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21.04.2014

Aus dem "Überschlag"

Ehrenamtliches Engagement im TV Jahn-Rheine

Rico Reinfelder, Abteilungsleiter der Raptors

Von Larissa Bornhorst

Ohne sie geht es gar nicht. Die Rede ist von den ehrenamtlich Engagierten in unserem Verein. Jeden Tag setzen sie sich freiwillig für das Wohl Anderer ein. Und das mit großer Motivation und viel Elan. "Unser Sportverein könnte den gesellschaftlichen Aufgaben nicht gerecht werden, wenn es die Ehrenamtlichen nicht gäbe", betont Vorstandsvorsitzender Ralf Kamp.

In unserem Verein gibt es zahlreiche Personen, die sich in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich engagieren. Alle aufzuzählen würde sicherlich den Rahmen dieser Ausgabe sprengen. Daher möchte ich nur einige Beispiele näher unter die Lupe nehmen. Ich mache mich auf den Weg und frage nach, wer die Ehrenamtlichen eigentlich sind, und was sie antreibt sich in unserem Verein einzusetzen.

Ich treffe dabei auf Hedda Thier. Sie ist seit der Gründung der Boule&Pétanque Abteilung sehr aktiv. Was treibt sie an, sich in unserem Verein ehrenamtlich zu engagieren? "Ehrenamtlich tätig zu sein ist eine wichtige Aufgabe in der Gesellschaft. Da ich seit meiner frühsten Jugend regelmäßig Sport treibe, ist mir bekannt, dass Vereine nicht ohne das Ehrenamt existieren können. Im TV Jahn-Rheine möchte ich die neu gegründete Boule&Pétanque Abteilung durch meine Tätigkeit unterstützen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Gesamtverein funktioniert super. Wir fühlen uns gut aufgehoben und erhalten viel Unterstützung“, erzählt Hedda. Sie hat es sich, mit weiteren Abteilungsmitgliedern zur Aufgabe gemacht, Boule&Pétanque in Rheine bekannter zu machen.

 

Vor einigen Jahren befand sich auch eine andere Abteilung im Aufbau – American Football. Diese Sportart hat in Rheine und Umgebung einen hohen Stellenwert erreichen können. Regelmäßig werden von der Abteilung interessante Veranstaltungen und außergewöhnliche Aktionen rund um den Sport organisiert. Einer der Aktiven ist Abteilungsleiter Rico Reinfelder. „Mir liegt es anscheinend im Blut zu organisieren und zu planen. Ich liebe den Football und mittlerweile ist es mir eine Herzensangelegenheit geworden das Organisatorische für die Abteilung zu übernehmen. Es macht mir einfach großen Spaß so Anteil am sportlichen Erfolg der Raptors zu haben“ beantwortet Rico meine Frage auf das Warum. 

Ich bin sichtlich begeistert vom Einsatz der beiden. Wenn ich über ehrenamtliches Engagement nachdenke kommt mir noch eine weitere Person in den Sinn. Er ist seit Jahren aktiver Sportler und setzt sich für die Jugend unseres Vereins ein.

Die Rede ist von Alexander Noack, Vorstand in der Jugend. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Jugendvorstandes organisiert Alexander attraktive Veranstaltungen, wie ein Soccerturnier, Beachvolleyballturnier oder diverse  Ausflüge für die Jugendlichen. „Meine sportliche Karriere war geprägt von Trainern und Menschen die ihre Freizeit geopfert haben. Mit dem Ehrenamt hab ich das Gefühl etwas zurück zugeben. Die vielen Begegnungen und der freundliche Austausch mit anderen Jugendlichen und Junggebliebenen. In meinem Amt darf ich mit anderen Jugendlichen Teamwork erleben und dabei etwas auf die Beine stellen. Ich fasse lieber Sachen selber an, als mir darüber den Kopf zu zermartern. Durch die Events mit der Jugend kann ich mich ein Stück weit selber verwirklichen und Verantwortung übernehmen. Ich möchte andere für den Sport begeistern und sie mit dem Sportvirus infizieren. Das Ehrenamt ist eine super Sache und ist die tragende Säule des Sports in Deutschland“ so Alexander.  

Egal ob außersportlich, sportlich, beruflich, als Übungsleiter oder Funktionär. Unser Vorstandsvorsitzende Ralf Kamp erzählt mir, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, sich ehrenamtlich in unserem Verein zu engagieren. „Ein Beispiel für eine ehrenamtliche Funktion unseres Vereins ist das Präsidium. Alle Mitglieder des Präsidiums üben ihr Amt ehrenamtlich aus. Das Zusammenspiel zwischen dem ehrenamtlichen Präsidium und hauptamtlichen Vorstand funktioniert super. Auch vergeben wir jedes Jahr Stellen für Freiwilligendienste.    

Regelmäßig bildet unser Verein neue Sporthelfer und Übungsleiter aus. "Wir haben ein internes Team gebildet. Dieses hat sich zur Aufgabe gemacht, engagierten jugendlichen den Start in das Übungsleiterleben zu vereinfachen", erklärt Karin Fransbach, Organisatorin der Lehrgänge (Sporthelfer, Übungsleiter und Erste Hilfe).  Jeweils in den Oster- und Herbstferien haben sie die Möglichkeit die verschiedenen Qualifikationen zu erlangen und mit dem Abschluss selber Sportgruppen zu leiten. "Die Lehrgangsgebühren werden von unserem Verein übernommen", ergänzt Karin.   

"Wir sind froh und dankbar über Jeden, der uns ehrenamtlich unterstützt. Wenn jemand neue Ideen oder Anregungen mit einbringen möchte, nehmen wir das gerne auf und geben Hilfestellungen“, ergänzt Ralf Kamp abschließend.

24.03.2014

Kooperationsveranstaltung des FCE und TV Jahn

Jörg Runde lieferte Einblicke in das Leben von Fußballprofis

Am Freitag fand die Lesung zum Thema „Traumberuf Fußballprofi“ mit Autor Jörg Runde statt, die gemeinsam vom TV Jahn-Rheine und dem FC Eintracht Rheine durchgeführt wurde. Der Seminarraum der Stadthalle Rheine war gut besucht, so dass sich eine lebhafte Diskussion mit den Zuschauern entwickelte. Immer wieder stand die Frage mit Mittelpunkt, ob man beim Beruf des Profifußballers wirklich von einem Traumberuf sprechen könne oder ob es sich gar um einen Albtraum handele. Jörg Runde lieferte gegensätzliche Beispiele von Karrieren im Profifußball und es wurde schnell klar, dass man über bestimmte Persönlichkeitsmerkmale verfügen muss, wenn man es bis ganz nach oben schaffen will. „Leistungsbereitschaft ist eindeutig wichtiger als Talent“, weiß Runde aus den Recherchen zu seinem Buch zu berichten. Zusätzlich zur der Leistung eines Nachwuchsspieler, spielen äußere Faktoren, wie familiäres Umfeld und Betreuung durch Spielerberater eine sehr große Rolle. „Und letztlich hat es auch viel mit Glück zu tun, ob man entdeckt wird oder nicht“, stellte ein Zuschauer am Ende der Veranstaltung treffend fest.

Informationen zum Buch „Traumberuf Fußballprofi“ und informative Beiträge gibt es unter www.der-fussball-profi.de

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