Dörthe Lange dreifache Westfalenmeisterin
Leichtathletin des TV Jahn Rheine erfolgreich bei den FLVW Masters in Wassenberg-Orsbeck

freute sich über der Westfalenmeistertitel: Dörthe Lange
Am vergangenen Wochenende fanden in Wassenberg-Orsbeck die westfälischen Meisterschaften der Masters statt. Da der Fußball- und Leichtathletik-Verband zurzeit intensiv mit den Vorbereitungen der Deutschen Jugendmeisterschaften am nächsten Wochenende und der World University Games in der zweiten Sommerferienwoche jeweils im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid beschäftigt ist, wurden die westfälischen Meisterschaften im Rahmen der Nordrhein-Meisterschaften ausgetragen, so dass es zu diesem ungewöhnlichen und weit entfernten Wettkampfort kam.
Am Samstagvormittag machte sich Dörthe Lange vom TV Jahn Rheine auf den weiten Weg bis fast an die niederländische Grenze mit einer Fahrtzeit von über 2,5 Stunden. Sie wollte ihre Westfalenmeistertitel aus dem Vorjahr verteidigen. Am Samstagnachmittag stand zunächst der Dreisprung der Altersklasse W50 auf dem Programm. Der Wettkampf gestaltete sich aber nicht ganz leicht, da ein sehr starker und böiger Wind, der zum Glück meistens von hinten blies, herrschte. Lange begann ihren Wettkampf mit zwei soliden Sprüngen über 7 m. Die beiden folgenden Sprünge konnte sie nicht durchziehen, da das Anlauftempo zu hoch war. Im fünften Sprung ließ sie es wieder etwas ruhiger angehen und sprang auf die Saisonbestweite von 7,59 m. Auch im letzten Versuch kam sie noch einmal auf knapp 7,50 m. Mit der erzielten Weite gewann sie den ersten Westfalenmeistertitel. Nach einer Übernachtung in Köln folgte am Sonntagmorgen zunächst der Kugelstoßwettbewerb. Gleich der erste Stoß auf 9,25 m reichte für den Sieg und den zweiten Titel. Die anderen Stöße landeten kurz vor oder hinter der 9 m-Marke, waren aber keine Verbesserung mehr. Im direkt folgenden Diskuswurf steigerte sich Lange im Laufe des Wettkampfes auf 19,76 m und gewann damit ihren dritten Westfalenmeistertitel.
Als nächstes finden nun Ende August die Deutschen Meisterschaften der Masters in Gotha statt, für die sich Lange im Dreisprung qualifiziert hat.
Merle Klesper und Frieda Krabbe siegen beim 10. Sommerlauf in Rheine
Vereinsrekorde für TV Jahn-Leichtathletinnen über die 2 km-Distanz

freuten sich über ihre tollen Leistungen beim Sommerlauf (v.l.): Merle und Hinnerk Klesper sowie Frieda Krabbe
Am letzten Sonntag fand in Rheine der 10. Sommerlauf statt. Bei großer Hitze begaben sich mehrere Sportler des TV Jahn Rheine erfolgreich an den Start.
In der Altersklasse W8 startete Frieda Krabbe erstmals über die 2 km-Distanz. Sie erreichte nach 9:48 min als Siegerin mit einem deutlichen Vorsprung das Ziel und kann sich zusätzlich auch noch über einen Vereinsrekord über die Strecke freuen. Ebenso erfolgreich war Merle Klesper in der Altersklasse W11. Sie setzte sich wenige Sekunden gegen die Zweitplatzierte durch und gewann ihren Lauf in 8:15 min. Damit verbesserte sie ihren eigenen Vereinsrekord aus dem Vorjahr um mehr als eine halbe Minute. Beide Sportlerinnen standen somit glücklich ganz oben auf dem Siegerpodest.
Nikol Mutafchiev startete im Grundschullauf und kam nach 4:58 min als Zehnte der Altersklasse W8 ins Ziel. Außerdem nahm Hinnerk Klesper am Bambinilauf teil. Er benötigte für die 300 m-Strecke 1:14 min und belegte den dritten Platz in der Altersklasse M6.
Am nächsten Wochenende folgen nun noch die Kreis-Einzelmeisterschaften für die U14 und U12 in Lengerich, bei denen die Sportler vor den Sommerferien ein letztes Mal gute Leistungen zeigen wollen.
Nervenstarke Johanna Ide knackt die DM-Norm im Dreisprung auf den letzten Drücker
Leichtathletin vom TV Jahn Rheine springt mit persönlicher Bestleistung in die Top Ten der deutschen Bestenliste

sprang die DM-Norm: Johanna Ide
Am vergangenen Freitag nahm Johanna Ide vom TV Jahn Rheine am Abendsportfest in Hemer teil. Das Sportfest stellte für sie die letzte Möglichkeit dar, sich für die Deutschen U18-Meisterschaften in Wattenscheid in 14 Tagen zu qualifizieren. Bisher fehlten Ide noch 12 cm zu den geforderten 11,65 m. Diese Aufgabe gestaltete sich für Ide aber gleich doppelt nervenaufreibend. Zum einen lag der Qualifikationsdruck auf ihr, zum anderen steckte sie bei der Anfahrt lange in einem unfallbedingten Stau und kam punktgenau mit Beginn des Wettkampfes im Stadion an. So musste sie ohne das gewohnte Aufwärmen und Einspringen direkt an die Anlage und springen. Doch Ide behielt Nervenstärke. Sie traf sofort beim ersten Versuch optimal das Brett und flog im Hop-Step-Jump auf die neue Bestleistung von 11,89 m. Nach diesem Sprung freute sich Ide unheimlich und konnte zunächst kaum fassen, dass dieser Sprung unter den genannten Bedingungen so weit gegangen war, zumal er sich für Ide gar nicht so weit angefühlt hatte. Mit der sich einstellenden Erkenntnis, dass sie die Qualifikationsweite erreicht hatte, sah man einer strahlenden Ide förmlich an, wie sämtliche Spannung von ihr abfiel und der zuvor hochgeschossene Adrenalinspiegel sank. In den folgenden Versuchen gelangen ihr zwar noch mehrmals gute und stabile Weiten um 11,40 m, aber kein Sprung reichte mehr an den ersten Versuch heran. Mit den 11,89 m gewann sie den Wettkampf und belegt nun Platz 8 der aktuellen deutschen Bestenliste. Zusätzlich konnte Ide auch gleich die Qualifikation für die Deutschen-Hallenmeisterschaften der U20 (11,80 m) im Frühjahr 2026 abhaken. Sie war umso glücklicher, weil ihr dieses Kunststück im Frühjahr 2025 um nur 3 cm nicht gelang. Nun freut sich Ide auf ihre ersten Deutschen Meisterschaften am 12.07.25 in Wattenscheid und erfüllt sich endlich ihren Traum, an einer Deutschen Meisterschaft teilzunehmen.
Am Samstag startete Sanja Terkuhlen im Hochsprung und Kugelstoßen der Frauen in Ahlen. Sie siegte im Hochsprung mit 1,52 m. Leider konnte sie ihre Bestleistung von 1,56 m nicht einstellen, obwohl ausreichend Sprunghöhe zusehen war. Im Kugelstoßen stellte sie mit 8,88 m eine neue Bestleistung auf und gewann auch diesen Wettbewerb.