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04.01.2021

Sportabzeichen unter Coronabedingungen

Trotz der coronabedingten langen Trainingspausen in diesem Jahr absolvierten zahlreiche Sportler des TV Jahn Rheine erfolgreich das Sportabzeichen, insgesamt sogar mehr als im letzten Jahr. 34 Jugendliche und 8 Erwachsene stellten sich erfolgreich den Herausforderungen des Sportabzeichens im Bereich Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination und mussten einen Schwimmnachweis vorlegen. Weitere 4 Sportler haben noch die Möglichkeit, den Schwimmnachweis bis Mitte kommenden Jahres nachzureichen, um ihr Sportabzeichen zu beenden. Außerdem nahmen 38 Sportler erfolgreich am Laufsportabzeichen teil, für das es ebenfalls eine Urkunde gab. Hierfür mussten die Sportler zwischen 15 min (Stufe 1) und 120 min (Stufe 5) ohne Pause laufen.

 

In diesem Jahr konnten die Abzeichen nicht wie sonst üblich auf der Weihnachtsfeier der Leichtathletikabteilung des TV Jahn Rheine feierlich überreicht werden. Stattdessen machte sich Trainerin Dörthe Lange mit dem Fahrrad auf den Weg und brachte allen Athleten die Abzeichen persönlich nach Hause. Besonders die jungen Nachwuchssportler freuten sich über ihre erworbenen Abzeichen und die kleine süße Überraschung. In den Gesprächen an den Haustüren wurde immer wieder gefragt, wann es mit dem Training weitergeht. Die meisten vermissten die sportliche Bewegung und das gemeinsame Training in den verschiedenen Trainingsgruppen. Mit guten Wünschen für das kommende Jahr verabschiedete man sich, in der Hoffnung, sich bald wieder auf dem Sportplatz zum Training zu sehen.

Folgenden Teilnehmern wurde das Sportabzeichen verliehen:

Jugendsportabzeichen Bronze: Sonja Chudzian (Jahrgang 2005, 6. Prüfung)

Jugendsportabzeichen Silber: Emily Beier (2012, 2. Prfg.), Elianna Endashaw (2011, 2. Prfg), Theresa Hagedorn (2008, 1. Prfg.), Abby Lürwer (2011, 2. Prfg.), Ida Moschner (2010, 4. Prfg.), Leo Neugebauer (2010, 2. Prfg.), Rika Schneege (2012, 2. Prfg.) und Lotta Wermeling (2008, 2. Prfg.)

Jugendsportabzeichen Gold: Clara Ecker (2011, 2. Prfg.), Jordis Eising (2012, 1. Prfg.), Dalia Endashaw (2014, 1. Prfg.), Sophia Gausler (2012, 2. Prfg.), Tristan Guttermann (2012, 1. Prfg.), Charlotte Hagedorn (2011, 2. Prfg.), Annika Huch (2011, 3. Prfg.), Jakob Ide (2006, 7. Prfg.), Jan Ide (2011, 3. Prfg.), Johanna Ide (2008, 6. Prfg.), Gonca Ipek (2009, 3. Prfg.), Laila Kleine (2011, 2. Prfg.), Alina Krieger (2004, 4. Prfg.), Anne Kurth (2010, 5. Prfg.), Franka Lammers (2011, 3. Prfg.), Janne Lammers (2011, 3. Prfg.), Carina Lange (2006, 8. Prfg.), Jana Lange (2006, 8. Prfg.), Lisa Molenda (2011, 2. Prfg.), Ida Plien (2011, 2. Prfg.), Klara Plien (2011, 2. Prfg.), Tessa Schneege (2008, 5. Prfg.), Florian Stilling (2007, 2. Prfg.), Lotta Wehmschulte (2003, 9. Prfg.) und Lilli Wermeling (2011, 1. Prfg.)

Sportabzeichen Silber: Gerald Schneege (4. Prfg.)

Sportabzeichen Gold: Wolfgang Göcken (13. Prfg.), Stephan Ide (3. Prfg.), Dörthe Lange (26. Prfg.), Martin Lange (24. Prfg), Sophie Löckemann (1. Prfg.) und Volkmar Löckemann (2. Prfg.)

Sportabzeichen mit Zahl: Sabine Wittstock-Löckemann (5. Prfg.)

 

Eine Urkunde für das Laufsportabzeichen bekamen:

Stufe 1 (15 min laufen): Jens Lüttmann (2013), Morten Schneege (2014) und Lotta Wermeling (2008)

Stufe 2 (30 min laufen): Olivia Barnes (2012), Emily Beier (2012), Clara Ecker (2011), Jordis Eising (2012), Dalia Endashaw (2014), Elianna Endashaw (2011), Sophia Gausler (2012), Tristan Guttermann (2012), Charlotte Hagedorn (2011), Theresa Hagedorn (2008), Kian Holthaus (2012), Annika Huch (2011), Jan Ide (2011), Laila Kleine (2011), Anne Kurth (2010), Abby Lürwer (2011), Ida Moschner (2010), Leo Neugebauer (2010), Ida Plien (2011), Klara Plien (2011) und Rika Schneege (2012)

Stufe 3 (60 min laufen): Gonca Ipek (2009), Franka Lammers (2011), Janne Lammers (2011), Lisa Molenda (2011), Tessa Schneege (2008), Florian Stilling (2007) und Lilli Wermeling (2011)

Stufe 5 (120 min laufen): Sonja Chudzian (2005), Jakob Ide (2006), Johanna Ide (2008), Alina Krieger (2004), Carina Lange (2006), Jana Lange (2006) und Lotta Wehmschulte (2003)

Außerdem erhielten Sonja Chudzian, Gonca Ipek, Alina Krieger, Anne Kurth und Tessa Schneege das Wiederholungsabzeichen mit Silberkranz für die Stufe 2, da sie dieses Laufsportabzeichen bereits zum 5. Mal absolviert hatten.

 

 

21.09.2020

Daniel Janssen knackt Kreisrekord im Hochsprung

Leichtathlet vom TV Jahn Rheine mit Top-Leistungen in Oer-Erkenschwick

Sprang mit 1,76m den Kreisrekord in der Altersklasse M40: 

Daniel Janssen vom TV JAhn Rheine

Am vergangenen Wochenende nahm Daniel Janssen vom TV Jahn Rheine nach längerer Wettkampf- und Trainingspause das Ziel, den Kreisrekord in der Altersklasse M40 im Hochsprung zu knacken, in Angriff. Nach einer kurzen gesundheitlichen Zwangspause hatte Janssen das Training seit knapp 14 Tagen wieder aufgenommen und sich nur rudimentär auf den spontan anstehenden Wettkampf vorbereiten können. Umso erfreulicher war es, dass es an der Hochsprunganlage richtig gut lief.

 

Janssen stieg in der Hauptklasse der Männer zunächst bei 1,64 m ein und überwand diese Höhe direkt im ersten Versuch. Bei 1,68 m passte der Anlauf noch nicht richtig, so dass er nach einer geringfügigen Änderung diese Höhe dann im zweiten Versuch sicher überwand. Die folgenden 1,72 m schaffte er dann wieder sofort im ersten Versuch. Bei 1,76 m zeigte sich dann der Trainingsrückstand, so dass Janssen diese Höhe erst im dritten Versuch deutlich überspringen konnte. Mit dem neuen Kreisrekord von 1,76 m (vorher 1,73 m) in der Tasche beendete Janssen den Wettkampf als Zweitplatzierter vorzeitig, um noch einige Körner für den anstehenden Weitsprung über zu lassen.

Auch im Weitsprung lief es deutlich besser als erwartet. Mit der ausgezeichneten Sprungserie von 5,95 m, 5,93 m, zwei ungültigen und zwei Sprüngen auf 5,96 m sicherte sich Jansen hier den Sieg in der Männerwertung und blieb nur 2 cm hinter dem bestehenden Kreisrekord von 5,98 m zurück. Nach dem Springen ärgerte sich Janssen etwas, da die beiden ungültigen Sprünge ein gutes Stück über die 6 m-Marke hinausgingen. Nach dem Kreisrekord im Hochsprung hat Jansen jetzt ein neues Ziel vor Augen. Er möchte sich in der Wintersaison wieder fit machen und technisch verbessern. Dann wird er im nächsten Jahr Zeit auch den Kreisrekord aus dem Jahr 1981 im Weitsprung zu knacken.  

15.09.2020

Carina Lange überzeugt mit Endkampfplatzierung im Hochsprung

Leichtathletin vom TV Jahn Rheine startete erstmals bei den Westfalenmeisterschaften im Freien

Genoß nach gelungenem Hochsprung (1,41m, Platz 8) die Aussicht über das toll gelegene Hagener Stadion: Carina Lange

Am vergangenen Samstag startete Carina Lange vom TV Jahn Rheine das erste Mal bei den Westfalenmeisterschaften Im Stadion in der Altersklasse W14 im Hochsprung. Schon während der anderthalbstündigen Anfahrt nach Hagen äußerte die junge Leichtathletin noch ihren Wunsch, dass sie gerne unter die besten Acht springen würde und eine Höhe jenseits der 1,40 m toll wäre. Auch kamen einige Bedenken zur Sprache, da sie das letzte Mal im März diesen Jahres an einem Hochsprungwettkampf teilgenommen hatte und seitdem coronabedingt nur in den Wochen nach den Sommerferien für einige wenige Sprünge im heimischen Jahnstadion ihre Form testen und ein wenig Sprunggefühl aufbauen konnte. Lange Zeit war auch nicht klar, ob die westfälischen Meisterschaften überhaupt noch stattfinden würden.

 

Nachdem Lange sich dann relativ sicher eingesprungen und geringfügige Änderungen im Anlauf vorgenommen hatte, startete sie gut in den Wettkampf. Sie konnte im Laufe des Wettkampfes die 1,41 m im zweiten Versuch überwinden. Auch bei 1,46 m gelangen Lange drei sehr guten Sprünge, die deutlich über dieser Höhe lagen, doch zeigte sich hier der Mangel an Sprungroutine. Lange fehlte bei Sprunghöhen an Ihrem Limit das nötige Gefühl für das richtige Timing bei der Lattenüberquerung und schaffte es nicht, die Sprünge über der Latte lange genug zu halten. Daher touchierte sie die Latte jeweils leicht mit den Füßen, so dass diese trotz ausreichender Sprunghöhe dann doch noch zu Boden fiel. Lange beendete damit den Wettkampf mit eher positiven Gefühlen, da sie mit der übersprungenen Höhe von 1,41 m und dem achten Platz ihre geäußerten Wünsche erreicht hatte. Dennoch schwang auch ein kleines bisschen Wehmut mit, da bei den Sprüngen bei 1,46 m wirklich viel Luft zwischen ihr und der Latte war und sie dennoch unglücklich gerissen hatte. Ihrem Trainer und Vater Martin Lange verriet sie direkt nach ihrem letzten Sprung, dass sie gerne weitergesprungen wäre, da sie nach der ganzen coronabedingten trainings- und wettkampffreien Zeit richtig Spaß am Fliegen und an dem Wettkampf gehabt habe. Mit diesem Motivationsschub im Gepäck freut sich Carina auf die kommende Wintersaison in der Halle und möchte alles geben, um bei den nächsten Westfalenmeisterschaften wieder dabei sein zu können.