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26.09.2021

Platz zwei für Tristan Guttermann beim 800 m-Lauf

Erfolgreicher Wettkampf für TV Jahn-Leichtathleten beim Edeka Bahnlauf Meeting in Rheine

freute sich über den 2. Platz bei seinem ersten Wettkampf: Tristan Guttermann

Der neunjährige Tristan Guttermann vom TV Jahn Rheine startete in seinem ersten Wettkampf überhaupt bei einem 800-Wettbewerb im Jahnstadion Rheine. Aufgeregt beobachtete er die vorangehenden Läufe beim Start, damit er sich mit den Startablauf für seinen eigenen 800-Lauf ein wenig vertraut machen konnte. Nach dem Aufstellen der Athleten aus dem aus zwei Altersklassen bestehenden Starterfeld wurde auch schnell der Startschuss gegeben. Guttermann lief sofort das hohe Tempo in der Hauptgruppe mit. Nach einer Stadionrunde ließ er sich ein wenig zurückfallen. Die letzten 150 m jedoch zog er das Tempo wieder an, um dadurch nachfolgende angreifende Athleten erfolgreich abzuwehren. Nach 3:23,81 min lief er durch das Ziel und erreichte in seiner Altersklasse (M9) den zweiten Platz. Stolz nahm er auf dem Siegerpodest die Medaille und die Urkunde als Auszeichnung für seine Leistung entgegen. Jetzt freut er sich schon auf seine zukünftigen Wettkämpfe für den TV Jahn Rheine.

23.09.2021

Vize-Westfalenmeistertitel für Jan-Luca Fröse

Weitspringer des TV Jahn Rheine verpasst Titelgewinn nur um 3 cm

Carina Lange und Jan-Luca Fröse starteten am Samstag in Lage

Bei den westfälischen Jugendmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Lage nahmen mit Jan-Luca Fröse, Carina und Jana Lange drei Athleten des TV Jahn Rheine teil.Am Samstag fuhren zunächst Jan-Luca Fröse und Carina Lange nach Lage. Beide nahmen nahezu zeitgleich ihren Wettkampf auf. Fröse startete in seiner Spezialdisziplin, dem Weitsprung, in der männlichen Jugend U20 und wollte nach zuletzt einigen Problemen im Anlauf wieder stabile Sprünge zeigen.

Im ersten Sprung legte er eine solide Weite von 6,45 m vor. Der zweite Sprung ging deutlich weiter, war aber leider minimal übergetreten und damit ungültig. Danach steigerte er sich um 1 cm auf 6,46 m. Es folgten zwei Sprünge, die etwas schlechter bzw. ungültig waren. Im letzten Sprung riskierte er noch einmal alles und zeigte einen erneut weiten Sprung, der aber wiederum ungültig war. Letztendlich musste er sich um lediglich 3 cm geschlagen geben und wurde Vize-Westfalenmeister. Insgesamt war er aber mit seinen Sprüngen und einem besseren Anlauf zufrieden.

Lange startete im Kugelstoßen der Altersklasse W 15. Durch eine Zeitplanänderung, die ihr nicht bekannt war, musste sie den Wettkampf ohne Einstoßen beginnen. Trotzdem ging ihr ersten Stoß relativ weit bis kurz vor die 8 m-Linie, landete aber auf der Sektorengrenze und war damit ungültig. Der zweite Stoß war dann ein Sicherheitsstoß auf 6,87 m. Auch sie riskierte im letzten Stoß des Vorkampfes noch einmal alles, um in den Endkampf der besten Acht zu gelangen. Leider landete die Kugel auch diesmal außerhalb des Stoßsektors, aber wieder nahe an der 8 m-Linie. Damit schied sie aus dem Wettbewerb aus und belegte den 9. Platz.

Am Sonntag starteten Jan-Luca Fröse und Jana Lange in Lage. Lange nahm am Speerwurf der Altersklasse W 15 teil. Gleich im ersten Wurf warf sie den Speer auf gute 21,09 m, wobei der Wurf noch nicht optimal gestaltet war. Der zweite Wurf misslang dann. Im dritten Wurf wollte sie sich noch einmal verbessern. Leider konnte sie nach einem guten Anlauf den Speer nicht gut treffen, so dass sie sich zwar auf 21,16 m steigerte, aber den Endkampf der besten Acht verpasste. Auch sie belegte am Ende wie ihre Schwester den 9. Platz. Fröse ging später am Tag über die 100 m-Strecke an den Start. Der Westfalenmeistertitel wurde hier in zwei Zeitendläufen ermittelt. Nach dem Start fand Fröse überhaupt nicht in seinen Lauf und lag schnell deutlich zurück. Er erreichte als Fünfter seines Laufes in 11,77 s, einer für ihn enttäuschenden Zeit, das Ziel. Insgesamt belegte er damit Platz sechs.

Mit diesem Wettkampf beendeten die Leichtathleten die kurze Freiluftsaison und beginnen mit dem Aufbautraining für das nächste Jahr. 

15.09.2021

Daniel Janssen spring im Hop-Step-Jump zum Deutschen Meistertitel

Dreispringer vom TV Jahn Rheine deklassiert die Konkurrenz

Erst der Echtheitstest ließ die Medaille real werden. Daniel Janssen flog im Dreisprung mit 12,73 m zum deutschen Meistertitel. Coronabedingter Trainigsmangel verhinderten 13 m Sprünge.

Daniel Janssen vom TV Jahn Rheine ist seit dem vergangenen Wochenende neuer Deutscher Meister im Dreisprung der Senioren M40 (Altersklasse 40-45). Der 41jährige gewann bei den Deutschen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaften in Baunatal (Hessen) am Sonntag die Goldmedaille mit guten 12,73m und holte sich damit nach dem Gewinn der Hallenmeisterschaften 2020 ungefährdet mit deutlichem Weitenvorsprung seinen zweiten nationalen Titel. Janssen war als Erster der Jahresbestenliste im Dreisprung und als siebter im Weitsprung zu den Deutschen Meisterschaften angereist, verzichtete jedoch wegen leichter muskulärer Probleme kurzfristig auf einen Start im Weitsprung.

Diese Entscheidung wurde insofern belohnt, als dass Janssen neben dem Gewinn des Dreisprungs auch seinen eigenen Kreisrekord noch einmal um knapp 20 cm verbesserte. Zudem erzielte er altersklassenübergreifend die beste Weite der DM und sprang dabei weiter als die letzten fünf Deutschen Meister vor ihm. Im Anschluss an den Wettkampf war er trotz des Titelgewinns nicht hundertprozentig zufrieden. Die eigentlich aus dem letzten Jahr erwartete und eingeplante Weite jenseits der 13 Meter saß aber vermutlich auch wegen der vergangenen coronabedingten, suboptimalen Vorbereitung mit teilweise geschlossenen Stadien im Rheiner Raum und Umgebung und den danach wenigen möglichen Trainingssprüngen nicht drin. Damit begrub Janssen auch jegliche Überlegungen, für die kommenden Hallen-Europameisterschaften zu planen, bei denen er mit seiner Vorjahresleistung von 13,34m bei der letzten Austragung vom Papier her noch zu den fünf besten Athleten gehört hatte. Wünschenswert sei es daher schon, so der frisch gebackene Deutsche Meister, über Einzelfallentscheidungen auch in Rheine nachzudenken und Trainingsstätten auch unter Coronabedingungen außerhalb des üblichen Publikumsverkehrs in Lockdownzeiten zu öffnen. Nur so können aus Janssens Sicht, wie die überproportional vielen Leistungseinbrüche und Verletzungen der letzten Wochen in den Medien deutlich gezeigt haben, vermieden und die über lange und harte Trainingsjahre erworbene Leistungsfähigkeit, Athletik und Technik wirksam und gezielt erhalten und im besten Falle gefördert werden, um auf diese Weise sportliche Leistungen auf höchster nationaler sowie internationaler Ebene in allen Altersklassen zu gewährleisten.