Leo Neugebauer winkt die Teilnahme bei den Westfalenmeisterschaften in der Halle

TV Jahn Leichtathleten belegen Podiumsplätze beim Hallensportfest in Ibbenbüren

Erste Leistungsüberprüfung zum Einstand in die Hallensaison beim Hallensportfest in Ibbenbüren stimmt größtenteils positiv: v.l. Leo Neugebauer (M15), Johanna Ide (WJU18) und Dörthe Lange (W50)

Am 01.12. nahmen drei AthletInnen vom TV Jahn Rheine am Hallensportfest in Ibbenbüren teil. Leo Neugebauer (M14), Johanna Ide (WJU18) und Dörthe Lange (W50) gelang dabei in allen Disziplinen jeweils der Sprung auf das Podium.

Leo Neugebauer trat im 60m Sprint der 14-Jährigen an und zeigte dort vom Startschuss an eine richtig gute Leistung. Neugebauer kam explosiv aus dem Block und verlor auf der 60 m langen Strecke zu keiner Zeit die Spannung, so dass er sich in der neuen Bestzeit von 8,40 s (vorher 8,56s) über die Ziellinie warf. Diese Zeit bescherte ihm Platz zwei und die relativ sichere Teilnahme an den Westfalenmeisterschaften der 15-Jährigen Ende Januar 2025 in Dortmund. In den nächsten Wochen hat Neugebauer nun Zeit, an seinen hauptsächlich technischen Schwächen zu arbeiten und vor allem seine Armarbeit noch etwas zu verfeinern. Setzt er dies gut um, so sind die Aussichten gut, dass er seine Bestzeit bei den Westfalenmeisterschaften im Januar vielleicht noch einmal verbessern kann.

Die 16-jährige Johanna Ide nahm den Wettkampfbetrieb in der U18 nach langer gesundheitsbedingter Trainingspause wieder auf. Nachdem ihre erste mögliche Teilnahme an den deutschen Meisterschaften im Dreisprung im Juni dieses Sommers bereits gesundheitsbedingt ausgefallen war, hatte sie auch den Rest des Jahres Probleme, wieder auf die Beine zu kommen. Erst vor drei Wochen hatte Ide das Training wiederaufnehmen können und zeigte sich noch weit weg von Ihrer Form vor den deutschen Meisterschaften. Dennoch gelang ihr in ihrem ersten 60m-Hürdenlauf in achtbaren 10,58s als zweite ins Ziel zu kommen. Ohne die Hindernisse im Weg sprintete sie im 60 m-Sprint in zufriedenstellenden 8,86s nochmals auf Silber. Im abschließenden Hochsprung gelang ihr mit 1,43 m zwar der Sieg in der Konkurrenz, aber gemessen an ihrer Bestleistung (1,58m) zeigten sich dort dann doch (bei sich von Sprung zu Sprung wiedereinstellender guter Sprungtechnik), dass ihr in Sachen Routine und Athletik im letzten halben Jahr einiges verloren gegangen ist.

Insgesamt ließ sich feststellen, dass Ide gute Ansätze zeigt, aber in Sachen Athletik, Schnelligkeit, Schnellkraft und Routine noch einiges Aufzuarbeiten hat. Wie es momentan in ihrer Paradedisziplin dem Dreisprung aussieht, wird sich im kommenden Training und ihrem ersten Dreisprung Wettkampf am 21. Dezember in Dortmund zeigen. Nun gilt es gesund zu bleiben und mit Geduld, Erfahrung und der Unterstützung ihres Trainers Schritt für Schritt wieder bis zum Sommer fit zu werden.

 

Ebenfalls aufs Podest schaffte es Dörthe Lange in der Seniorenklasse W 50 im 60 m Sprint. Auch bei Lange fehlt momentan aus beruflichen und familiären Gründen Zeit für ein Sinnvolles und regelmäßiges Training. Entsprechend ging sie zwar motiviert aber mit niedrigen Erwartungen an den Start. Nach einem kuragierten Lauf passierte Lange die Lichtschranke im Zielbereich in 10,56 s und belegte damit ebenfalls Rang zwei. Insgesamt war Lange mit dieser Laufzeit im Anbetracht der Umstände ganz zufrieden.

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