Johanna Ide holt Bronze im Dreisprung – Mia Schäche und Leo Neugebauer schlagen sich achtsam
Leichtathleten vom TV Jahn Rheine mit guten Leistungen bei den Westfalenmeisterschaften

Vertraten den TV Jahn Rheine würdig bei den
Westfalenmeisterschaften: v.l.: Leo Neugebauer, Mia Schäche und Johanna Ide
- 21.06.2024
Am 15. und 16. Juni nahmen Johanna Ide (wJU18), Mia Schäche (wJU18) und Leo Neugebauer (M14) vom TV Jahn Rheine an den Leichtathletik-Westfalenmeisterschaften in Gladbeck teil.
Am erfolgreichsten schnitt Johanna Ide (WJU18) ab. Sie nahm gleich an drei Disziplinen teil. Im Dreisprung gelang Ide im zweiten Versuch ein guter Satz auf 11,56 m. Diese Weite konnte sie trotz guter Form bei stark wechselnden Winden, die den Anlauf erschwerten, leider nicht mehr weiter steigern. Trotzdem reichte die Weite in einer starken Konkurrenz für einen ausgezeichneten Bronzerang. Danach trat Ide noch im Hochsprung an. Hier stellte sie mit 1,50 m eine neue Besthöhe auf und belegte Platz neun. Auch bei 1,55 m hatte sie noch viel Luft zwischen sich und der Latte, doch leider passte der Abstand zur Latte nicht gut. Dadurch, dass sie immer wieder zu dicht an der Latte absprang, touchierte sie diese drei Mal denkbar knapp und brachte sie mit den Fersen zum Herunterfallen. Am Sonntag startete Ide noch im Weitsprung. Hier hatte sie zwei sehr weite Sprünge deutlich über die 5m-Marke, die leider knapp ungültig waren. Ein dritter Sprung ging dann nur auf 4,35 m, da sie aufgrund einer starken Windböe fast 1 m vor dem Absprungbalken absprang. Damit verpasste Ide als neunte den Endkampf der besten Acht und zugleich die Chance auf weitere drei Sprünge.
Ebenfalls im Weitsprung war Mia Schäche (wJU18) dabei. Gesundheitlich immer noch nicht fit, ging Schäche mit Oberschenkelproblemen in das Springen. Im ersten Versuch gelang ihr trotzdem ein Sprung auf 4,78 m, so dass sie in das Finale der besten Acht einziehen konnte. Im fünften Versuch versuchte Schäche noch Mal ihre letzten Kräfte zu bündeln und schaffte es, sich auf 4,83 m zu steigern. Abschließend belegte Schäche einen im Anbetracht der Umstände guten achten Platz. Bedauerlich für Schäche war es, dass sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung in den letzten drei Wochen auf Wettkämpfe verzichtet hatte. Daher gelang es ihr im Rahmen der Westfalenmeisterschaft und der letzten zwei Wettkämpfe nun nicht mehr, sich für die Deutschen Meisterschaften im Dreisprung zu qualifizieren. In dieser Disziplin hatten ihr nur noch 4 cm zur Qualifikation gefehlt. Nun begleitet sie Johanna Ide in 14 Tagen als mentale Stütze und zum Anfeuern.
Leo Neugebauer (M14) hatte sich in seiner ersten Freiluftmeisterschaft im Vorfeld mit einer Zeit von 13,80 s als Vorletzter für den 100 m-Sprint qualifiziert, da er bisher erst einmal einen 100 m-Lauf absolvieren konnte. Aufgrund einer Reifenpanne fast zu spät angereist ging Neugebauer umso motivierter und mutiger im ersten Vorlauf in den Startblock. Vom Start weg lief er das stärkste Rennen seiner jungen Karriere und konnte sich in der neuen Bestzeit von 13,48 s über die Ziellinie werfen. Damit verbesserte er seine alte Bestleistung gleich um über eine drei Zehntel und sicherte sich so einen tollen und unerwarteten 18. Platz. Sichtlich zufrieden geht Neugebauer nach seinen Saisonhöhepunkt jetzt in seine verdiente Saisonpause.









