Lehrgang zu Fronleichnam

Zum 3. Mal erfolgreich durchgeführt

Zum dritten Mal führten unsere Karate-ka einen bundesweit ausgeschriebenen Lehrgang zu Fronleichnam durch. Neben unseren bewährten Übungsleitern  konnten wieder erfahrene Karategrößen für den Lehrgang gewonnen werden.

Aus Bochum waren Elke und Holger Keßling (6. Und 7. Dan) angereist. Beide waren  langjährig als Landes- und Bundeskampfrichter des DKV (Deutscher Karate Verband)  im Einsatz und besitzen die A-Lizenz und damit die Prüfungsberechtigung für alle Graduierungen. Elke setzte Schwerpunkte bei Fußtechniken und Partnerformen während Holger die Anforderungen an das technische Können im Prüfungsbereich Selbstverteidigung thematisierte.

Klaus Mergel ist mit seinem Verein in Seelze Dojo-Leiter des größten Goju-Ryu-Vereins im niedersächsischen Landesverband, Träger des 5. Dan und ebenfalls A-Prüfer. Die Anwendung der Techniken aus den Kata (festgelegte Übungsfolge von Karatetechniken) verdeutlichte er eindrucksvoll und ließ sie drillmäßig üben. 

Zum dritten Mal war Stephan Vogt (3. Dan) dabei. Viele Karate-ka freuten sich schon auf seine auch als „Flügelputzen“ bekannten Shihatzu-Einheiten, die am  Ende der Trainingstage für Entspannung sorgten. Weiterhin begeisterte er noch mit 2 Trainingseinheiten „Karate Creative“, die er sehr abwechslungsreich gestaltete.

Das Team der Karate-Abteilung hielt zur Freude der teilweise weit angereisten Teilnehmer ein weitgefechertes Lehrgangsangebot bereit. Gleichgewichts- und Fitnessübungen gehörten ebenso dazu wie die Entwicklung der grundlegenden Partnerformen bis hin zur realistischen Selbstverteidigung unter erschwerten Rahmenbedingungen.

Am Donnerstag und Freitag stellten sich einige Teilnehmer und Trainer der Herausforderung am Angebot „Power-Yoga“ unter Leitung von Birgit Herkenhoff-Rawe teilzunehmen und stellten überwiegend fest, dass es sehr wohltuend aber eben auch anspruchsvoll war.

Die Wurzeln des Goju-Ryu Karate-Do liegen weit zurück in den chinesischen Kampfkünsten, die immer als ein Teilaspekt der Erhaltung von Gesundheit und Vitalität verstanden wurden. Die Kata sind der Schlüssel zu den früher oft geheim gehaltenen technischen Spezialitäten einer Stilrichtung. Go steht für hart, Ju für weich. Die richtige Wahl harter und weicher Techniken ist der Weg zu einer effektiven Selbstverteidigung. Die Verbindung mit Shihatzu und Yoga rundete das vielfältige Angebot in den Übungseinheiten harmonisch ab.

Beim Abschlußtraining am Samstag wurden noch einmal einige Höhepunkte des Lehrgangs wiederholt bevor die Karate-ka ihre Heimreise antraten. Die weitesten Anreisen hatten die Teilnehmer aus Langenfeld, Seelze und Vaihingen.

Unser Sportpark hatte wieder die hervorragenden Rahmenbedingungen geboten und sogar das Wetter hatte mitgespielt und Regengüsse in Zeiten gelegt, in denen niemand vom Tennis-Club-Haus zu den Trainingshallen laufen musste.

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