Jahn-Reserve schlägt sich achtbar

Zwar mussten sich die Volleyballerinnen des TV Jahn Rheine 2 am Samstagnachmittag mit 0:3 geschlagen geben, zufrieden waren sie aber dennoch mit der von ihnen gezeigten Leistung.

Personell mussten sie am Wochenende nämlich stark improvisieren. Da mit Lena Kipker und Christin Przemuß beide Zuspielerinnen ausfielen, musste Diagonalangreiferin Laura Schroer in die ungewohnte Rolle des Spielmachers schlüpfen und machte ihre Sache sehr gut. „Laura hat mit viel Übersicht gespielt, die Bälle clever verteilt und ihre Angreiferinnen optimal eingesetzt.“, lobte Jahn Trainerin Julia Moß nach dem Spiel. Neben der Zuspielposition mussten die Jahn-Volleyballerinnen auch im Mittelblock improvisieren. Mit Anika Dölling war nur eine etatmäßige Mittelangreiferin mit nach Ibbenbüren gereist, so dass die Jahn-Damen ohne Libera spielten und Seline Schnieders im Mittelblock einsetzten. Trotz dieser Umstellungen konnten die Jahn-Volleyballerinnen die Partie beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer vom SV Blau Weiß Aasee lange ausgeglichen gestalten.

Im ersten Satz war es zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bis sich der Gegner aus Münster zur Satzmitte etwas absetzen konnte. In der Phase schlichen sich leider zu viele Fehler ins Spiel der Jahn-Damen ein, die über weite Strecken des Spiels mutig aufspielten. Zum Satzende konnten die heimischen Volleyballdamen zwar noch einmal aufholen und kamen noch bis aus 23:24 heran, dann machte Aasee jedoch den letzten Punkt. Auch im zweiten Satz gingen die Jahn-Volleyballerinnen weiter hohes Risiko, um den gegnerischen Spielaufbau zu stören. Das klappte insgesamt gut, leider wurden aber etwas zu viele Angaben verschlagen, so dass Aasee sich auch in Durchgang zwei etwas absetzen konnte. Mit 20:25 mussten die Jahn-Volleyballerinnen auch den zweiten Durchgang verloren geben. Satz drei lief bis zum 10:8 noch ausgeglichen, dann aber verteidigten die Jahn Damen nicht mehr konsequent genug und Aasee ging seinerseits mit 17:10 in Führung. Dieser Rückstand war zu groß und so konnten die Jahn-Damen letztlich auch den dritten Durchgang nicht für sich entscheiden.

Dennoch war das Team um Mannschaftsführerin Laura Schroer nach dem Spiel gut gelaunt: „Wir haben tollen Volleyball gezeigt und vieles umgesetzt, was wir zuletzt im Training geübt haben. Hierauf können wir auf jeden Fall weiter aufbauen.“ Bereits am nächsten Wochenende haben sie die Chance, an die gezeigte Leistung anzuknüpfen. Am Samstagnachmittag treffen sie auswärts auf den Tabellennachbarn von der Zweitvertretung des TVE Greven.

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