Johanna Ide zeigt sich in Topform und siegt souverän im Drei- und Weitsprung
Ide und Terkuhlen zeigen im letzten Dreisprungwettbewerb des Jahres erneut tolle Leistungen unter schwierigen Bedingungen

Starkes Trio des TV Jahn Rheine: Dreispringerin Johanna Ide (links),
Trainer Martin Lange und Hochspringerin Sanja Terkuhlen.
- 02.09.2025
Am vergangenen Samstag nahmen Johanna Ide (WJU18) und Sanja Terkuhlen (Frauen) am letztmöglichen Dreisprungwettkampf der laufenden Freiluftsaison teil. Dazu reisten die beiden Leichtathletinnen vom TV Jahn Rheine zu den Kreismeisterschaften in Hameln an. Neben dem Dreisprung ging Ide noch im Weitsprung an den Start und Terkuhlen versuchte sich außerdem an ihrer Lieblingsdisziplin, dem Hochsprung.
Zunächst starte Ide im Weitsprung. Bei sehr starken und wechselnden Windbedingungen war es nicht einfach, das Absprungbrett zu treffen. Diese Aufgabe meisterte Ide relativ gut und es gelangen ihr vier gültige Versuche. Im Rahmen dieser vier Versuche sprang sie gleich zwei Mal über ihre bestehende Bestleistung von 5,25 m. Mit 5,40 m und 5,31 m (30-40 cm vor dem Brett verschenkt) und einem leider knapp ungültigen Versuch um 5,60 m, zeigte Ide, dass sie auch im Weitsprung richtig gut in Form ist. Mit ihren 5,40 m hat Ide den Wettbewerb klar für sich entscheiden können und sich unter die Top 10 (Platz 9) in der westfälischen Bestenliste geschoben. Im später folgenden Dreisprung wurden die Windbedingungen noch schwieriger. Dort gelangen ihr nur drei gültige Versuche, von denen die beiden besten Sprünge bei 11,90 m und 11,85 m landeten. Auch hier hatte sie einen sehr guten Sprung um 12,30-12,50 m, der aber etwa 2 cm übergetreten war. Insgesamt zog Ide, die vom Wettkampfwochenende (12,26 m im Dreisprung) davor noch nicht vollständig erholt war, eine sehr positive Bilanz (8. Platz Deutsche-Jugendmeisterschaften, Vizewestfalenmeisterin, Rang 1-Westfälische Bestenliste, Rang 3-Deutsche Bestenliste) am Ende einer von langen Trainingsausfällen geprägten Dreisprungsaison. In den kommenden 3 Wochen stehen für Ide noch 2-3 Wettkämpfe an, in denen sie Spaß haben kann und schauen möchte, was in den Disziplinen abseits der Dreisprunggrube möglich ist.
Sanja Terkuhlen trat ebenfalls im Dreisprung an. Terkuhlen zeigte sich athletisch gut in Form und hatte während gesamten des Wettkampfes einen schnellen Anlauf und sehr reaktive Absprünge. Aber auch sie hatte schwer mit den heftigen Windbedingungen kämpfen, was dazu führte, dass sie vier weite Sprünge übertrat. Ihr bester gültiger Sprung landete bei 10,23 m in der Grube. Damit verfehlte sie ihre persönliche Bestleistung nur um 3 cm. Mit dieser Weite sicherte sie sich den Sieg bei den Frauen. Im folgenden Hochsprung kämpften alle Teilnehmerinnen mit heftigem Gegenwind und so starken Böen, dass regelmäßig die Hochsprungständer kippten und immer wieder die Latte vom Wind heruntergedrückt wurde. Terkuhlen meisterte diese Herausforderung aber sehr gut. Mit übersprungenen 1,52 m und einem wirklich sehr knappen Fehlversuch bei 1,55 m sicherte sie sich in diesem wirklich anstrengenden und kräftezehrenden Wettkampf den Sieg bei den Frauen. Zunächst etwas enttäuscht, da bei stabilen Windbedingungen sicherlich deutlich mehr drin gewesen wäre, zog auch Terkuhlen am Ende des Tages eine positive Bilanz der bisherigen Saison.
Auch Trainer Martin Lange zeigte sich mit den Ergebnissen seiner beiden Schützlinge sehr zufrieden. Bereits jetzt deuten deren Sprünge und momentanen Trainingsleistungen an, dass in der kommenden Hallensaison weiten- und höhentechnisch einiges mehr gehen wird. Zwar ist die Saison noch nicht ganz beendet, aber beide Athletinnen befinden sich bereits seit 4 Wochen im Aufbautraining. Ziel ist es, für das kommenden Jahr eine stabile Grundlage zu bilden, auf der sich gut aufbauen lässt. Nur so ist eine möglichst verletzungsfreie und positive Verschiebung der Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.











