Beim Spitzenreiter war nichts zu holen

Am Samstagnachmittag verloren die Volleyballerinnen des TV Jahn Rheine mit 0:3 gegen den SV Blau Weiß Aasee.
Im ersten Satz konnten sie die Partie bis zum 9:10 offen gestalten. Danach zog Aasee das Tempo und auch den Druck im Aufschlag an und die Jahn Volleyballerinnen machten einfach zu viele Fehler. Über 9:14, 10:16 und 12:21 liefen die heimischen Volleyballerinnen permanent einem Rückstand hinterher, obwohl sie sich nach Kräften wehrten. Der erste Satz ging somit mit 13:25 deutlich verloren. "Dabei fühlte sich unser eigenes Spiel in dieser Phase nicht mal so schlecht an. Wir haben gut abgewehrt und auch variabel angegriffen, aber Aasee hat fast alles zurückgebracht und war letztlich vor allem im Angriff deutlich effektiver", fasst Mannschaftsführerin Julia Middendorp den ersten Satz zusammen. 


Vor Beginn des zweiten Satzes wechselte Jahn-Trainer Herbert Schmees-Rohr auf mehreren Positionen, um allen Spielerinnen Spielanteile zu verschaffen. "Aus solchen Begegnungen können wir nur lernen. Gerade was das Stellungsspiel in der Abwehr angeht, müssen wir noch schneller werden. Hier waren wir aufgrund des hohen Tempos oftmals zu spät", wie Jahn-Trainer Herbert Schmees-Rohr beschrieb. Auch in Satz zwei dominierte der Gast aus Münster die Partie. Mit 9:25 unterlagen die Landesligadamen mehr als deutlich.


Im dritten Satz dann wollten die Jahn Volleyballerinnen sich noch einmal nach Kräften wehren. Gleich zu Beginn des Satzes lagen sie aber schon wieder mit 2:8 zurück. Nun stabilisierte sich die Annahme um Libera Sophia Hummeldorf aber mehr und mehr und so kamen die Jahn-Damen auch häufiger in den Angriff als noch in den Sätzen zuvor. Zu oft scheiterten die Landesligadamen nach tollen Abwehraktionen aber auch in Satz drei am gegnerischen Block. "Hier müssen wir noch dringend an unserer eigenen Sicherung arbeiten. Da waren wir oft einen Schritt zu spät", gab Schmees-Rohr zu Protokoll. Über 7:16 und 13:21 verlief auch dieser Satz recht eindeutig und so gewann der Tabellenführer aus Münster auch Satz drei mit 25:15. "Die Niederlage heute war sicherlich kein Beinbruch. Aasee hat in der gesamten Saison erst fünf Sätze abgegeben. Einen davon im Hinspiel gegen uns. Wir haben auch heute versucht sie ein wenig zu ärgern. Insgesamt war Aasee uns aber in allen Spielelementen überlegen und so geht die Niederlage auch in der Höhe in Ordnung.", befand das Team nach dem Spiel. "Wir konzentrieren uns nun voll auf die Begegnung gegen den TSC Münster Gievenbeck in der kommenden Woche. Das dürfte wieder ein Spiel auf Augenhöhe werden, bei dem sich die Jahn Volleyballerinnen die nächsten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern wollen.
 

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