Kunstausstellung beim TV Jahn
Pink als Zeichen gegen Diskriminierung

Vor dem Hintergrund der Internationalen Wochen gegen Rassismus engagiert sich neben zahlreichen Sportvereinen auch der TV Jahn Rheine. Die Kinder der Offenen Ganztagsschule griffen das Thema künstlerisch auf.
Noch bis zum 30. März dauern die Internationalen Wochen gegen Rassismus. Auch in Nordrhein-Westfalen wird ein klares Zeichen gesetzt: Unter dem Motto „Pink gegen Rassismus“ engagieren sich zahlreiche Sportvereine aktiv gegen Diskriminierung und setzen auf kreative Projekte, um ihre Haltung deutlich zu machen.
Auch der TV Jahn beteiligt sich an dieser Initiative. Vor zwei Jahren machten die Kinder der OGS mit einem Flashmob in der Rheiner Innenstadt auf das Thema aufmerksam. In diesem Jahr haben die Kinder entschieden, das Thema künstlerisch aufzugreifen. In Zusammenarbeit mit den Kindern der Offenen Ganztagsschulen (OGS) ist eine besondere Ausstellung entstanden: Der TV Jahn Sportpark wird „pink gefärbt“, indem dort die Kunstwerke der Kinder präsentiert werden.
Im Mittelpunkt der Aktion stehen Werte wie Gemeinschaft, Respekt, Inklusion, Akzeptanz und Gleichberechtigung, die mit den Kindern thematisiert wurden. Diese Werte spiegeln sich in den ausgestellten Kunstwerken wider. Die Kinder haben nicht nur individuelle Bilder gestaltet, sondern auch gemeinsam gebastelt und kreativ gearbeitet, um das Miteinander und die Vielfalt unserer Gesellschaft auszudrücken.
Warum Pink? Pink ist die Aktionsfarbe gegen Rassismus und Diskriminierung – sie steht für Sichtbarkeit und Zusammenhalt. Die Stiftung gegen Rassismus rief 2020 erstmals zur Nutzung dieser Farbe auf. Seitdem wächst das Projekt Jahr für Jahr und vereint immer mehr Städte, Sportbünde und Vereine, um gemeinsam eine größere Reichweite zu erzielen. Was als Pilotprojekt des Stadtsportbundes Duisburg begann, wird heute landesweit unterstützt und über die Landesgrenzen hinausgetragen.
„Kunst gegen Rassismus – Unser Sportpark wird pink!“ lautet der Titel der Ausstellung, die in unseren Vereinsräumen zu sehen ist. Was auf den ersten Blick vielleicht an eine Karnevalsdekoration erinnert, trägt eine tiefere Botschaft: Hier geht es darum, ein starkes und sichtbares Zeichen für eine Welt ohne Diskriminierung zu setzen.
Marlies Remberg & Horst Hochmann
Unsere neuen Ehrenmitglieder im Portrait

Marlies Remberg und Horst Hochmann sind neue Ehrenmitglieder des TV Jahn.
Bei der Vertreterversammlung wurden Marlies Remberg und Horst Hochmann einstimmig zu neuen Ehrenmitgliedern gewählt. Der lang anhaltende Applaus der Delegierte machte deutlich: Diese Auszeichnung haben beide mehr als verdient. Ihr Portrait fasst die wichtigsten Etappen ihrer bisherigen Zeit im TV Jahn zusammen:
Marlies Remberg ist seit Jahrzehnten unermüdlich für den Verein tätig. Ihre Reise begann am 1. Januar 1968, als sie Mitglied des Vereins wurde. Bereits ein Jahr später übernahm sie die Rolle der ersten hauptamtlichen Geschäftsführerin, eine Position, die sie für etwa 3 Jahre im Keller der Johannesschule ausübte.
Im Jahr 1969 begann Marlies als Übungsleiterin für das Mutter-Kind-Turnen und blieb es 38 Jahre lang - bis zu ihrem 60. Lebensjahr. 1970 erwarb sie ihren Übungsleiterschein und wurde dadurch zu einer bekannten Figur in Rheine. „Mich erkennen immer noch Leute von damals und begrüßen mich freundlich, wenn ich durch die Stadt laufe“, berichtet sie.
In den 1980er Jahren war Marlies mehrere Jahre lang Abteilungsleiterin der Volleyballabteilung Trainerin verschiedener Volleyballmannschaften. Sie leitete Hobbygruppen und half bei zahlreichen Veranstaltungen, Turnieren und Länderspielen, die der TV Jahn damals ausrichtete. Als Vorsitzende des Volleyballkreises und Trägerin der Ehrennadel des westdeutschen Volleyballverbandes, hat sie maßgeblich zur Förderung des Volleyballsports beigetragen.
Neben ihrer Tätigkeit als Übungsleiterin für Frauengymnastik in der Halle der Südeschschule, wo sie zwei Jahre lang aktiv war, engagierte sich Marlies auch in der Seniorengemeinschaft und ist heute noch Organisatorin der Kartenspielrunde. Sie war zudem Übungsleiterin für Walking und Nordic Walking in den 2000ern.
Von 1990 bis 1994 arbeitete Marlies im Mini Club, dem Vorläufer des heutigen Kindergarten Mobile, als Bewegungserzieherin, wo sie zweimal pro Woche mit Kindern ab drei Jahren arbeitete. Ihre Liebe zur Arbeit mit Kindern war stets spürbar und sie sagt rückblickens: "Mit Kindern habe ich immer sehr gerne gearbeitet."
Als aktive Sportlerin spielte Marlies von 1970 bis 1995 Volleyball. Sie ist bis heute Mitglied einer Gymnastikgruppe, spielte Tennis und ist seit rund 15 Jahren im Seniorentanz aktiv.
Horst Hochmann wurde am 15. Dezember 1937 in Ostpreußen geboren. Ende 1944 floh er mit seiner Mutter und seinen Geschwistern und strandete zunächst in Sachsen, bevor die Familie über ein Auffanglager in Osnabrück nach Bersenbrück umzog. Dort besuchte Horst die Schule.
1956 trat Horst in die Bundeswehr ein und erwarb 1957 den Übungsleiterschein bei der Sportschule der Bundeswehr. Im Juni 1961 zog er aufgrund seiner Bundeswehrtätigkeit nach Rheine.
Horst erinnert sich: "Als ich nach Rheine kam, habe ich die Sportplätze aufgesucht, weil ich immer Sport machen wollte." Im Jahnstadion stieß er zu einer Faustballgruppe und wurde Mitglied des damals kleinen TV Jahn. "Dieter, der war auch schon da", erzählt er (Anm.: Gemeint ist Klaus-Dieter Remberg, Ehrenpräsident des TV Jahn).
Seit dem 1. Juli 1962 ist Horst Mitglied im TV Jahn und spielte dort Faustball. Er nahm an Wettkämpfen teil, die ihn bis nach Berlin (Zehlendorf) und ins Ruhrgebiet führten. "Das hat immer viel Spaß gemacht", sagt Horst. Als jüngster Spieler musste er hinten spielen, weil er der schnellste war.
Dank seines Übungsleiterscheins konnte Horst direkt als Übungsleiter im TV Jahn tätig werden. Er leitete die Gruppe "Jedermann" für Männer, in der Fußball und Prellball gespielt wurden, sowie die "Er-und-Sie-Gruppe". Von 1962 bis 2024 war Horst ohne Unterbrechung Übungsleiter im TV Jahn und betont: "Nie woanders."
Seit 1975 ist Horst als Gründungsmitglied der Tennisabteilung engagiert und war sowohl als Spieler als auch als Trainer aktiv. Unter der Federführung von Giesbert Ahrens half er beim Bau der Tennisanlage und qualifizierte sich zum Fachsportlehrer Tennis. "Jeder, der halbwegs mit dem Ball umgehen konnte und den Schläger nicht geworfen hat, konnte Tennistrainer werden", sagt Horst heute. Bis zur Corona-Pandemie war er Tennistrainer, danach stand er nie wieder auf einem Tennisplatz. "Wenn ich in den Keller gehe, nehme ich manchmal einen Schläger in die Hand und hole zum Schlag aus. Das fühlt sich immer noch toll an," berichtet er wehmütig.
Besonders Freude bereitete ihm die Arbeit mit Kindern. "Ich hatte immer einen guten Draht zu den Kindern und bin ihnen mit viel Geduld begegnet. Das haben die Kinder gespürt. Sie mochten mich glaube ich auch immer sehr."
1985 erhielt Horst die Ehrennadel des Münsterländischen Turngaus für besondere Verdienste um die Förderung des Sports. Bis 2024 leitete er die Gymnastikgruppe "Er-und-Sie", in der überwiegend Volleyball gespielt wurde.
Nach seiner Pensionierung am 31. März 1991 arbeitete Horst zudem in der Geschäftsstelle des TV Jahn mit, wobei sein Schwerpunkt auf der Verwaltung der Tennishallen lag. Sechs Jahre lang war Horst technischer Leiter im geschäftsführenden Vorstand, bevor er Platz für andere machte, um sich wieder mehr seiner Leidenschaft als Übungsleiter zu widmen. "Mir fehlte die Zeit als Übungsleiter, das war immer mehr mein Ding. Darum habe ich Platz für andere gemacht."
Horst Hochmann ist ein Mann, der stets die Zusammenarbeit mit Menschen und das Vermitteln von Wissen geliebt hat. Seine Hingabe und sein Engagement für den TV Jahn machen ihn zu einem würdigen Ehrenmitglied.
Vertreterversammlung
Stefan Gude bleibt Präsident / Zwei neue Ehrenmitglieder ernannt

Die Präsidiums- und Vorstandsmitglieder des TV Jahn. Dr. Stephan Schulte fehlte entschuldigt.
Am gestrigen Mittwoch fand die Vertreterversammlung des TV Jahn statt. Ralf Kamp (Vorstandsvorsitzender) begrüßte die Delegierten der Abteilungen und Fachbereiche, die anwesenden Präsidiums- und Vorstandsmitglieder sowieso die zugelassenen Gäste kurz nach 18 Uhr in der Kindersporthalle Paris.
Nach den Geschäfts- und Kassenberichten ging es weiter mit den Anträgen. Der Vorstand beantragte die Ernennung neuer Ehrenmitglieder. Gemäß der Vereinssatzung kann nur der Vorstand Vorschläge zur Ernennung von Ehrenmitgliedern machen, worüber die Vertreterversammlung entscheidet. Einstimmig wählten die Delegierten Marlies Remberg und Horst Hochmann zu neuen Ehrenmitgliedern des TV Jahn. Beide sind bekannte Persönlichkeiten des Vereins, die sich seit Jahrzehnten für die Gemeinschaft einsetzen.
In diesem Jahr standen ebenfalls Wahlen auf dem Programm. Zunächst wurde Stefan Gude von den Delegierten ein weiteres Mal zum Präsidenten des Vereins gewählt. Anschließend stimmte die Versammlung über die neue Zusammensetzung des Präsidiums ab. Erneut gewählt wurden Hannelore Borsch, Magdalene Schmitz, Josef Räkers und Lutz Albers. Erstmalig in das Präsidium gewählt wurde Jens Evers aus der Karateabteilung.
Vierte Skifreizeit des TV Jahn
Eine Woche voller Pistenspaß

Eine Woche voller Schnee, Sonne und bester Laune liegt hinter den Teilnehmenden der Skifreizeit 2025 des TV Jahn. Mit 44 begeisterten Wintersportlerinnen und Wintersportlern ging es das vierte Mal in Folge zusammen mit Dartmann Reisen in den Winterurlaub. Diesmal ging es vom 08. bis 14. März in die österreichischen Skigebiete Hochoetz und Sölden – und eines steht fest: Es war mal wieder ein voller Erfolg!
Bereits die Nachtfahrt nach Imst war geprägt von Vorfreude und ausgelassener Stimmung. Nach der Ankunft im Hotel zum Hirschen in Imst ging es direkt auf die Piste. Die ersten drei Tage verbrachte die Gruppe in Hochoetz und im Kühtai, wo sich besonders die Skianfängerinnen und Skianfänger an ihre ersten Abfahrten wagten.
Ab der Wochenmitte ging es ins große Skigebiet Sölden, das sich schnell als Lieblingsspot der Gruppe entpuppte. Perfekt präparierte Pisten und atemberaubende Ausblicke sorgten für unvergessliche Momente. „Sölden war einfach der Wahnsinn! Tolle Pisten, super Schneeverhältnisse – da kam echtes Ski-Feeling auf“, schwärmt Rika Hebbeler, stellvertretende Leitung der Wintersport-Abteilung.
Nach actionreichen Tagen auf der Piste wartete das Hotel mit seinem Wellnessbereich. „Die Stimmung war großartig. Egal ob auf der Piste oder beim Abendprogramm – alle hatten eine Menge Spaß“, berichtet Mitorganisatorin Susan Berlinger.
Traurig aber voller Vorfreude auf die nächste Skifreizeit kehrte die Gruppe am Freitag nach Rheine zurück. „Diese Woche hat wieder gezeigt, wie besonders unsere Skifreizeit ist. Perfektes Skifahren, eine tolle Gruppe und unvergessliche Erlebnisse – wir können es kaum erwarten, nächstes Jahr wieder loszulegen!“, fasste das Organisatoren-Team rund um Rika Hebbeler, Susan Berlinger, Lutz Albers und Eike Saatjohann abschließend zusammen.
Im Herbst startet die Anmeldung für die Skifreizeit 2026. Die Plätze sind heiß begehrt – schnell sein lohnt sich!
Mehr Bewegung für die Kleinsten
Das Tageskinder-Ticket beim TV Jahn

Beim TV Jahn können Kindertagespflegende mit ihren Tageskindern an den beliebten Windelflitzer-Stunden teilnehmen. Mit dem Tageskinder-Ticket eröffnet sich eine tolle Möglichkeit, Kindern spielerisch Bewegung und Spaß zu bieten.
Und so funktioniert es: Das Ticket gilt für einen Monat und ermöglicht die Registrierung von bis zu acht Kindern. Jede Woche können Kindertagespflegepersonen flexibel eine passende Windelflitzer-Stunde auswählen und bis zu fünf Kinder pro Stunde anmelden.
„Unser Ziel ist es, bereits die Kleinsten spielerisch in Bewegung zu bringen und gleichzeitig Tagespflegepersonen eine unkomplizierte Möglichkeit zu bieten, ihre Kinder an einem hochwertigen Bewegungsangebot teilhaben zu lassen“, so Tanja Kamp, Fachbereichsleitung Kindersport.
Vereinsbeiträge
Informationen zur Beitragsanpassung zum 1. April 2025
Liebe Mitglieder,
um die gewohnte Qualität und das breite Angebot auch in Zukunft sicherzustellen, haben wir uns entschieden, die Beiträge für den Fachbereich Fitness und für die Familienkarte zum 1. April 2025 moderat anzupassen. Diese Maßnahme ist notwendig, um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden und weiterhin ein erstklassiges Angebot für euch bereitzuhalten. Im Folgenden möchten wir euch die Hintergründe dieser Entscheidung transparent darlegen:
1. Steigende Personalkosten im Haupt- und Ehrenamt
✅ Sicherung der Mitarbeiterqualität und des Kursangebots
Aufgrund der Inflation der letzten Jahre war es notwendig, das Lohnniveau unserer Mitarbeitenden regelmäßig anzupassen. Nur so können wir die hohe Präsenz unserer Trainer auf der Fläche und die Vielzahl der Kurse pro Woche gewährleisten.
✨ Anerkennung des Ehrenamts
Auch wenn der Mindestlohn für ehrenamtliche Tätigkeiten nicht verpflichtend ist, orientieren wir uns daran, um unser Engagement für faire Vergütung zu zeigen. Ehrenamt verdient Anerkennung, die sich auch durch die Vergütung ausdrücken muss.
🛡️ Absicherung bei steigenden Krankheitsfällen
Um auch bei krankheitsbedingten Ausfällen eine lückenlose Betreuung und den gewohnten Betrieb sicherzustellen, verstärken wir gezielt unsere Schichten mit zusätzlichem Personal und arbeiten seit neuestem mit Zulagen für die Schichten an den Wochenenden.
2. Reparatur und Modernisierung der Ausstattung
🔧 Investitionen in Geräte und Infrastruktur
Jährlich orientieren wir uns an den Bedürfnissen unserer Mitglieder, um Investitionen wie die Anschaffung neuer Geräte oder die Modernisierung bestehender Angebote voranzutreiben. So konnten wir beispielsweise im letzten Jahr eine Klimaanlage im Raum Rio installieren und planen auch für dieses Jahr weitere Maßnahmen.
💰 Gestiegene Kosten für Reparaturen
Ersatzteile und Reparaturdienstleistungen sind in den letzten Jahren spürbar teurer geworden. Insbesondere die Kosten für spezialisierte Techniker, die unsere Geräte warten, sind stark gestiegen.
3. Erhöhte Energiekosten
⚡ Die Energiekrise hat zu einem deutlichen Anstieg der Preise geführt, von dem auch wir als Verein betroffen sind. Bisher konnten wir durch langfristige Verträge profitieren, die uns vor hohen Kosten geschützt haben. Seit dem 1. Januar 2025 gelten jedoch neue Verträge, die leider erheblich teurer sind.
4. Ausbau und Erhalt von Serviceleistungen
📈 Erweiterung des Angebots
Wir haben unser Kursangebot im Vergleich zum Vorjahr erneut erhöht und bieten seit Februar 2024 digitale Trainingspläne sowie eine erweiterte Anamnese an. Diese Neuerungen sind Teil unseres Bestrebens, die Betreuung weiter zu verbessern.
⭐ Hohe Servicequalität
Kurze Reaktionszeiten und umfassender Service sind uns wichtig. Um dies zu gewährleisten, investieren wir kontinuierlich in Personal und Infrastruktur.
🎉 Mehr Veranstaltungen
Neben unserem regulären Sportangebot sind unsere Veranstaltungen ein wichtiger Bestandteil unseres Vereinslebens. Um euch künftig noch mehr spannende Events bieten zu können, haben wir für das Jahr 2025 eine neue Stelle geschaffen. Diese widmet sich gezielt der Organisation und Umsetzung von Veranstaltungen, die das Angebot für euch erweitern und bereichern.
🎓 Mehr Weiterbildungen
Im Jahr 2025 setzen wir verstärkt auf die Weiterbildung unserer Groupfitness- und Studiotrainer. Bereits 2024 haben wir hierfür die Grundlagen geschaffen, sodass wir in diesem Jahr deutlich mehr Fortbildungen für unsere haupt- und ehrenamtlichen Trainer anbieten können. Ziel ist es, die Qualität unserer Betreuung weiter zu verbessern und euch einen guten Service zu bieten.
Fazit:
Die Beitragsanpassung ist ein notwendiger Schritt, um unseren Fachbereich für die Zukunft zu stärken und euch weiterhin die gewohnte Qualität und Vielfalt zu bieten. Wir danken euch für euer Verständnis und eure Unterstützung, denn diese Maßnahme kommt uns allen zugute – für einen starken und modernen Fachbereich, in dem sich alle Mitglieder wohlfühlen können.
Vielen Dank für eure Treue und euer Vertrauen!
Anpassungen:
- Aufnahmegebühr Fitness: 20 Euro (+10 Euro zum 01.01.2025)
- Fitness Total: 29 Euro (+1 Euro zum 01.04.2025)
- Happy Hours: 23 Euro (+1 Euro zum 01.04.2025)
- Jugendclub: 17 Euro (+1 Euro zum 01.04.2025)
-Familienkarte: 81€/64€ (+2€ zum 01.04.2025)
Doppelturnier eröffnet die Tennissaison 2025

Die siegreichen Teilnehmer
Nach der erfeulich verlaufenden Jahreshauptversammlung ging es am 15. Februar direkt weiter mit dem traditionellen Mixed-Doppelturnier auf allen Feldern unserer Tennishalle. Halt, das stimmt nicht ganz! Allen Anwesenden blieb genug Zeit, sich stehend am selbst organisierten kalten Büffet zu stärken. Und was die beteiligten Spieler bzw. besser Spielerinnen zubereitet und aufgetischt hatten, hätte man fotografieren sollen! Aber nach dieser Kür war der Spaß vorbei, denn man war ja nicht zum Vergnügen da: Berthold, Guido und André losten routiniert die Spielrunden aus und notierten nach jeweils etwa 40 minütiger Spielzeit sofort akribisch jedes Ergebnis. Und das war auch gut so. Aufgrund dieser Gründlichkeit und der Tatsache, dass Beide das Rechnen „nicht für die Schule, sondern fürs Leben“ gelernt haben, konnte man deutlich nach 23 Uhr das Anfechten des Gesamtergebnisses am „Grünen Tisch“ (man denke an den Einspruch von Bochum gegen das 1:1 gegen Berlin!) im Keim ersticken und ohne laute Proteste die attraktiven (nassen) Preise den Sieger:innen übereichen. Ja, auch hier gab es ein Unentschieden: Resi und Florian erkämpften sich gegen Astrid und Alex ein 5:5 und waren mit ½ Punkt zwar zufrieden, aber -wie sich später zeigen sollte!- erfolglos. -Mit 3 (ganzen !) Punkten gewann bei den Damen Chris vor Sabine und Helena mit je 2 Punkten. Hier wurde deutlich, dass Match und Game zwar vom Laien mit Spiel übersetzt werden, aber beileibe nicht identisch sind: Sabine war nämlich um 1 Spiel besser und belegte deutlich den 3. Platz vor Helena. Genauso eindeutig wurde bei den Herren Matthis vor Philipp Sieger, weil beide zwar 3 Spiele gemacht hatten, aber Matthis 1 Spiel mehr…. Florian belegte hier leider nur den 3. Platz, weil … (siehe oben!). -Zum Abschluss des Abends gab es aber doch noch stille Proteste. Etliche langjährige Spieler der Abteilung waren nämlich „nicht besonders amused“, dass mit Chris und Philipp gleich zwei Neue so erfolgreich abgeschnitten hatten! Die Anwesenden ignorierten allerdings mehrheitlich diese Einstellung und freuen sich schon auf das nächste Turnier mit hoffentlich noch mehr Teilnehmern. Und das ist schon geplant: Am 26. April wird die Sommersaison wie immer mit unserem traditionellen Schleifchenturnier auf den Ascheplätzen eröffnet. Die Turnierleitung ( Nochmals vielen Dank! ) ist dann wieder dabei, dann aber ganz offen zusammen mit Guido, der diesmal sozusagen als mitspielender Videoschiedsrichter zwar nicht im Keller, aber doch im Hintergrund dafür sorgte, dass alles regelkonform ablief. Ach ja, zum Schluss noch was! Klemens blutete das Herz, als er sah, dass Philipp sein Lieblingsgetränk als Preis mitnehmen konnte, das ja „nur für gute Freunde ist“: „Dafür habe ich den ganzen Abend gekämpft und sogar mehrfach das Kampfschwein ausgepackt! Aber es hat nicht ganz gereicht, denn ein Doppel wird ja leider immer noch zu zweit gespielt.“
Tennis-Jahreshauptversammlung und Doppelturnier gut besucht
Die JHV samstags zusammen mit einem Doppelturnier durchzuführen, hat sich bewährt! Abteilungsleiter Manfred Niemann konnte am 15. Februar 25 Tennisfreunde im Infozentrum unserer Tennishalle begrüßen und freute sich besonders über einige neue Gesichter. Kein Wunder, denn in den vergangenen Monaten konnte die Tennis-Abteilung über 30 Mitglieder gewinnen! Deshalb steht wir endlich wieder auf gesunden finanziellen Beinen und können weiterhin alle 8 Ascheplätze instandsetzen und demnächst nutzen. Unsere Sport- und Jugendwarte berichteten anschließend, dass im Tennisjahr 2024 die meisten Mannschaften „normal“ abgeschnitten haben, also ihre Spielklassen gehalten haben. Erfreuliche Ausnahme ist der Aufstieg der Herren 50+ von der 1. Kreisklasse in die Kreisliga! In dieser Mannschaft spielten André Köster, Mirco Janitzky, Antonio Salgado, Jochem Ratgering, Gregor Berges, Ralf Thien, Klaus Helmich, Ralf Blasius, Andreas Hülsmann, Guido Hagen und Andries Ravens.-Leider wird es in Zukunft für unsere seit vielen Jahren erfolgreiche 1. Herren-Mannschaft sehr schwer, die Bezirksklasse zu halten. Spitzenspieler Tobias Gruschka zog sich nämlich im letzten Spiel der Winterrunde eine komplizierte Verletzung der Handwurzelknochen zu. Trotz erfolgter Operation kann er seine Schlaghand nicht mehr voll belasten und stellt deshalb auf links um. Er kommt zwar dabei gut voran und kann seine Trainertätigkeit voll ausüben, aber sein bisheriges Niveau (LK 8!) ist in weite Ferne gerückt.
Bei den sich anschließenden Wahlen zeigten die anwesenden Abteilungsmitglieder ihre Zufriedenheit mit der Vorstandsarbeit durch eine einstimmige Wiederwahl des gesamten Vorstandes und aller Mitglieder der verschiedenen Ausschüsse. Abteilungsleiter Manfred Niemann, Sportwart Berthold Niemann und die Jugendwarte Tobias Gruschka und Florian Bauma können also in der kommenden Saison mit dem bewährten Team um Christiane und Klaus Helmich, Ralf Thien, Britta (Clubhausverzehr) und Andre Köster (Homepage), Guido Hagen, Günter Kastner (Getränkebestand) und Michelle Kessebohm (Kinderschutzbeauftragte) weiter arbeiten.
Beim folgenden TOP erläuterte MN die Notwendigkeit der Anpassung der monatlichen Abteilungsbeiträge. Im Protokoll der JHV heißt es hierzu: „Wie ich (MN) schon in meinem Bericht sagte, haben wir den Mitgliederzuwachs, der sich schon im vergangenen Sommer andeutete, fortsetzen können. Die Vorstandsarbeit hat in den letzten Jahren keinen Spaß gemacht….halt! Nicht die Vorstandsarbeit allgemein, denn ich habe ja seit langer Zeit mit Berthold, Tobias und Florian optimale Mitarbeiter, auf die ich mich voll verlassen kann. Was mich enorm belastet hat, war die finanzielle Situation unserer Abteilung, die ja eine direkte Folge der Abmeldung von Mitgliedern war. Wir waren mal runter auf etwa 160 Personen! Und das verständlicherweise zu Zeiten der hohen Inflationsrate und der erheblichen Beschränkungen durch die Corona-Epidemie. Wir mußten dann jahrelang Schulden machen, wurden aber aufgefangen durch die Tatsache, dass wir ja kein eigenständiger Verein sind, sondern „nur“ eine Abteilung in einem florierenden Großverein. Eigentlich hätten wir schon vor Jahren unsere Abteilungsbeiträge erhöhen müssen. Jetzt sieht es endlich positiv aus mit der Mitgliederentwicklung und damit auch unseren Finanzen. Jetzt sollten wir versuchen, notwendige Investitionen u.a. in Clubhaus
und Terrasse in Angriff zu nehmen. Den mit Frauke Gosewinkel (FiBu) erarbeiteten und von Ralf Kamp grundsätzlich abgesegneten Vorschlag zur Anpassung der Abteilungsbeiträge seht Ihr als Kopie auf den Tischen…..Es folgt die Erläuterung der Tabelle durch MN und dann eine erfreulich konstruktive Diskussion. Um in Zukunft Kindern und Jugendlichen die Mitgliedschaft nicht schwerer zu machen, ist man allgemein der Meinung, die Beiträge dieser Altersgruppen nicht zu verändern. Stattdessen (Vorschlag von Ralf Thien) sollte der Beitrag der Erwachsenen nicht nur um 1,50 €, sondern um 2,00 € pro Monat angehoben werden. Dieser Antrag gestellt wird einstimmig angenommen. Der Monatsbeitrag der Tennisabteilung beträgt also (ab 01.04.2025) 9,50 € für Erwachsene und 5,00 € für Azubis/Studenten bis 24 J. Die Beiträge der anderen Altersgruppen bleiben unverändert.“ - Unsere Tennisabteilung wurde 1975 gegründet. Wir feiern also in diesem Jahr den 50. Geburtstag und das soll entsprechend gefeiert werden! Dazu hat sich ein Festausschuss gebildet, der gerne noch weitere Mitarbeiter aufnimmt. Was genau abläuft, wird noch veröffentlicht. Merkt Euch jetzt schon mal das Wochenende vom 19. bis 21. September. Besonders am Samstag ist da auf den Ascheplätzen und abends im Clubhaus richtig was los….Ralf T. hatte dann noch 2 weitere gute Ideen und Vorschläge. Er bat den Vorstand, mit dem Gesamtverein zu klären, wie es für alle Mitglieder einfacher werden könnte, nach dem Spiel das verschlossene Clubhaus zu öffnen und zu besuchen. Außerdem schlug er vor, eine WhatsApp für alle interessierten Tennisspieler einzurichten, um allgemeine Informationen schneller veröffentlichen zu können.Matthis (Wehmschulte) wird sich drum kümmern. ---Offiziell wird die Sommersaison am 26./27. April mit dem traditionellen Schleifchenturnier mit Kaffee und Kuchen und abendlichem Grillen im Rahmen der bundesweiten Aktion „Deutschland spielt Tennis“ eröffnet. Ob unsere Ascheplätze schon vorher für den allgemeinen Spielbetrieb freigegeben werden können, ist natürlich abhängig von der Witterung und der Frühjahrsinstandsetzung der Außen- plätze durch das bewährte Team um Wolfgang Brüning und Jakov Klassen. Alle Anwesenden baten den Vorstand dann darum, an den Gesamtvorstand zu appellieren, den vor Ausbruch der Coronakrise schon geplanten, unbedingt notwendigen Neubau des in die Jahre gekommenen Clubhauses zu verwirklichen!
Kurz vor 19 Uhr schloss MN die erfolgreiche Versammlung und übergab an Berthold N. und Andre K., die Turnierleitung des sich direkt anschließenden Doppelturniers.