02.09.2025

Bronzemedaille für Dörthe Lange

TV Jahn-Leichtathletin erfolgreich bei der DM in Gotha

als Dritte auf dem Siegerpodest bei der DM: Dörthe Lange (rechts)

Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften der Masters in Gotha statt. Vom TV Jahn Rheine hatte sich Dörthe Lange im Dreisprung der Altersklasse W50 für die Meisterschaften qualifiziert. Sie machte sich nach der Arbeit am späten Freitagnachmittag auf den Weg nach Gotha, um am nächsten Morgen rechtzeitig für die Abgabe der Stellplatzkarte im Stadion zu sein. Entgegen der Wettervorhersage setzte bereits auf dem Weg vom Callroom zur Wettkampfstätte Regen ein, der den folgenden Wettkampf in mehr oder weniger großer Stärke die ganze Zeit begleitete. Darüber hinaus hatten die Athleten auch mit sehr böigem und ständig wechselndem Wind zu kämpfen. Lange begann ihren Wettkampf mit einem schlechten, aber gültigen Sprung. Nach einem mäßigen Sprung und einem ungültigen Versuch steigerte sie sich im vierten Versuch auf ihr Bestweite von 7,29 m in diesem Wettkampf. Mit der Weite war sie nicht zufrieden, obwohl sie den ungünstigen Wettkampfbedingungen geschuldet war. Insgesamt belegte sie aber den dritten Platz auf dem Siegerpodest, so dass die Fahrt nach Gotha noch einen versöhnlichen Abschluss fand. Zum Saisonabschluss möchte Lange bei den Kreis-Mehrkampfmeisterschaften Anfang September noch ein gutes Ergebnis abliefern.

02.09.2025

Johanna Ide zeigt sich in Topform und siegt souverän im Drei- und Weitsprung

Ide und Terkuhlen zeigen im letzten Dreisprungwettbewerb des Jahres erneut tolle Leistungen unter schwierigen Bedingungen

Starkes Trio des TV Jahn Rheine: Dreispringerin Johanna Ide (links),
Trainer Martin Lange und Hochspringerin Sanja Terkuhlen.

Am vergangenen Samstag nahmen Johanna Ide (WJU18) und Sanja Terkuhlen (Frauen) am letztmöglichen Dreisprungwettkampf der laufenden Freiluftsaison teil. Dazu reisten die beiden Leichtathletinnen vom TV Jahn Rheine zu den Kreismeisterschaften in Hameln an. Neben dem Dreisprung ging Ide noch im Weitsprung an den Start und Terkuhlen versuchte sich außerdem an ihrer Lieblingsdisziplin, dem Hochsprung.

Zunächst starte Ide im Weitsprung. Bei sehr starken und wechselnden Windbedingungen war es nicht einfach, das Absprungbrett zu treffen. Diese Aufgabe meisterte Ide relativ gut und es gelangen ihr vier gültige Versuche. Im Rahmen dieser vier Versuche sprang sie gleich zwei Mal über ihre bestehende Bestleistung von 5,25 m. Mit 5,40 m und 5,31 m (30-40 cm vor dem Brett verschenkt) und einem leider knapp ungültigen Versuch um 5,60 m, zeigte Ide, dass sie auch im Weitsprung richtig gut in Form ist. Mit ihren 5,40 m hat Ide den Wettbewerb klar für sich entscheiden können und sich unter die Top 10 (Platz 9) in der westfälischen Bestenliste geschoben. Im später folgenden Dreisprung wurden die Windbedingungen noch schwieriger. Dort gelangen ihr nur drei gültige Versuche, von denen die beiden besten Sprünge bei 11,90 m und 11,85 m landeten. Auch hier hatte sie einen sehr guten Sprung um 12,30-12,50 m, der aber etwa 2 cm übergetreten war. Insgesamt zog Ide, die vom Wettkampfwochenende (12,26 m im Dreisprung) davor noch nicht vollständig erholt war, eine sehr positive Bilanz (8. Platz Deutsche-Jugendmeisterschaften, Vizewestfalenmeisterin, Rang 1-Westfälische Bestenliste, Rang 3-Deutsche Bestenliste) am Ende einer von langen Trainingsausfällen geprägten Dreisprungsaison. In den kommenden 3 Wochen stehen für Ide noch 2-3 Wettkämpfe an, in denen sie Spaß haben kann und schauen möchte, was in den Disziplinen abseits der Dreisprunggrube möglich ist.

Sanja Terkuhlen trat ebenfalls im Dreisprung an. Terkuhlen zeigte sich athletisch gut in Form und hatte während gesamten des Wettkampfes einen schnellen Anlauf und sehr reaktive Absprünge. Aber auch sie hatte schwer mit den heftigen Windbedingungen kämpfen, was dazu führte, dass sie vier weite Sprünge übertrat. Ihr bester gültiger Sprung landete bei 10,23 m in der Grube. Damit verfehlte sie ihre persönliche Bestleistung nur um 3 cm. Mit dieser Weite sicherte sie sich den Sieg bei den Frauen. Im folgenden Hochsprung kämpften alle Teilnehmerinnen mit heftigem Gegenwind und so starken Böen, dass regelmäßig die Hochsprungständer kippten und immer wieder die Latte vom Wind heruntergedrückt wurde. Terkuhlen meisterte diese Herausforderung aber sehr gut. Mit übersprungenen 1,52 m und einem wirklich sehr knappen Fehlversuch bei 1,55 m sicherte sie sich in diesem wirklich anstrengenden und kräftezehrenden Wettkampf den Sieg bei den Frauen. Zunächst etwas enttäuscht, da bei stabilen Windbedingungen sicherlich deutlich mehr drin gewesen wäre, zog auch Terkuhlen am Ende des Tages eine positive Bilanz der bisherigen Saison.

Auch Trainer Martin Lange zeigte sich mit den Ergebnissen seiner beiden Schützlinge sehr zufrieden. Bereits jetzt deuten deren Sprünge und momentanen Trainingsleistungen an, dass in der kommenden Hallensaison weiten- und höhentechnisch einiges mehr gehen wird. Zwar ist die Saison noch nicht ganz beendet, aber beide Athletinnen befinden sich bereits seit 4 Wochen im Aufbautraining. Ziel ist es, für das kommenden Jahr eine stabile Grundlage zu bilden, auf der sich gut aufbauen lässt. Nur so ist eine möglichst verletzungsfreie und positive Verschiebung der Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.

21.08.2025

Leo Neugebauer mit eindrucksvoller Leistung beim Rheiner-Channel-Triathlon in Altenrheine

Leichtathlet des TV Jahn Rheine bestreitet mit 14 seinen ersten Triathlon

Sprintstark am Ende eines anstrengenden Triathlons: Leo Neugebauer bei seinem Debüt

Am 10. August feierte Leo Neugebauer vom TV Jahn Rheine sein Triathlon-Debüt – und das gleich mit beeindruckendem Erfolg. Umso ungewöhnlicher, da Neugebauers Spezialdisziplin in der Leichtathletik eigentlich der Kurzsprint ist und nicht unbedingt die Ausdauerstrecken.

Beim Rheiner-Channel-Triathlon in Altenrheine trat er im Schnupper-Triathlon an, der aus 250 Metern Schwimmen, 10 Kilometern Radfahren und 2,5 Kilometern Laufen besteht.

Die Veranstaltung am Altenrheiner Kanal bot damit nicht nur einige sportliche Herausforderungen, sondern auch eine tolle Atmosphäre für Athleten und Zuschauer, die den jungen Sportler zusätzlich antrieb.

Mit einer Gesamtzeit von 45:44 Minuten bewies der 14-Jährige eindrucksvoll mit Ausdauer, Ehrgeiz und vor allem Spaß, dass er in dieser Sportart starke Leistungen bringen kann. In der Gesamtwertung erreichte er den fünften Platz und in der Männerwertung landete er sogar auf dem zweiten Rang.

Mit diesem gelungenen Auftakt hat Leo Neugebauer einen starken Grundstein für mögliche weitere Triathlon-Starts gelegt – und gezeigt, dass er nicht nur im Sprintbereich sondern auch in dieser Sportart durchaus konkurrenzfähig ist.

 

 

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