht der Umstände guten achten Platz. Bedauerlich für Schäche war es, dass sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung in den letzten drei Wochen auf Wettkämpfe verzichtet hatte. Daher gelang es ihr im Rahmen der Westfalenmeisterschaft und der letzten zwei Wettkämpfe nun nicht mehr, sich für die Deutschen Meisterschaften im Dreisprung zu qualifizieren. In dieser Disziplin hatten ihr nur noch 4 cm zur Qualifikation gefehlt. Nun begleitet sie Johanna Ide in 14 Tagen als mentale Stütze und zum Anfeuern. 

Leo Neugebauer (M14) hatte sich in seiner ersten Freiluftmeisterschaft im Vorfeld mit einer Zeit von 13,80 s als Vorletzter für den 100 m-Sprint qualifiziert, da er bisher erst einmal einen 100 m-Lauf absolvieren konnte. Aufgrund einer Reifenpanne fast zu spät angereist ging Neugebauer umso motivierter und mutiger im ersten Vorlauf in den Startblock. Vom Start weg lief er das stärkste Rennen seiner jungen Karriere und konnte sich in der neuen Bestzeit von 13,48 s über die Ziellinie werfen. Damit verbesserte er seine alte Bestleistung gleich um über eine drei Zehntel und sicherte sich so einen tollen und unerwarteten 18. Platz. Sichtlich zufrieden geht Neugebauer nach seinen Saisonhöhepunkt jetzt in seine verdiente Saisonpause.

 

 

 

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