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30.07.2019

Erfolgreiches Debut für Jan-Luca Fröse bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

TV Jahn-Leichtathlet springt ins Finale der besten Acht

Siebtplatzierter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften: Jan-Luca Fröse; Screenshot: waren sehr zufrieden mit ihrer Teamleistung bei den Deutschen Jugendmeisterschaften: Jan-Luca Fröse und Trainer Martin Lange

Am vergangenen Freitag nahm Jan-Luca Fröse vom TV Jahn Rheine an den Deutschen U18-Jugendmeisterschaften im Weitsprung in Ulm teil. Mit einer Bestleistung von 6,85 m hatte er sich bei den westfälischen U18-Meisterschaften für die Teilnahme bei diesen Meisterschaften qualifiziert. Bereits am Mittwoch war er mit seinem Trainer Martin Lange nach Ulm gereist, um sich vor Ort optimal auf diesen wichtigen Wettkampf einstellen zu können. Dies gestaltete sich aufgrund der extrem hohen Temperaturen von fast 40°C schwierig, so dass ein vorbereitendes Training vor Ort nicht ratsam war. Die Organisatoren überlegten noch am Donnerstag, den Wettkampf aufgrund der Hitze zu verschieben. Letztendlich blieb es aber beim Wettkampfbeginn am Freitagnachmittag.

Hochmotiviert und mit dem Ziel, den Endkampf zu erreichen, fand sich Fröse zwei Stunden vor Wettkampfbeginn im Stadion ein und musste sich im Folgenden einem völlig neuen Aufwärmrhythmus stellen. Gegenüber den bisherigen Wettkämpfen fand bei den Deutschen Meisterschaften das Aufwärmen und Einspringen auf dem Nebenplatz statt und es kam danach ein längerer Aufenthalt im Callroom dazu. Aus diesem wurden allen Weitsprungteilnehmer an die Wettkampfanlage ins Stadion geführt, wo sie noch kurz einspringen durften. Fröse eröffnete den Wettkampf als erster Springer und legte zunächst einmal 6,47 m vor. In den nächsten beiden Versuchen steigerte er sich kontinuierlich auf 6,69 m und sicherte sich damit als Siebter den Einzug ins Finale der besten Acht. Im letzten Versuch steigerte er sich noch einmal auf ausgezeichnete 6,75 m, konnte sich aber nicht weiter im Klassement nach vorne schieben, so dass es am Ende bei Platz sieben blieb. Letztendlich fehlten ihm nur 5cm zu Platz sechs und 7 cm zu Platz fünf.

Insgesamt waren Fröse und Lange mit dem Debut bei den Deutschen Meisterschaften sehr zufrieden, da Fröse trotz der Hitze und Nervosität eine durchaus respektable Leistung abgerufen hatte. Was ihn besonders auszeichnete, war die Tatsache, dass er als einziger Springer sechs gültige und weite Sprünge vorweisen konnte, obwohl die Windbedingungen sehr wechselhaft waren. Natürlich hätte er sich gerne eine neue Bestleistung über 7 m gewünscht, die unter anderen Bedingungen auch durchaus realistisch gewesen wäre. Fröse gönnt sich nun nach seinem Saisonhöhepunkt eine kurze Pause und hofft im September noch einmal die 7m-Marke angreifen zu können.

 

09.07.2019

Fenja Gude zieht bei den NRW-Meisterschaften ins Finale ein

Leichtathletin vom TV Jahn Rheine mit starker Leistung im Weitsprung

Freute sich riesig über Ihre Saisonbestleistung von 5,66 m und Platz 7. bei den NRW-Meisterschaften: Fenja Gude

Am vergangenen Sonntag gelang Weitspringerin Fenja Gude vom TV Jahn Rheine bei den offenen NRW-Meisterschaften der Männer und Frauen ein weiter Satz in die Weitsprunggrube.
Noch am Tag zuvor war Gude als Ersatzcoach für Ihren Trainer Martin Lange mit Weitspringer Jan-Luca Fröse in Bochum-Wattenscheid erfolgreich. Nun ging sie selbst in Bottrop in ihrer Lieblingsdisziplin, dem Weitsprung, an den Start. Das siebzehnköpfige, international besetzte und sehr starke Starterfeld stellte dabei eine große Herausforderung für Gude dar, da es aufgrund der Meldeleistungen und der wirklich stark wechselnden Winden sehr schwer werden würde, sich für das Finale der besten Acht zu qualifizieren.

Und zunächst sah es nach den ersten beiden Sprungversuchen für Gude so aus, als würden 5,28 m aus dem zweiten Versuch bei Weitem nicht ausreichen, sich für weitere drei Sprünge zu qualifizieren. Doch wie ihr Vereinskollege Jan-Luca Fröse am Tag zuvor, gelang es auch Gude, alles in einen letzten Versuch zu legen. Mit der hervorragenden Saisonbestleistung von 5,66 m belegte sie nach dem dritten Versuch zunächst als Rang vier und zog glücklich ins Finale der besten Acht ein. Im Finale hatte sie dann leider nur noch einen weiteren gültigen Versuch auf gute 5,39 m. Insgesamt führte dies dazu, dass Gude abschließend nicht ganz unerwartet aber verdient auf den für sie hervorragenden 7. Platz zurückfiel. Ihre beiden nur wenige mm übergetretenen, aber leider ungültigen Versuche, waren sehr weite Sprünge, die sicherlich eine noch bessere Position ermöglicht hätten.

Insgesamt war Gude mit ihrer Leistung und Platzierung sehr zufrieden, die zeigt, dass ihre momentane Leistung und Trainingsarbeit mit Trainer Martin Lange stimmen. Beide sehen sehr positiv in Richtung der nächsten Wettkämpfe, die nach den Sommerferien anstehen werden.

09.07.2019

Jan-Luca Fröse Westfalenmeister im Weitsprung

Leichtathlet vom TV Jahn Rheine stellt Kreisrekord ein

Freute sich über die neue Bestleistung im Weitsprung mit 6,85m und den Gewinn der Westfalenmeisterschaft: Jan-Luca Fröse

Nicht nur weite, sondern auch Freudensprünge machte Jan-Luca Fröse vom TV Jahn Rheine am vergangenen Samstag. Bereits früh am Morgen war er im gut hergerichteten Stadion in Bochum-Wattenscheid angereist, um an den westfälischen Jugendmeisterschaften der Altersklasse U 18 im Weitsprung teilzunehmen. Leider musste er dieses Mal ohne seinen kurzfristig erkrankten Trainer Martin Lange an den Start gehen. Stattdessen wurde Fröse von seiner Vereinskameradin und Trainerin Fenja Gude tatkräftig unterstützt
 

Doch zunächst startete Fröse mit einem Krimi für alle Betreuer und Familienangehörigen. Aufgrund wechselnder Winde kam er im ersten Versuch mit dem falschen Bein an das Sprungbrett und landete bei nur 5,77 m. Im zweiten Durchgang ließ er die Zuschauer noch mehr zittern, als er am Absprungbrett übertrat. Damit hatte Fröse nur noch einen Versuch, um sich in dem dreizehnköpfigen Feld für den Endkampf der besten Acht zu qualifizieren. Nachdem Gude seinen Anlauf noch mal geringfügig korrigierte, nahm Fröse seine Nerven zusammen und zog mit hervorragenden 6,59 m an dem mit 6,49 m führenden Justin Brand vorbei. Zwischen diesen beiden Springern entwickelte sich in den weiteren drei Versuchen des Endkampfes nun ein spannendes Duell. Zunächst ging Brand mit 6,61 m wieder in Führung und Fröse rutschte mit 6,60 m auf Rang zwei. Im fünften Versuch passte dann fast alles bei Fröse und direkt nach dem Sprungversuch zeigten seine Freudensprünge schon, dass er genau wusste, dass er einen guten Sprung hingelegt hatte. Und in der Tat konnte er sich mit neuer Bestleistung von 6,85 m wieder an die Spitze des Feldes setzen. Im sechsten Versuch sprang Brand dann noch mal 6,46 m und konnte Fröse damit nicht mehr einholen. Als letzter Springer des Wettbewerbes, und sich des Titels bereits gewiss, zauberte Fröse dann noch mal 6,76 m in die Sandgrube und belegte, dass sein 6,85 m Sprung (und seine 6,81 m von vor drei Wochen) keine Eintagsfliege war. Mit dem Titelgewinn revanchierte sich Fröse bei Brand für die knappe Niederlage bei den NRW-Meisterschaften von vor zwei Wochen. Doch zunächst war Fröse über seinen letzten Versuch noch etwas enttäuscht und verärgert, da dieser Sprung für mindestens 7 m gereicht hätte, er aber bei der Landung ein Bein etwas unglücklich nach hinten gezogen und dadurch deutlich an Weite verloren hatte. Dieser Frust verflüchtigte sich dann aber schnell, als er erfuhr, dass er neben dem Gewinn des Westfalenmeistertitels zudem noch den 37 Jahre bestehenden Kreisrekord im Weitsprung der U 18 eingestellt hat.

Mit den Weiten von 6,81 m und 6,85 m hat sich Fröse als nun elfter der deutschen Bestenliste sicher für die deutschen Jugendmeisterschaften am 26.7-28.7.2019 in Ulm qualifiziert. Bis zu diesem Termin werden Fröse und Lange versuchen, die gute Form mindesten zu konservieren und noch etwas an seiner Landetechnik zu arbeiten. Und dann heißt es, sich bei seinem DM-Debüt so gut wie möglich zu verkaufen.