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12.03.2015

„Wanted:You“

Junge Engagierte stellen der Bürgermeisterin neues Engagementmagazin vor

Sie wollen junge Menschen zum Engagement im Verein motivieren (v.l.n.r.): Maximilian Weiß, Schülerpraktikant beim TV Jahn, Martin Möhring, Projektleiter „ZI:EL“, Larissa Bornhorst, Ehrenamtsförderung und Öffentlichkeitsarbeit, Maximilian Mendrina, Jahrespraktikant, Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, Vorstandsvorsitzender Ralf Kamp, Florian Bauma, Tennistrainer und Engagierter. 

Noch druckfrisch ist das neue Magazin „Wanted:You“ des TV Jahn Rheine, dass junge Menschen zum Engagement im Verein motivieren will. Rheines Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder gehörte zu den ersten, die ein Exemplar bekommen haben und war begeistert vom neuen Format: „Wie vielfältig die Aufgaben sind, die Jugendliche im Verein übernehmen können, hat mich total überrascht“, so die Bürgermeisterin.

Vom klassischen Übungsleiter, der Mithilfe bei der Organisation von Vereinsveranstaltungen bis hin zur Pflege einer Abteilungshomepage ist so ziemlich alles möglich, was jungen Leuten Spaß macht. Vorbereitet und geschult werden Interessierte dann in speziellen Workshops, z. B. zum Thema Facebook, zum richtigen Umgang mit der Videokamera oder eben in der Ausbildung zum Übungsleiter, die auch Florian Bauma gemacht hat. Der 18-jährige ist im Verein als Tennistrainer tätig und engagiert sich darüber hinaus im Jugendvorstand der Tennisabteilung und im Kreissportbund. Über seine Beweggründe, sich trotz der hohen zeitlichen Belastung durch die Schule noch freiwillig für andere zu engagieren, berichtet er im neuen Magazin des Vereins, das in den kommenden Tagen an alle 14- bis 16-jährigen Vereinsmitglieder verteilt wird.

„Wir möchten mit dem Magazin die Bandbreite der Engagementmöglichkeiten bei uns im Verein deutlich machen“, erklärt Martin Möhring, der als hauptamtlicher Mitarbeiter des Vereins das Engagementprojekt verantwortet. Wichtig sei, jungen Menschen auch zeitlich begrenzte Engagementmöglichkeiten bieten zu können. Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das eigens zur Entwicklung jungen Engagements im Sport das Förderprogramm „ZI:EL“ aufgelegt hat, von dem der TV Jahn noch bis zum Jahresende profitiert.

Seine Erfahrungen in der Förderung des Jugendengagements möchte der TV Jahn Rheine gerne auch mit anderen Sportvereinen in Rheine teilen: „Mit der SG Rheine-Elte und dem FC Eintracht Rheine haben wir bereits Gespräche geführt“, informiert Vorstandsvorsitzender Ralf Kamp. Der Verein sei offen für weitere Kooperationen mit Sportvereinen aus Rheine.

Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder zeigte sich begeistert von der großen Wertschätzung, die der Verein dem Engagement der jungen Menschen entgegenbringe. Sie sicherte zu, auch den Rat der Stadt Rheine in seiner nächsten Sitzung im April über das gute Beispiel zu informieren.

05.01.2015

Der fahrradfreundliche Sportpark

Junge Engagierte wollen Situation für Radfahrer verbessern

Unter dem Leitspruch „Der fahrradfreundliche Sportpark“ traf sich Anfang November eine Gruppe engagierter Jugendlicher mit Ralf Kamp (Vorstandsvorsitzender) und Martin Möhring (Referent ZI:EL-Projekt), um über Verbesserungsmöglichkeiten für Mitglieder zu sprechen, die den Weg zum Sportpark mit dem Fahrrad bewältigen.

Bei dem Treffen wurden drei Kernpunkte heraus gearbeitet, die in den kommenden Monaten behandelt werden sollen. Zum einen soll ein neuer Abstellbereich neben dem Info-Zentrum geschaffen werden. Dafür wurde bereits eine Überdachung errichtet, die Platz für über 20 Fahrräder bietet. Ein Reihenständer mit Anlehnbügel garantiert, dass die Fahrräder sicher verschlossen und vor dem Umkippen geschützt werden können.

Die Abstellanlage soll in der nächsten Zeit um weitere 40 Stellplätze erweitert werden, so dass insgesamt Platz für mehr als 60 Fahrräder geschaffen wird.

Zum anderen haben sich die Teilnehmer des Treffens Gedanken über die Verkehrsführung auf dem Gelände des Sportparks gemacht. An verschiedenen Stellen sollen kleine und größere Arbeiten ausgeführt werden, die garantieren sollen, dass Fahrradfahrer sicher und ohne Hindernisse zum neuen Abstellbereich geführt werden. Dazu werden zum Beispiel neue Markierungen auf das Pflaster aufgebracht, um die Wege der Radfahrer hervor zu heben.

Darüber hinaus möchte die Gruppe die Vereinsmitglieder für die Themen Anfahrt zum Sportpark und Fahrradfahren sensibilisieren. „Unser Ziel ist es, dass in Zukunft mehr Menschen mit dem Fahrrad zum Sportverein fahren“, erklärt eine junge Teilnehmerin. Die Motive für eine Anreise mit dem Fahrrad können dabei ganz unterschiedlich sein und liegen für die Gruppe auf der Hand: „Umweltschutz und Gesundheit sind natürlich die wichtigsten Argumente“. Aber auch ganz praktische Gründe können für eine Fahrt mit dem Fahrrad sprechen: „Wer zum Beispiel 10 oder 15 Minuten mit dem Rad zum Fitness-Studio fährt, hat das Aufwärmprogramm schon geschafft“.

21.04.2014

Aus dem "Überschlag"

Ehrenamtliches Engagement im TV Jahn-Rheine

Rico Reinfelder, Abteilungsleiter der Raptors

Von Larissa Bornhorst

Ohne sie geht es gar nicht. Die Rede ist von den ehrenamtlich Engagierten in unserem Verein. Jeden Tag setzen sie sich freiwillig für das Wohl Anderer ein. Und das mit großer Motivation und viel Elan. "Unser Sportverein könnte den gesellschaftlichen Aufgaben nicht gerecht werden, wenn es die Ehrenamtlichen nicht gäbe", betont Vorstandsvorsitzender Ralf Kamp.

In unserem Verein gibt es zahlreiche Personen, die sich in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich engagieren. Alle aufzuzählen würde sicherlich den Rahmen dieser Ausgabe sprengen. Daher möchte ich nur einige Beispiele näher unter die Lupe nehmen. Ich mache mich auf den Weg und frage nach, wer die Ehrenamtlichen eigentlich sind, und was sie antreibt sich in unserem Verein einzusetzen.

Ich treffe dabei auf Hedda Thier. Sie ist seit der Gründung der Boule&Pétanque Abteilung sehr aktiv. Was treibt sie an, sich in unserem Verein ehrenamtlich zu engagieren? "Ehrenamtlich tätig zu sein ist eine wichtige Aufgabe in der Gesellschaft. Da ich seit meiner frühsten Jugend regelmäßig Sport treibe, ist mir bekannt, dass Vereine nicht ohne das Ehrenamt existieren können. Im TV Jahn-Rheine möchte ich die neu gegründete Boule&Pétanque Abteilung durch meine Tätigkeit unterstützen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Gesamtverein funktioniert super. Wir fühlen uns gut aufgehoben und erhalten viel Unterstützung“, erzählt Hedda. Sie hat es sich, mit weiteren Abteilungsmitgliedern zur Aufgabe gemacht, Boule&Pétanque in Rheine bekannter zu machen.

 

Vor einigen Jahren befand sich auch eine andere Abteilung im Aufbau – American Football. Diese Sportart hat in Rheine und Umgebung einen hohen Stellenwert erreichen können. Regelmäßig werden von der Abteilung interessante Veranstaltungen und außergewöhnliche Aktionen rund um den Sport organisiert. Einer der Aktiven ist Abteilungsleiter Rico Reinfelder. „Mir liegt es anscheinend im Blut zu organisieren und zu planen. Ich liebe den Football und mittlerweile ist es mir eine Herzensangelegenheit geworden das Organisatorische für die Abteilung zu übernehmen. Es macht mir einfach großen Spaß so Anteil am sportlichen Erfolg der Raptors zu haben“ beantwortet Rico meine Frage auf das Warum. 

Ich bin sichtlich begeistert vom Einsatz der beiden. Wenn ich über ehrenamtliches Engagement nachdenke kommt mir noch eine weitere Person in den Sinn. Er ist seit Jahren aktiver Sportler und setzt sich für die Jugend unseres Vereins ein.

Die Rede ist von Alexander Noack, Vorstand in der Jugend. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Jugendvorstandes organisiert Alexander attraktive Veranstaltungen, wie ein Soccerturnier, Beachvolleyballturnier oder diverse  Ausflüge für die Jugendlichen. „Meine sportliche Karriere war geprägt von Trainern und Menschen die ihre Freizeit geopfert haben. Mit dem Ehrenamt hab ich das Gefühl etwas zurück zugeben. Die vielen Begegnungen und der freundliche Austausch mit anderen Jugendlichen und Junggebliebenen. In meinem Amt darf ich mit anderen Jugendlichen Teamwork erleben und dabei etwas auf die Beine stellen. Ich fasse lieber Sachen selber an, als mir darüber den Kopf zu zermartern. Durch die Events mit der Jugend kann ich mich ein Stück weit selber verwirklichen und Verantwortung übernehmen. Ich möchte andere für den Sport begeistern und sie mit dem Sportvirus infizieren. Das Ehrenamt ist eine super Sache und ist die tragende Säule des Sports in Deutschland“ so Alexander.  

Egal ob außersportlich, sportlich, beruflich, als Übungsleiter oder Funktionär. Unser Vorstandsvorsitzende Ralf Kamp erzählt mir, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, sich ehrenamtlich in unserem Verein zu engagieren. „Ein Beispiel für eine ehrenamtliche Funktion unseres Vereins ist das Präsidium. Alle Mitglieder des Präsidiums üben ihr Amt ehrenamtlich aus. Das Zusammenspiel zwischen dem ehrenamtlichen Präsidium und hauptamtlichen Vorstand funktioniert super. Auch vergeben wir jedes Jahr Stellen für Freiwilligendienste.    

Regelmäßig bildet unser Verein neue Sporthelfer und Übungsleiter aus. "Wir haben ein internes Team gebildet. Dieses hat sich zur Aufgabe gemacht, engagierten jugendlichen den Start in das Übungsleiterleben zu vereinfachen", erklärt Karin Fransbach, Organisatorin der Lehrgänge (Sporthelfer, Übungsleiter und Erste Hilfe).  Jeweils in den Oster- und Herbstferien haben sie die Möglichkeit die verschiedenen Qualifikationen zu erlangen und mit dem Abschluss selber Sportgruppen zu leiten. "Die Lehrgangsgebühren werden von unserem Verein übernommen", ergänzt Karin.   

"Wir sind froh und dankbar über Jeden, der uns ehrenamtlich unterstützt. Wenn jemand neue Ideen oder Anregungen mit einbringen möchte, nehmen wir das gerne auf und geben Hilfestellungen“, ergänzt Ralf Kamp abschließend.

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