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13.06.2022

Mats Sojka doppelter Kreismeister

TV Jahn-Nachwuchsathleten erfolgreich bei den Kreismeisterschaften

erfolgreich bei den Kreismeisterschaften in Ibbenbüren: (v.l.) Leo Neugebauer, Franka und Janne Lammers, Lea Schemmer und Mats Sojka

Am vergangenen Samstag fand der zweite Teil der Kreis-Einzelmeisterschaften der Leichtathleten für die Altersklassen U 14 und U 12 in Ibbenbüren statt. Vom TV Jahn Rheine nahmen fünf Sportler am Wettkampf teil. Für die meisten von ihnen war es der erste Wettkampf überhaupt bzw. der erste Wettkampf nach der langen Corona-Pause. Deshalb waren die jungen Athleten vor dem Wettkampf entsprechend aufgeregt.
 

Mats Sojka startete in der Altersklasse M 11 im 50 m-Lauf und im Weitsprung. Er überraschte sowohl seinen Trainer Wolfgang Göcken als auch sich selbst mit seinen überragenden Leistungen. Zunächst ging es an die Weitsprunggrube. Hier überzeugte er mit Sprüngen zwischen 3,70 m und 3,90 m und gewann mit 3,90 m seinen ersten Kreismeistertitel mit einem Vorsprung von mehr als einem halben Meter auf den Zweitplatzierten. Auch im später Folgenden 50 m-Sprint war er nicht zu schlagen. Die Uhr blieb für ihn nach 8,14 s stehen, der folgende Läufer kam fast eine Sekunde nach ihm ins Ziel. Somit sicherte er sich den zweiten Kreismeistertitel.

Eine weitere Podiumsplatzierung fügte Leo Neugebauer hinzu. Im 75 m-Sprint der Altersklasse M 12 lief er in einer Zeit von 11,37 s auf den dritten Platz. Im Weitsprung übertraf er mit jedem seiner Sprünge seine bisherige Bestleistung vom vergangenen Wochenende in Horstmar und verbesserte sich auf 3,42 m. Damit belegte er den fünften Platz.

Franka und Janne Lammers nahmen ihren Wettkampf in der Altersklasse W 11 auf. Franka überquerte im Hochsprung erfolgreich 1,16 m und erreichte damit einen sechsten Platz. Den Schlagball warf sie später auf 19,0 m (Platz 15). Ihre Zwillingsschwester Janne sprintete zunächst die 50 m-Strecke in 9,28 s (Platz 17). Im Weitsprung landete sie bei 3,10 m in der Sandgrube (Platz 20).

Jüngste Starterin war Lea Schemmer in der Altersklasse W 10. Sie erreichte im 50 m-Sprint nach 9,73 s als Neunte das Ziel. Im Weitsprung belegte sie mit 2,64 m den zehnten Platz. Zum Schluss absolvierte sie noch den 800 m-Lauf. In einem couragierten Rennen konnte sie lange mit den anderen mithalten und verfehlte in 3:42,49 min als Vierte nur knapp das Siegerpodest.

Am kommenden Donnerstag werden nun etliche junge TV Jahn-Leichtathleten am Sportfest des LAV Rheine im Jahnstadion teilnehmen.

06.06.2022

Mia Schäche knackt im Dreisprung die Norm für die Deutschen Meisterschaften der U16

TV Jahn-Leichtathleten mit hervorragenden Leistungen beim Sportfest in Horstmar

Bild oben links: Johanna Ide beim Dreisprung

Bild oben rechts: Flog im Dreisprung auf 10,78 m und sicherte sich damit die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der U16: Mia Schäche

Bild unten: Waren sehr zufrieden mit ihrer Ausbeute beim Sportfest in Horstmar: hinten v. links: Jana Lange, Mia Schäche, Johanna Ide  vorne v. links: Dörthe Lange, Carina Lange, Leo Neugebauer

Am vergangenen Samstag gingen Mia Schäche (W15), Johanna Ide (W14), Jana und Carina Lange (WJU18), Leo Neugebauer (M12) und Dörthe Lange (W50) beim 7. Burgmannstädter Sportfest in Horstmar an den Start.

Die stärksten Leistungen zeigte Mia Schäche im Weit- und Dreisprung in der Altersklasse W15. Zunächst startete Schäche im Weitsprung. Dort konnte sie sich mit ihrem ersten Sprung mit 4,80 m direkt an die Spitze des Feldes setzen. Im dritten Sprung steigerte sie sich auf die neue Bestleistung von 4,87 m. Im letzten Versuch knackte sie dann erstmals mit 5,01 m die magische 5 m-Marke und gewann damit deutlich die Konkurrenz.

 

 

Danach ging Schäche das erste Mal überhaupt in ihrer jungen Sportkarriere im Dreisprung an den Start. Zuvor hatte sie am vergangenen Donnerstag im Training ihre ersten vorsichtigen Sprünge absolviert und zunächst mit mäßigem Erfolg einen Anlauf und ein erstes Sprunggefühl entwickelt. Um so erfreulicher war es, dass sie zwar noch verhalten, aber doch gut ans das 9 m weit entfernte Absprungbrett kam und ihren ersten noch etwas unsicheren Sprung auf 10,65 m zog. Damit war klar, dass sie in diesem Wettkampf mit zunehmender Sicherheit die für die deutschen Meisterschaften geforderte Norm von 10,70 m springen konnte. Direkt im zweiten Versuch flog sie dann im Hop-Step-Jump auf 10,74 m und erfüllte damit zunächst die Norm für die deutschen Meisterschaften. Doch leider war die Windunterstützung mit 2,1 m/s zu groß. In ihrem dritten Versuch sprang Schäche deutlich vor dem Brett ab und landete bei 10,58 m. Im vierten Versuch passte der Anlauf etwas besser und sie verschenkte zum Brett nur ca. 30 cm und flog bei gültigem Wind auf 10,78 m und erfüllte dieses Mal regulär die Norm. Den 5. Sprung trat Schäche dann bei starkem Rückenwind über. Den letzten Sprung sprang sie dann mit 10,70 m noch mal genau auf die Qualifikationsleistung und konnte die Weite damit ein drittes Mal bestätigen. Glücklich mit dem ersten Platz, die Norm in der Tasche und den vorläufigen 10. Platz in der deutschen Bestenliste freut sich Schäche nun auf die Deutschen U16-Meisterschaften am 9./10.07. in Bremen. Die Freude war besonders groß, weil sie die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften über 300 m vor 14 Tagen um nur 0,8 Sekunden knapp verfehlte, in der Woche darauf einen weiteren Versuch über diese Strecke absagen musste und eine Teilnahme an der höchsten nationalen Meisterschaft schon schwinden sah.

Ebenfalls sehr gut in Form zeigte sich Johanna Ide im Weit- und Dreisprung der W14. Die junge Athletin konnte sich zum vorherigen Wochenende in ihrer Leistung im Weitsprung wieder etwas steigern und sicherte sich den Sieg in ihrer Altersklasse mit einem weiten Satz auf 4,62 m. Im Dreisprung, in dem sie bei den 15-Jährigen starten musste, legte die junge Athletin noch einen drauf. Sie konnte ganze vier Mal die 10 m Marke knacken und flog in ihrem besten Sprung auf hervorragende 10,31 m. Damit steigerte sie ihre Bestleistung und ihren Vereinsrekord um über einen halben Meter. Mit dieser Weite sprang sie hinter ihrer Vereinskameradin Schäche auf den zweiten Platz. Und auch ihr fehlen nur noch 40 cm zur Norm für die deutschen Meisterschaften. Dafür hat sie jetzt noch 1 Jahr Zeit, da Athleten erst im Alter von 15 Jahren im Dreisprung bei den deutschen Meisterschaften teilnehmen dürfen.

Auch Carina Lange trat im Weitsprung und Dreisprung an. Sie startete in der Altersklasse WU18. Im Weitsprung konnte Lange mit 4,06 m zwar die 4 m-Marke knacken, blieb aber trotzdem etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Insgesamt gelang ihr mit dieser Weite als Dritte der Sprung auf das Siegerpodest. Im Dreisprung steigerte sie ihre Bestleistung von 8,53 m auf hervorragende 9,33 m, was ihr den zweiten Platz einbrachte. Im Kugelstoßen gelang ihr ebenfalls eine neue Bestleistung. Mit 8,35 m wurde sie nochmals ausgezeichnete Zweite.

Ihre Zwillingschwester Jana Lange ging im Dreisprung an den Start. Jana zeigte einige sehr starke Sprünge, die in der Weite noch einige cm weiter waren als die ihrer Schwester. Leider hatte Jana großes Pech was den Wind angingen. Jedes Mal erwischte sie starke Windböen von hinten im Anlauf, so dass sie trotz Anpassung des Anlaufs 6-mal knapp übertrat. Das war für die junge Athletin sehr bitter, zumal sie auch durch eine Oberschenkelverhärtung den abschließenden Speerwurf ebenfalls absagen musste.  Nun versucht Jana zusammen mit ihrer Schwester bei den U18-Westfalenmeisterschaften in 14 Tagen in Recklinghausen im Dreisprung ihr Glück. Beide Athletinnen können dort mit ihren Vorleistungen mit großer Sicherheit teilnehmen.

Auch Schäche und Ide werden nächstes Wochenende bei den U16-Westfalenmeistershaften in Hagen an den Start gehen. Schäche wird im Weit- und Dreisprung um die Podiumsplätze mitmischen und Ide auf jeden Fall im Weitsprung. Im Dreisprung der 15-Jährigen darf sie leider nicht starten.

Als einziger Junge nahm Leo Neugebauer am Wettkampf teil. Er startete im Weitsprung und steigerte seine Bestleistung im Wettkampf häppchenweise von 2,76 m auf 3,10 m. Damit konnte er den ersten Platz für sich sichern.

Als letzte trat Dörthe Lange im Seniorenbereich im Dreisprung, Kugelstoßen, Diskuswurf und Speerwurf an. Im Dreisprung stellte sie mit 8,04 m einen neuen Kreisrekord auf, im Diskuswurf (1kg) verbesserte sie den Vereinsrekord auf 22,44 m und im Speerwurf (600g) auf 21,57 m. Im Kugelstoßen ließ sie die 3 kg-Kugel auf 9,69 m fliegen. In allen vier Disziplinen sicherte sich Lange den ersten Platz.

30.05.2022

Johanna Ide und Mia Schäche holen Bronze

Athletinnen vom TV Jahn Rheine mit guten Leistungen bei den Münsterlandmeisterschaften

v.l. Johanna Ide, Jana Lange, Mia Schäche:
waren zufrieden mit ihren Platzierungen bei den Münsterlandmeisterschaften

Am vergangenen Wochenende gingen drei Athletinnen vom TV Jahn Rheine bei den Münsterlandmeisterschaften der Leichtathleten in Greven an den Start.

Bereits am Samstag trat Jana Lange in der Altersklasse weibliche Jugend U18 im Dreisprung an. Die junge Athletin wusste nach einer von Krankheit geprägten Woche nicht genau, wie leistungsfähig sie sein würde und nahm bei starkem Gegenwind den Wettkampf zunächst sehr zaghaft auf. Mit jedem Sprung wurde Lange mutiger und konnte im Laufe des Wettkampfes mit dem Hop-Step-Jump ihre Sprungleistung von Sprüngen um die 7,50 m auf 8,10 m steigern. Im letzten Sprung konnte sie etwas Mut und Routine zurückgewinnen und einen weiten Sprung an die 9 m verzeichnen, doch war dieser zu ihrer großen Enttäuschung um wenige mm übergetreten und damit ungültig. Diese Weite von 8,10 m war angesichts ihrer Bestleistung von knapp 9 m nicht wirklich zufriedenstellen, aber angesichts Ihrer Krankheit auch nicht unerwartet. Insgesamt konnte Lange mit ihrer Weite noch einen guten vierten Platz belegen und verfehlte nur knapp Rang drei.

Am Sonntag sprintete Mia Schäche zunächst über die 100 m-Strecke in der Altersklasse W15. Im dritten von drei Vorläufen startend gelang ihr in 13,67 s die Qualifikation für den Endlauf der besten sechs Läuferinnen. Zwar war sie wegen schwerer Beine mit ihrer Zeit nicht zufrieden, da sie bei den Kreismeisterschaften vor zwei Wochen eine 13,27 s sprinten konnte. Aber trotzdem überwog die Freude über die Qualifikation zum Endlauf. Hier konnte sie sich mit einem guten Start und einem sehr couragierten Lauf in 13,55 s den dritten Platz und somit den Sprung auf das Siegerpodest sichern. Nach dem Lauf waren ihre Beine so müde und schwer, dass sie sich mit ihrem Trainer Martin Lange besprach und auf den noch anstehenden 300 m-Lauf, bei dem sie die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften noch knacken wollte, verzichtete. Dies war eine schwere Entscheidung, da ihr nur noch 0,9 s zur Qualifikation fehlten und dies mit fitten Beinen durchaus möglich gewesen wären. Darüber hinaus war Schäche zusätzlich enttäuscht, da sie im Vorfeld zugunsten des 300 m-Laufs auf den Weitsprung in ihrer Altersklasse und somit auf den relativ sicheren Sieg dort aufgrund ihrer soliden Vorleistungen verzichtet hatte.

Johanna Ide ging im 100 m-Sprint der W14 an den Start. Hier gelang ihr in ihrem Vorlauf ein guter Start und ein solider Lauf. Sie erreichte das Ziel in für sie guten 14,44 s. Leider reichte diese Zeit nicht um ins Finale der besten sechs einzuziehen. Dennoch war sie mit ihrem 12. Rang gut zufrieden, da alle Zeiten dicht beieinanderlagen. Im Weitsprung legte Ide dann deutlich einen darauf. Mit drei Sprüngen jenseits der 4,40 m zeigte sie eine sehr konstante Sprungleistung. Ihr bester Sprung auf 4,49 m sicherte ihr den dritten Platz und den Sprung aufs Treppchen. Darüber freute sich Ide sehr und auch über die technisch gute Qualität ihrer Sprünge. Trotzdem blieb ein Wermutstropfen, denn leider waren die drei Sprünge, die auch den Sieg bedeutete hätten, knapp übergetreten.

Nun wollen Lange, Schäche und Ide die Woche ausgiebig regenerieren und nächstes Wochenende beim Sportfest in Horstmar zeigen, dass sie im Weit- und/oder Dreisprung noch deutlich bessere Leistungen bringen können.