Ein guter Satz reicht nicht

Ohne Punkte mussten die Volleyballerinnen des TV Jahn Rheine 2 am Sonntagmittag die Heimreise antreten. Mit 1:3 verloren sie gegen die Zweitvertretung der VSG Ibbenbüren. Die Partie stand bereits vor Spielbeginn unter keinem guten Stern. Zahlreiche urlaubs- und krankheitsbedingte Absagen erforderten einige Umstellungen. Unterstützt wurde der schmale Kader am Wochenende von Colleen Murray und Emilia Schmitz, die beide das erste Spiel im Damenbereich machten, so aber zumindest zwei Wechseloptionen boten. Im ersten Satz zeigten die Jahn-Damen trotz der Umstellungen ein souveränes Spiel. Laura Schroer und Marcia Niemeyer, die für die verhinderte Christin Przemuß ins Zuspiel rutschten, konnten ihre Angreifer fast nach Belieben einsetzen.

Diese verwandelten die Bälle clever und so ging der erste Satz mit 25:21 an die Volleyballdamen des TV Jahn Rheine 2.

Im zweiten Durchgang schlichen sich dann aber vermehrt Fehler ins Spiel der heimischen Volleyballerinnen. Vor allem im Angriff wurden zahlreiche Chancen liegen gelassen und so konnte Ibbenbüren beim 25:21 den Satzausgleich bejubeln. Anstatt an die Leistung in Satz eins anzuknüpfen, lief im Spiel der Jahn-Damen auch in Satz drei leider nicht viel zusammen. So ging auch der dritte Satz mit 14:25 deutlich verloren. „Auch hier war die Fehlerquote insgesamt viel zu hoch. Wir wollten die Punkte ein wenig mit der Brechstange erzielen, scheiterten im Angriff dann aber häufig am Netz oder am Aus“, haderte Jahn-Trainerin Karla Middendorp mit der Chancenverwertung ihrer Damen.

Auch in Satz vier konnten die Jahn-Volleyballerinnen das Spiel nicht mehr drehen. Ibbenbüren machte insgesamt einfach weniger Fehler und die Jahn Volleyballerinnen agierten einfach nicht konstant genug. So mussten sie sich auch in Durchgang vier letztlich mit 19:25 geschlagen geben. „Leider haben wir es nicht geschafft, das gute Niveau aus dem ersten Durchgang zu halten. Zufrieden waren wir dennoch mit den Einsätzen von Colleen Murray und Emilia Schmitz. Emilia hat sogar einige direkte Angriffspunkte erzielt. Das hat sie schon ganz abgeklärt gemacht.“, freuten sich die Jahn Trainerinnen trotz der Niederlage zumindest über den guten Auftritt der Debütantinnen.

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