Schließen
05.03.2020

Jakob Ide und Carina Lange stellen sich erstmals der Herausforderung Westfalenmeisterschaften

Leichtathleten des TV Jahn Rheine mit erfolgreichem Debüt bei den Hallen-Schülermeisterschaften in Paderborn

Top-ten-Platzierungen für TV Jahn-Leichtathleten: (v.l.) Trainerin Dörthe
Lange,Jakob Ide, Carina Lange und Trainer Martin Lange

Carina Lange und Jakob Ide vom TV Jahn Rheine starteten am vergangenen Wochenende erstmals bei den Westfälischen Hallen-Jugendmeisterschaften der U 16 in Paderborn. Entsprechend groß war die Freude über die Teilnahme, die zuvor noch etwas auf wackeligen Beinen gestanden hatten, da sich beide Athleten nur über die B-Normen für ihre Disziplinen qualifiziert hatten. Besonders erwähnenswert erschien es den Trainern Dörthe und Martin Lange, dass sich beide Athleten dennoch wie alte Hasen verhielten und sich ihre Aufregung und Nervosität stark in Grenzen hielt. Aus diesem Grund konnten beide solide Leistungen in der Nähe ihrer Bestleistungen abrufen und sich im Verlaufe ihrer Wettkämpfe, ausgehend von der Meldeliste, auf für sie sehr guten Plätzen positionieren.
 

Zunächst musste sich Jakob Ide in der Altersklasse M 14 im 60 m-Sprint in den Startblock begeben. Nach einem gelungenen Start kam Ide gut ins Rollen und überquerte die Ziellinie in 8,61 Sekunden, wobei er seine persönliche Bestleitung einstellte. Damit konnte er den 26. Platz erringen.

Danach trat Carina Lange in ihrer Paradedisziplin, dem Hochsprung, in der Altersklasse W 14 an. Nach gelungenen Sprüngen über 1,40 m und 1,44 m, die sie direkt im ersten Versuch meisterte, deutete sich zunächst an, dass Lange Sprunghöhen deutlich über 1,50 m draufhatte. Leider riss sie die 1,48 m im Folgenden drei Mal äußerst unglücklich und schied damit aus dem laufenden Wettkampf als gute Siebte aus. Lange zeigte sich trotzdem sehr zufrieden, da die zu überwältigenden 1,48 m nur 1 cm unter ihrer bestehenden Bestleistung von 1,49 m lag und sie sich abschließend unter die besten Acht in einem sehr starken Feld von Springerinnen wiederfand. Etwas Wehmut war dennoch dabei, da 1,52 m zu einem Podestplatz gereicht hätten.

Abschließend durfte Ide noch im Weitsprung der Altersklasse M 14 antreten. Mit 4,75 m im ersten Versuch sprang Ide sehr nach an seine Bestleistung von 4,83 m heran. Im zweiten Durchgang gestaltete er seinen Anlauf etwas zu langsam und landete daher bei 4,62 m. Im dritten Versuch gab er dann noch einmal alles. Leider trat er wenige cm über, was umso trauriger war, da er einen weiten Sprung deutlich über die 5 m-Marke hinlegte. So konnte er sich mit nur drei fehlenden Zentimetern als Neunter leider nicht für den Endkampf der besten Acht qualifizieren.  Auch Ide zeigte sich abschließend gut zufrieden, da es sein Ziel gewesen war, sich in der Nähe seiner Bestleistungen wiederzufinden und zumindest einige Athleten in jeder Disziplin hinter sich zu lassen, was ihm auch gut gelungen war.

Beide Athleten haben im Zuge der Meisterschaft wertvolle Erfahrungen gesammelt und gesehen, dass es im Bereich ihrer Möglichkeiten liegt, sich noch weiter vorne in ihren Feldern zu positionieren. Nun haben sie Blut geleckt und wollen sich unter Anleitung ihrer Trainer auf die Westfalenmeisterschaften im Sommer vorbereiten, um sich dort dieses Mal über die A-Norm zu qualifizieren und noch besser abzuschneiden.

04.03.2020

Daniel Janssen wird Deutscher Meister im Dreisprung der Altersklasse M 40

Klaus Wernig sprintet mit Bestleistung zum zehnten Platz

Freute sich sehr über sein Deutschen Meistertitel im
Dreisprung: Daniel Janssen
 

Am vergangenen Wochenende nahmen Klaus Werning (AK 70) und Daniel Janssen (AK 40) vom TV Jahn Rheine an den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Senioren in Erfurt teil.

Am Samstag musste zunächst Klaus Werning in der Altersklasse der über 70-jährigen im 60 m-Sprint an den Start gehen. Nach einem couragierten Lauf überquerte er in der neuen persönlichen Bestzeit von 9,54 s die Ziellinie und wurde damit ausgehend von den Vorlaufzeiten ausgezeichneter Zehnter. Zufrieden mit seiner Leistung feierte Werning seinen persönlichen Erfolg mit einem weiteren Tag in Erfurt.

Ebenfalls sehr zufrieden zeigte sich Daniel Janssen. Seine letzte Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften lag bereits 22 Jahre zurück, daher freute er sich sehr über die gelungene Qualifikation in den letzten Wochen.

Zunächst trat Janssen im Hochsprung in der Altersklasse der über 40-jährigen an. Nach 12 Jahren Pause und 1,5 Jahren langsamem Wiedereinstieg in die Leichtathletik hatte Janssen im November 2019 beim TV Jahn Rheine das Training bei Martin Lange aufgenommen. In den letzten Wochen hatten Janssen und Lange schwerpunktmäßig einige Hochsprungtrainingseinheiten mit dem Ziel absolviert, erneut ein Sprunggefühl aufzubauen und einige wichtige Technikveränderungen vorzunehmen.

Dies zahlte sich aus und alles lief nach Plan. Als Zweitbester gemeldet nahm Jansen bei 1,65 m den Wettkampf auf und übersprang diese Höhe ebenso wie 1,70 m und 1,74 m alle direkt im ersten Versuch. Bei 1,77 m zeigte Janssen dann noch drei sehr gute Versuche, bei denen die Sprunghöhe deutlich vorhanden war, aber er wiederholt mit der Wade riss. Mit 1,74 m sicherte sich Janssen dann den Deutschen Vizemeistertitel. Der Deutsche Meister übersprang 1,80 m, daher hätten schon 1,83 m für den Titel herhalten müssen, was bei Janssen aufgrund der kurzen Trainingsdauer zurzeit noch nicht realistisch ist.

Mit der großen Freude über den Deutschen Vize-Meistertitel trat Janssen dann später noch im Dreisprung an und startete auch hier super in den Wettkampf. Direkt im ersten Versuch sprang er mit 13,14 m einen Riesensatz in die Grube und übertraf damit seine Qualifikationsweite um über 30 cm. Nach zwei deutlich übergetretenen Versuchen und einem ausgelassenen Versuch sprang er dann noch mal 13,15 m und flog im letzten Versuch schließlich auf die Tagesbestweite von 13,34 m. Wie groß Janssens Motivation und Aufregung waren, zeigte sich darin, dass er den Anlauf um knapp 4 Meter gegenüber seinem alten Anlauf nach hinten verlegen musste, was auch die Fehlversuche erklärte. Seine 13,34 m war über alle Altersklassen hinweg mit Abstand die beste Dreisprungweite der DM und sicherte ihm verdient den Deutschen Meistertitel. Wie gut die Leistung ist, zeigt die Tatsache, dass seit mindestens 5 Jahren niemand mehr über 13 Meter bei einer Deutschen Meisterschaft in der AK M40 gesprungen ist und er mit der Weite sogar die Westfälischen Hallenmeisterschaften der Männer in diesem Jahr gewonnen hätte.

25.02.2020

Daniel Janssen springt Qualifikation für Deutsche Seniorenmeisterschaften

Beim Hallensportfest in Düsseldorf Anfang des Monats nahm Daniel Janssen vom TV Jahn Rheine am Dreisprung der Senioren der Altersklasse M 40 teil. Bei diesem Wettkampf wollte er sich auch im Dreisprung für die Deutschen Seniorenmeisterschaften Ende Februar/Anfang März in Erfurt qualifizieren.  Die Qualifikation im Hoch- und Weitsprung hatte er bereits in früheren Wettkämpfen erreicht. Gleich im ersten Sprung landete er bei 12,26 m in der Grube und übertraf damit die Qualifikationsweite um mehr als 1,50 m. In den folgenden Sprüngen steigerte er sich noch auf 12,81 m. Mit dieser Weite siegte er auch in diesem Wettkampf. Aufgrund des stürmischen Wetters verzichtete er auf den Hochsprung, bei dem er noch Wettkampferfahrung für die Deutschen Meisterschaften sammeln wollte, um sicher nach Hause zu kommen. Nun hofft er zusammen mit Klaus Werning den TV Jahn Rheine erfolgreich in Erfurt zu vertreten