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03.02.2019

Neun Kreismeistertitel für den TV Jahn Rheine

Leichtathleten bei den Hallenmeisterschaften in Ibbenbüren erfolgreich

Teilnehmer am Samstag (v.l.): hinten: Stephan Ide, Björn Paslat, Trainer Martin Lange und Carolin Schulte; vorne: Jan-Luca Fröse, Dörthe Lange, Daniela Müller, Fenja Gude, Marina Schulte und Wolfgang Göcken

Am vergangenen Wochenende fanden die Kreishallenmeisterschaften der Leichtathleten in der Kreissporthalle in Ibbenbüren statt. Der TV Jahn Rheine war mit sechzehn Athleten am Start, die mit neun Kreis-, sieben Vizekreismeistertiteln und zwei dritten Plätzen nach Hause fahren konnten.

Am Samstag nahmen zunächst die älteren Athleten den Wettkampf auf. In der männlichen Jugend U 18 sprintete Jan-Luca Fröse in 7,39 s über die 60 m-Distanz und qualifizierte sich damit für den Endlauf. In diesem musste er sich in 7,40 s nur ganz knapp geschlagen geben und wurde Vizekreismeister. Im Weitsprung dominierte er dagegen die Konkurrenz. Hier gewann er mit 6,35 m und einem deutlichen Vorsprung den Kreismeistertitel.

In der weiblichen Jugend U 18 startete Marina Schulte beim Kugelstoßen. Sie steigerte ihre persönliche Bestleistung um 14 cm auf 9,54 m und konnte damit den dritten Platz auf dem Siegerpodest belegen. Ihre Schwester Carolin nahm in der weiblichen Jugend U 20 zwei Vizekreismeistertitel mit nach Hause. Im Weitsprung verbesserte sie sich auf 4,58 m, im Hochsprung überquerte sie 1,45 m, obwohl sie auf dem Hallenboden trotz Spikes beim Kurvenlauf immer wieder wegrutschte.

Björn Paslat ging erstmals in der Männerklasse an den Start. Die 7,26 kg schwere Kugel stieß er auf 10,65 m. Obwohl er den Kreismeistertitel für sich verbuchen konnte, war er mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden, da er beim Einstoßen deutlich weitere Stöße gezeigt hatte. Fenja Gude und Daniela Müller nahmen in der Frauenklasse ihren Wettkampf beim Weitsprung auf. Gude konnte im Gegensatz zu den westfälischen Meisterschaften wieder ihre Leistung abrufen und wurde mit 5,43 m Vizekreismeisterin. Müller wurde mit der Bestleitung von 4,75 m in einem stark besetzten Feld Siebte. Im 60 m-Sprint belegte Gude mit 8,38 s den vierten Platz. An der 10 m-Marke kratzte sie anschließend im Kugelstoßen. Mit 9,95 m wurde sie erneut Vizekreismeisterin. Müller stellte auch in dieser Disziplin eine Bestleistung auf. Mit 9,27 m belegte sie Platz fünf.

In der Seniorenklasse nahmen Dörthe Lange, Stephan Ide, Wolfgang Göcken und Klaus Werning den Wettkampf auf. Lange konnte in der Altersklasse W 45 drei Kreismeistertitel für sich verbuchen. Nach knapp zwei Jahren Pause nahm sie erstmals wieder am Weitsprung und 60 m-Sprint teil. Ein Sprung von 3,39 m in die Weitsprunggrube und 9,94 s über die 60 m-Distanz reichten ebenso zum Sieg wie 8,30 m im Kugelstoßen. Ide steuerte einen weiteren Kreismeistertitel zur Sammlung des TV Jahn Rheine bei. In der Altersklasse M 45 gewann er das Kugelstoßen mit 8,50 m. Göcken ging in der Altersklasse M 55 im 60 m-Sprint und im Kugelstoßen an den Start. Nach 9,95 s erreichte er das Ziel über die 60 m-Strecke und wurde damit Kreismeister. Im Kugelstoßen reichten 8,86 m zum Vizekreismeistertitel. Werning lief in der Altersklasse M 65 die 60 m-Strecke. Er erreichte nach 9,63 s als Kreismeister das Ziel.

Am Sonntag starteten die jüngeren Sportler des Vereins. Durch eine Erkältung gehandicapt nahm Johanna Ide nur am Weitsprung der Altersklasse W 11 teil. Sie setzte sich trotzdem von Anfang an an die Spitze des 20 Teilnehmer starken Feldes. Ihr dritter Sprung wurde mit 4,21 m gemessen und bedeutete einen weiteren Kreismeistertitel für den TV Jahn Rheine. Ihr Bruder Jakob ging in der Altersklasse M 13 zunächst im Kugelstoßen an den Start. Hier verbesserte er sich auf 7,20 m und stand damit als Dritter auf dem Siegerpodest. Im Weitsprung wurde er dann mit 3,71 m Siebter. In der Altersklasse W 13 vertraten Lilly-Marlen Hesseling und Carina und Jana Lange den TV Jahn Rheine. J. Lange nahm zuerst am 60 m-Hürdensprint teil. Hier verpasste sie ihre Bestleistung nur knapp und belegte in 13,19 s Platz fünf. Am Kugelstoßen nahmen anschließend Hesseling und J. Lange teil. Ihre besten Weiten lagen nur wenig auseinander. J. Lange wurde mit 5,57 m Sechste, Hessling folgte mit 5,41 m auf Platz Sieben. C. Lange hatte sich zuerst nur auf den Hochsprung konzentriert. Sie stieg als letzte Springerin bei 1,37 m in den Wettkampf ein. Diese und die nächste Höhe meisterte sie jeweils im ersten Versuch. Die 1,43 m konnte sie dann nicht mehr überspringen, da auch sie auf dem Hallenboden trotz Spikes ins Rutschen kam. Übersprungene 1,40 m reichten für den Gewinn der Vizekreismeistertitels. Im Weitsprung starteten dann beide Zwillinge. C. Lange sprang im sechsten Versuch erstmals über die 4 m-Marke und freute sich riesig über den vierten Platz mit 4,01 m. J. Lange wurde mit 3,48 m Zehnte.

In der Altersklasse W 14 war Sonja Chudzian die einzige Athletin des TV Jahn Rheine. Im 60 m-Sprint belegte sie mit 9,97 s Platz zehn. Die Kugel stieß sie 5,15 m weit und wurde damit Fünfte.

22.01.2019

Weitsprungkrimi bei den westfälischen Hallenmeisterschaften mit verdienten Happy End für Jan-Luca Fröse

Leichtathlet vom TV Jahn Rheine fliegt mit Bestleistung zum Meistertitel, Gude von Ihrer Leistung enttäuscht

Fenja Gude und Jan-Luca Fröse bei den westfälischen Hallenmeisterschaften in

Dortmund

Vergangenen Samstag gingen zwei Leichtathleten des TV Jahn Rheine bei den westfälischen Hallenmeisterschaften in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund an den Start. In der der Hauptklasse der Frauen trat Fenja Gude im Weitsprung an und in der männlichen Jugend U18 Jan-Luca Fröse im 60 m-Sprint und im Weitsprung.

Zunächst musste Fröse sich im sehr stark besetzten 44-köpfigen Starterfeld des 60 m-Sprints beweisen. Da er von seinem Trainer Martin Lange erkältungsbedingt eine trainingsfreie Woche verordnet bekommen hatte, wusste Fröse nicht genau, wie es um seine Leistungsfähigkeit bestellt war. Sein Ziel war es, wenn möglich die Finalläufe der Besten 16 zu erreichen.

 

 

Lange musste er nicht auf seinen Start warten, da er bereits im ersten von sechs Vorläufen gesetzt war. Nach einem etwas verhaltenen Start setzte Fröse dann aber viele Aspekte der Technikeinheiten der letzten Wochen sehr gut um und konnte als Zweiter in der neuen Bestzeit von 7,35 s (vorher 7,42 s) über die Ziellinie werfen. Diese Zeit reichte für ihn aus, um als Fünftbester des gesamten Feldes in das Finale zu ziehen.Dort gelang ihm diesmal ein besserer Start, so dass er erneut mit einer Bestzeit von 7,33 s in einem Wimpernschlageinlauf nur um wenige Hundertstel geschlagen einen sehr guten fünften Platz belegen konnte.

Entsprechend hoch motiviert ging Fröse dann in den Weitsprungwettkampf. Bereits dass Einspringen zeigte, dass er gut in Form war und im vergangen halben Jahr viel an Athletik und Technik unter der Anleitung seines Trainers Martin Lange dazugewonnen hatte. Besonders im Bereich der Landung konnte er sich in den letzten Wochen stark verbessern.

Bereits im ersten Durchgang konnte sich Fröse mit der neuen Bestleistung von 6,29 m mit wenigen cm Vorsprung vor den Konkurrenten an die Spitze des Feldes setzen. Dies blieb auch bis zum Ende des Vorkampfes so, wobei sich die Konkurrenz cm-weise an Fröse herantasteten. Nach dem Ausscheiden zweier Athleten zum Endkampf gelang es Fröse dann im vierten Versuch, einen sehr guten Sprung auf die erneute Bestleistung von 6,44 m zu ziehen. Im Folgenden kämpften sich die Konkurrenten mit 6,40 m und 6,33 m wieder dicht an Fröse heran, so dass Eltern, Trainer und Trainingskollegen wiederholt in diesem extrem spannenden Finale um Fröses Führung zittern mussten.

Dass seine Bestleistung keine Eintagsfliege war, zeigte Fröse dann noch im 5. und 6. Versuch. Im 5. Versuch sprang er 30 cm vor dem Brett so gut ab, dass er vor lauter Überraschung in der Flugphase ins Trudeln geriet und den Flug abbrechen musste. Dennoch plumpste er bei 6,30 m in die Grube. In seinem letzten Versuch sprang er ebenfalls gut 40 cm vor dem Absprungbalken ab und landete trotzdem nochmals auf 6,44 m. Damit zeigte er deutlich, dass er dieses Mal eindeutig der beste Springer im Feld war.

Damit endete dieser Weitsprungkrimi mit dem verdienten Westfalenmeistertitel, einer tollen neuen Bestleistung und der Aussicht auf noch bessere Weiten in der Zukunft.

Einen nicht ganz so guten Tag hatte Fenja Gude im Weitsprung der Frauen. Gude war mit dem Ziel Finalkampfteilnahme angereist und hatte sich auf Weiten um 5,40 m eingestellt. Das Einspringen sah nach einem langen Tag des Wartens und Coachens ihrer eigenen Athleten vom TuS Germania Horstmar (Startgemeinschaft mit dem TV Jahn Rheine) bei etwa 5,30 m noch ganz gut aus. Im Wettkampf fand sie offensichtlich deutlich ermüdet nicht in ihre gewohnte Anlauf- und Absprungstärke zurück und schied nach dem Vorkampf mit 5,13 m als Zehnte aus. Da nur 5,29 m zum Erreichen des Finales gereicht hätten, war sie natürlich als ansonsten stabile 5,50-5,60 m-Springerin über ihre Platzierung enttäuscht. Dennoch zog sie ihre Sprungtechnik betreffend ein positives Fazit und auch ihr in der vergangenen Saison stark einschränkendes Patellasehnen-Syndrom im Knie hatte sich nicht gemeldet. Daher ist sie optimistisch, dass es im nächsten Wettkampf deutlich besser laufen wird.

In der Summe freute sich auch Trainer Martin Lange über eine sehr positive technische wie athletische Entwicklung seiner beiden Athleten und sieht der anstehenden Hallen- und Freiluftsaison sehr optimistisch entgegen, zumal beide Athleten noch Reserven haben, die es herauszukitzeln gilt.

13.01.2019

Zweiter Platz für Carina Lange

TV Jahn-Leichtathleten erfolgreich beim Hochsprung-Meeting in Clarholz

Johanna Ide und Carina mit tollen Leistungen beim Hochsprung-Meeting in Clarholz

Am vergangenen Sonntag starteten zwei junge Athletinnen des TV Jahn Rheine beim internationalen Hochsprung-Meeting in Herzebrock-Clarholz.

Johanna Ide und Carina Lange nahmen als Vorbereitung auf den Wettkampf zwei Tage vorher an einem Intensivtraining Hochsprung in Clarholz teil. Die Turnhalle war dazu bereits für den Wettkampf am Sonntag vorbereitet worden. Neben dem Aufbau der Hochsprunganlage war die Halle mit Tartanläufern ausgelegt worden, so dass ein Wettkampf auf sehr hohem Niveau ermöglicht wurde. Unter Leitung von ihrem Heimtrainer Martin Lange wurde zusammen mit den heimischen Athleten der LG Kreis Gütersloh 09 intensiv am Anlauf gearbeitet, um am Sonntag neue Bestleistungen zu erzielen.

 

Im Anschluss an das Springen der Hauptklasse, dass bei den Frauen Christina Honsel (LG Olympia Dortmund) mit 1,82 m und bei den Männern Falk Wendrich (LAZ Soest) mit neuem Meeting-Rekord von 2,24 m gewann, starteten die Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen U 16 und U 14. Als eine der ersten Springerinnen war Johanna Ide gefordert. Die gerade erst 10-jährige Schülerin nahm am Wettkampf der Altersklasse W 12 teil und musste sich mit deutlich älteren Springerinnen messen. Es war ihr erster Wettkampf bei einem Meeting und deshalb war sie vor dem Wettkampf sehr aufgeregt. Zudem hatte sie die Sorge, dass das sie eventuell die einzige Springerin sei, die die Höhen im Schersprung überwand. Die Anfangshöhe von 1,16 m nahm Ide problemlos im ersten Versuch und auch die folgenden Höhen übersprang sie sofort. Erst an der Höhe von 1,28 m, die für sie eine neue Bestleistung bedeutet hätte, scheiterte sie dreimal. Sie beendete ihren Wettkampf mit übersprungenen 1,24 m als Vierte. Carina Lange zeigte beim Einspringen bereits, dass es beim Wettkampf hoch hinaus gehen würde. Sie stieg erst bei der Höhe von 1,32 m in den Wettkampf der Altersklasse W 13 ein. Bis zu ihrer bisherigen Bestleistung von 1,40 m überwand sie jede Höhe sofort im ersten Versuch. Bei 1,44 m benötigte sie einen weiteren Versuch und freute sich bereits über eine neue Bestleistung. Doch es ging noch höher für sie. Auch die 1,48 m meisterte sie im zweiten Versuch. Bei diesem Sprung passte alles und sie hatte zwischen sich und der Latte noch Platz für größere Höhen. Leider gelang ihr im Folgenden über die 1,52 m kein optimaler Sprung mehr, so dass sie aus dem Wettkampf ausschied. Trotzdem freute sich Lange über die Steigerung ihrer Bestleistung um 8 cm und einen zweiten Platz. Für die Freiluftsaison hat sie sich nun das Ziel gesetzt, die 1,50 m-Marke zu knacken. Die Siegerehrung im Anschluss an den Wettkampf wurde von der Bundestrainerin im Bereich Hochsprung, Brigitte Kurschilgen, durchgeführt, die beiden Sportlerinnen zu ihren tollen Leistungen gratulierte. Nun hoffen beide Athletinnen, sich bei den Kreismeisterschaften Ende Januar in Ibbenbüren weiter zu verbessern.