erfolgreiche TV Jahn Athletinnen
Anni Janssen erkämpft sich den westfälischen Vizemeistertitel im Block-Mehrkampf Wurf
Sanja Terkuhlen und Anni Janssen vom TV Jahn Rheine bestreiten erfolgreich Wettkämpfe in den letzten 14 Tagen
- 05.06.2026
- Von: Wolfgang Göcken
Am vergangenen Wochenende startete Anni Janssen (W14) vom TV Jahn Rheine in Paderborn bei den U16-Westfalenmeisterschaften im Block-Mehrkampf Wurf. Für die Athletin der Altersklasse W14, die erst zum zweiten Mal einen Fünfkampf absolvierte, galt es, gegen die teils deutlich wurferfahreneren Konkurrentinnen besonders in den Sprint-/Sprung-Disziplinen zu punkten und nicht allzu viele Punkte in den Wurfdisziplinen zu verlieren. Sie erwischte jedoch einen sehr guten Tag, der zunächst etwas schleppend startete. Im Diskus blieb sie mit 16,37 m deutlich hinter den Erwartungen zurück, legte dann mit 7,84 m im Kugelstoßen aber eine solide Leistung hin, bevor sie das Feld von hinten umkrempelte. Mit persönlichen Bestzeiten über die 80 m Hürden in 14,45 s und über den 100 m-Sprint in 13,85 s kämpfte sie sich bis auf Position vier im Teilnehmerfeld und damit in Medaillenreichweite vor. Im anschließenden Weitsprung reichten dann sogar passable 4,78 m, um am Ende mit knappen sieben Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz vorzupreschen. Dabei zeigte sie erneut Sprünge, die weit jenseits der Fünf-Meter-Marke, jedoch - wie in den vergangenen Wettkämpfen auch - immer wieder ganz knapp ungültig waren. Am Ende war dies jedoch nebensächlich und die TV Jahn Athletin konnte sich nach einem langen Tag glücklich und erschöpft über den Vize-Westfalenmeistertitel freuen.
Bereits am Pfingstwochenende hatte sich Janssen beim Burgmannstädter Sportfest in Horstmar auf den Mehrkampf vorbereitet. Auch hier schaffte sie drei Mal den Sprung auf das Treppchen. Im Weitsprung belegte sie mit 4,71 m Rang zwei. Im Kugelstoßen reichten gute 7,65 m zum Sieg und auch den Diskuswurf gewann sie mit 16,13 m.
Ebenfalls in Horstmar am Start war Sanja Terkuhlen (Frauenklasse). Dort nahm sie am Dreisprung, Weitsprung und am Diskuswurf teil. Im Weitsprung blieb sie mit 4,98 m nur 3 cm hinter ihrer persönlichen Bestweite zurück und belegte damit den ersten Platz. Auch im Dreisprung holte sich Terkuhlen den Sieg. Mit müden Beinen sprang sie 10,05 m. Sieg Nummer drei hamsterte sie dann im abschließenden Diskuswurf ein. Hier reichten 25,30 m, mit denen Terkuhlen nicht wirklich zufrieden, da sie sich eine Weite von etwa 30 m vorgenommen hatte.
Vier Tage später trat Terkuhlen dann noch beim Siegener Springermeeting. Hier verbuchte sie mit guten 1,57 m ebenfalls den Sieg und freute sich sehr über die gesprungene Höhe, da sie aus einer anstrengenden Woche mit sehr schweren Beinen und mental müde angereist war. Die anschließend aufgelegten 1,60 m hätten Bestleistung bedeutet, aber dafür fehlten ihr an diesem Tag einfach die Körner.




























