Tüöttensportfest Mettingen

Lia Hüweler pulverisiert ihre Bestzeit über 75 m und fährt zwei Siege ein

TV Jahn-Leichtathleten überzeugen mit guten Leistungen in Mettingen.

starteten erfolgreich in die Freiluftsaison (v.l.): hinten: Anni Janssen, Hannah Brüggemann,  Frieda Fischer, Leo Neugebauer und Ella Pukall; vorne: Martha Fischer, Merle Klesper und Lia Hüweler

Am vergangenen Samstag nahmen acht Leichtathleten des TV Jahn unter der Regie von Trainer Martin Lange am Tüöttensportfest in Mettingen teil. Da die Freiluftsaison gerade erst begonnen hat, fehlte allen Athleten noch ein wenig die Routine und Sicherheit, die ein regelmäßiges Training im Freien später mit sich bringt. Umso erfreulicher waren die sonnigen Wetterbedingungen und die Ergebnisse, die die Athleten erzielten.

Martha Fischer (W12) sprintete zunächst über die 75 m-Distanz, stellte in 11,76 s eine neue persönliche Bestleistung auf und wurde Vierte. Im 60 m-Hürdensprint erreichte sie in 12,46 s das Ziel und sicherte sich den dritten Platz. Im Ballwurf stellte sie ebenfalls eine neue Bestweite auf und fuhr mit 30,5 m den Sieg in dieser Disziplin ein.

Merle Klesper (W12) startete ebenfalls in drei Disziplinen. Im 60 m-Hürdensprint wurde sie in 13,87 s Fünfte. Im Hochsprung stellte sie mit 1,18 m eine neue Bestleistung auf, hatte sich aber nach den Trainingsleistungen eine Höhe jenseits der 1,20 m erwartet und war daher etwas enttäuscht von diesem Resultat. Insgesamt wurde sie Sechste. Im Weitsprung zeigte sie sehr gute Sprünge und wurde mit gesprungenen 3,72 m Vierte.

Lia Hüweler (W13) zeigte zwei richtig starke Leistungen. Im 75 m-Lauf verbesserte sie ihre sowieso schon starke Bestleistung von 10,92 s um über eine halbe Sekunde auf exzellente 10,38 s und siegte souverän. Auch im Weitsprung ließ sie sich die Butter nicht vom Brot nehmen und gewann auch hier mit starken 4,25 m den Wettbewerb. Mit etwas mehr Routine wird Hüweler hier sicherlich auch in nächster Zeit die 4,50 m-Marke überspringen.

Ella Pukal (W14) stellte eine neue Bestleistung über die 100 m-Strecke auf. In 14,64 s überquerte sie nach einem sehr soliden Lauf die Ziellinie und sicherte sich einen guten vierten Platz. Im Weitsprung folgte dann mit Platz drei mit der Weite von 4,16 m der Sprung auf das Podest.

Anni Janssen (W14) war mit ihren Leistungen nicht sehr zufrieden. Mit 4,45 m und Rang zwei blieb die 5 m-Springerin etwas hinter ihren Ansprüchen zurück. Die letzten beiden (leider ungültigen) Versuche zeigten jedoch, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre. Janssen kämpft zurzeit noch etwas mit einigen Umstellungen im Technik- und im Athletiktraining und muss sich erst einmal in die Umstellung gewöhnen. Im 100 m-Lauf erreichte sie in 14,58 s den Bronzerang.

Hannah Brüggemann (W15) zeigte in der zweiten Hälfte ihres 100 m-Laufs eine starke Rennleistung und blieb nur vier Hundertstel über ihrer persönlichen Bestleistung.  14,39 s bedeuteten für sie den zweiten Platz. Im Hochsprung überflog sie 1,40 m und wurde Vierte. Das war etwas bedauerlich, da Brüggemann die 1,43 m im dritten Versuch sehr deutlich übersprang, aber dann bei der Landebewegung die Latte am Ende unglücklich riss, obwohl sie diese eigentlich schon erfolgreich überquert hatte.

Frieda Fischer (W15) hatte im 100 m-Sprint einen bescheidenen Start und konnte in 15,03 s und Platz vier nicht an ihr gewohntes Leistungsniveau anschließen. Über die 80 m-Hürdenstrecke zeigte sie dann, dass sie es auch anders kann. Nach einem technisch sehr guten und aktiven Lauf stand fest, dass sie ihre Bestleistung von 15,80 s auf 14,59 s und damit um gleich 1,2 Sekunden verbessert hatte. Diese tolle Leistung bedeutete Platz zwei. Den gleichen Platz errang sie in einem mutigen 800 m-Lauf, dem sie im Vorfeld schon etwas nervös entgegengeschaut hatte, da sie erstmals über diese Distanz startete. In guten 2:48,15 min überquerte sie die Ziellinie und erfüllte sich ihr Wunschziel von einer Zeit unter drei Minuten.

Als einziger Junge ging Leo Neugebauer (mJU18) an den Start. Er belegte im 100 m-Sprint in einer Zeit von 13,20 s Rang drei. Auch bei ihm kann mit dem beginnenden Freilufttraining im Laufe der Saison wieder mit Zeiten unter 13 s gerechnet werden.

Insgesamt nahmen alle Athleten gute Leistungen oder positive Rückmeldungen von Trainer Lange mit nach Hause. Auch wenn der Eine oder die Andere mit dem Ergebnis auf dem Papier noch nicht zufrieden waren, so zeigten sich doch positive Entwicklungen in der Technik oder Athletik. Mit zunehmender regelmäßiger Trainingsarbeit im Stadion wird die Sicherheit und Routine kommen, um auch hier bald die Bestleistungen angreifen zu können.

 

 

 

 

 

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