Ringen
Das olympische Ringen ist einer der ältesten olympischen Sportarten

Ein Ringen bei der Ausführung eines Suplex.
Das Olympische Ringen ist eine der ältesten olympischen Sportarten und fehlte nur 1900 bei den Olympischen Spielen. Bereits bei den Olympischen Spielen der Antike war Ringen Teil der Spiele in Olympia.
Das olympische Programm der Neuzeit umfasst die zwei Stilrichtungen des Ringen – das griechisch-römische Ringen und das Freistilringen. Seit Athen 2004 starten Frauen im Freistil bei Olympischen Spielen. Das IOC hatte 2013 beschlossen das Ringen 2020 aus dem Programm zu nehmen, aber das IOC nahm diese Entscheidung zurück, nachdem es zu zahlreichen Protesten gekommen war und sich der Ringerweltverband UWW grunderneuert hatte. Es gibt bei Olympischen Spielen im Ringen aktuell 6 Wettbewerbe im griechisch-römischen Stil (keine Frauenwettbewerbe).
Seit 1950 werden jährlich offizielle Weltmeisterschaften im Ringen veranstaltet. Ausnahme sind lediglich die Jahre, in denen Olympische Sommerspiele stattfinden.
Im Jahr 2005 wurde vom Weltverband FILA ein neues Reglement eingeführt. Die Regeländerungen sollen einen aktiveren Kampf und vor allem einen spannenderen, publikumswirksameren Sport aus dem Ringen machen. Beide Kontrahenten sind gezwungen, schneller als zuvor zu agieren, um das Punkten des Gegners zu verhindern. Allerdings sind die Regeländerungen heftig umstritten.
Gemäß den geänderten Regeln wird international und in Turnierkämpfen in drei Kampfrunden gerungen; In Mannschaftskämpfen wird zwei mal drei Minuten mit 30 Sekunden Pause gerungen. Sieger ist, wer nach sechs Minuten die meisten Punkte gesammelt hat. Der Schultersieg beendet den Kampf sofort.
Griechisch-römisches Ringen
Im griechisch-römischen Ringkampf erfolgt zunächst 90 Sekunden Standkampf, anschließend 30 Sekunden Bodenkampf, wobei ein Ringer der Obermann/Angreifer ist. Obermann wird grundsätzlich der Ringer, der nach den im vorherigen Absatz genannten Kriterien Rundensieger wäre. Bei absolutem Gleichstand im Mannschaftskampf entscheidet der Kampfrichter, wer der führende oder aktivere Kämpfer war und wer Obermann sein darf. Erzielt ein Ringer in den 30 Sekunden, in denen er Obermann ist, keine Wertung, so erhält sein Gegner beim Stand von 0:0 einen Punkt zugesprochen und gewinnt die Runde.
Im Turnier bzw. Einzelwettkampf wird in der ersten Runde bei absolutem Gleichstand der Ringer im roten Trikot zuerst Obermann. Steht es in der zweiten Runde nach Ablauf von einer Minute und 30 Sekunden nach allen genannten Kriterien wieder 0:0, wird der Ringer im blauen Trikot Obermann.
Sollte es eine dritte Runde geben und wieder absoluter Gleichstand herrschen, entscheidet das Los über den Obermann (Wurfscheibe bzw. Münze mit roter und blauer Seite). Sollte ein Ringer vor dem angeordneten Bodenkampf einen Punkt erzielt haben, wird er automatisch Obermann. Sein Gegner erhält nach Ablauf der Zeit keine Extrawertung, wenn keine Aktion seitens des Obermannes erfolgt.
Ab der B-Jugend hat der Obermann/Angreifer seine Hände auf den Rücken des Gegners zu legen oder zum verkehrten Ausheber zu fassen.
Freistilringen
Wurde vor Ablauf der Zeit keine Wertung erzielt, muss der passive Ringer einen Punkt erzielen und aktiv werden. Der Gegner hat vom Anpfiff an 30 Sekunden Zeit, eine Wertung zu erzielen. Sein Gegner hat die Aufgabe, das zu verhindern oder selbst eine Wertung zu erreichen.
Probetraining ist immer zu den Trainingszeiten möglich.
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