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10.04.2019

Fünf Kreismeistertitel für den TV Jahn Rheine

Leichtathleten erfolgreich bei den Kreis-Lauf-, Wurf- und Stoßmeisterschaften

erfolgreiche Teilnehmer der Kreismeisterschaften in Rheine (v.l.): hinten: Florian Stilling, Wolfgang Göcken, Carina Lange, Fenja Gude, Marina Schulte, Sabine Wittstock-Löckemann und Sophie Löckemann; vorne: Lotta Wermeling, Alexandra Rubtsova, Lilly-Marlen Hesseling, Jana und Dörthe Lange; es fehlen: Carolin Schulte und Theo Rensmann

Am vergangenen Wochenende fanden im heimischen Jahnstadion die Kreis-Lauf-, Wurf- uns Stoßmeisterschaften der Leichtathleten statt. Der TV Jahn Rheine war mit 14 Athleten am Start und konnte sich über fünf Kreismeistertitel, vier Vizemeistertitel und drei dritte Plätze freuen.

In der Seniorenklasse W 45 nahm Dörthe Lange drei Kreismeistertitel mit nach Hause. Zunächst gewann sie das Speerwerfen mit 21,50 m, dann siegte sie im Kugelstoßen mit 8,69 m und belegte auch noch Diskuswurf mit 21,18 m den ersten Platz. Sabine Wittstock-Löckemann, ebenfalls W 45, komplettierte das Siegerpodest als Dritte im Kugelstoßen mit 6,58 m und als Zweite im Diskuswurf mit der neuen Bestleistung von 17,45 m.
 

Jeweils einen Kreismeistertitel erreichten Florian Stilling und Theo Rensmann. Stilling startete das erste Mal in einem Wettkampf. Er nahm am Diskuswurf der Altersklasse M 12 teil und steigerte sich fast mit jedem Wurf auf die Bestweite von 19,76 m, mit der er deutlich vor der Konkurrenz gewann. Rensmann nahm am Kugelstoßen der Altersklasse M 65 teil. Er siegte mit der Weite von 7,77 m.

In der Frauenklasse stand Fenja Gude dreimal auf dem Siegerpodest. Im Diskuswurf wurde sie mit 31,10 m Vizekreismeisterin. Den dritten Platz belegte sie jeweils im Speerwerfen mit 35,61 m und im Kugelstoßen mit 10,35 m.

Wolfgang Göcken startete in der Altersklasse M 55. Im Diskuswurf wurde er mit 25,73 m Vizekreismeister. Darüber hinaus erreichte er im Kugelstoßen mit 8,96 m und im Speerwurf mit 26,52 m jeweils mit Vereinsrekord den vierten Platz.

In der Altersklasse W 13 nahmen Lilly-Marlen Hesseling, Carina und Jana Lange und Alexandra Rubtsova den Wettkampf auf. Im Speerwerfen konnte Carina Lange mit der Bestleistung von 17,16 m einen weiteren Vizekreismeistertitel für den TV Jahn Rheine gewinnen. Nur wenig dahinter belegte Rubtsova mit 16,83 m Platz fünf (Bestleistung), gefolgt von Jana Lange auf Platz acht (14,54 m) und Hesseling auf Platz 10 (13,04 m, Bestleistung). Im Kugelstoßen lagen die Sportlerinnen ebenfalls dicht beieinander. Carina Lange wurde mit 6,47 m (Bestleistung) Sechste, Jana Lange mit 5,65 m Siebte, Rubtsova mit 5,46 m (Bestleistung) Achte und Hesseling mit 4,82 m Zwölfte. Nur Jana Lange startete darüber hinaus noch im Diskuswurf. Hier verbesserte sie sich auf 14,09 m und belegte Platz sechs.

Sophie Löckemann und Marina Schulte waren in der weiblichen Jugend U 18 am Start. Beim Speerwerfen erreichte Schulte mit 18,07 m Platz vier. Im Kugelstoßen blieb sie nur 1 cm unter ihrer Bestleistung und wurde mit 9,53 m Fünfte. Löckemann stieß die Kugel erstmals über acht Meter weit und konnte sich mit 8,16 m den siebten Platz erreichen.

Carolin Schulte belegte in der weiblichen Jugend U 20 jeweils einen vierten Platz im Kugelstoßen mit 7,69 m und im Diskuswurf mit der Bestleistung von 18,47 m.

Jüngste Teilnehmerin des TV Jahn Rheine war Lotta Wermeling in der Altersklasse W 11. Sie startete das erste Mal bei einem Wettkampf und nahm am 2000 m-Lauf teil. Dort erreichte sie nach 10:17,94 min als Siebte das Ziel.

14.02.2019

Jan Luca Fröse mischt bei den westfälischen Hallenmeisterschaften den Weitsprung der U20 auf

Leichtathlet des TV Jahn Rheine fliegt in Bielefeld mit Bestleistung zum Vizemeistertitel

Freute sich über den Gewinn des Vizemeistertitels mit neuer Persönlicher Bestleistung (6,47m) im Weitsprung der MJU20: Jan Luca Fröse vom TV Jahn Rheine

Am vergangenen Sonntag startete Jan Luca Fröse (männliche Jugend U18) erfolgreich bei den westfälischen Hallenmeisterschaften im Weitsprung und dem 60 m-Sprint der männlichen Jugend U20 in Bielefeld. Dabei mischte er das Starterfeld der zwei Jahre älteren Weitspringer ordentlich auf. Dass ihm dieses Kunststück auch noch mit Bestleistung gelang, war im Vorfeld nicht abzusehen, da er die gesamte Woche zuvor mit dem Gymnasium Dionysianum auf Skifreizeit war und er erst am Freitag wieder in Rheine ankam. Aufgrund der ungewohnten Belastung und der langen Heimreise im Bus war Fröse nicht in allerbester Form angereist. Hinzu kam, dass sein Heimtrainer Martin Lange krank zu Hause bleiben musste.

Trotzdem war Fröse hoch motiviert, da er aufgrund der Skifahrt bereits seinen Saisonhöhepunkt, die NRW-Meisterschaften, am Wochenende zuvor absagen musste.  Unterstützung bekam er durch Vereinskollegin und Trainerin Fenja Gude, die ihre eigenen Athleten aus Horstmar ebenfalls vor Ort hatte. Sie vertrat Lange ausgezeichnet und führte Fröse im dritten Versuch zur neuen Bestleistung von 6,47 m, was insgesamt zum Vizemeistertitel reichte.  Besonders spannend wurde es noch im sechsten Versuch, als Fröse deutlich über die 6,50 m Marke hinausflog und er damit dem bis dahin mit 6,57 m Führenden nochmals gefährlich wurde. Doch leider entschied der Kampfrichter nach genauer Überprüfung der Plastilinmasse im Absprungbalken, dass der Sprung wenige Millimeter übergetreten war.  

Nach dem Weitsprung nahm Fröse dann noch am 60 m-Sprint teil. Dort musste er sich siebenundzwanzig weiteren starken Sprintern stellen. Mit 7,48 s blieb Fröse aufgrund eines schwachen Starts etwas hinter seiner Bestzeit (7,33 s) zurück und wurde abschließend achtzehnter. Mit dieser Leistung konnte sich Fröse leider nicht direkt für das Finale der Besten sechzehn Qualifizieren. Nachdem dieses Ergebnis bekannt gegeben wurde, trat Fröse kurze Zeit später die Heimreise an. Nur wenige Minuten nachdem er die Halle verlassen hatte, wurde die Starterliste für das Finale geändert, da zwei Athleten aufgrund eines anderen laufenden Wettkampfes auf ihr Startrecht verzichteten und er damit als sechzehnter in Finale gerutscht wäre. Dieser unglückliche Umstand ärgerte Fröse natürlich sehr, als er später davon erfuhr, hätte er doch gerne am Endlauf teilgenommen.  

Unter dem Strich zeigte Fröse jedoch eine im Angesicht der semioptimalen Vorbereitung eine wirklich außergewöhnlich starke Leistung, Im Hinblick auf seine noch vorhandenen technischen und athletischen Reserven können wir gespannt sein, was er in der Freiluftsaison 2019 zu Leisten im Stande sein wird.

03.02.2019

Neun Kreismeistertitel für den TV Jahn Rheine

Leichtathleten bei den Hallenmeisterschaften in Ibbenbüren erfolgreich

Teilnehmer am Samstag (v.l.): hinten: Stephan Ide, Björn Paslat, Trainer Martin Lange und Carolin Schulte; vorne: Jan-Luca Fröse, Dörthe Lange, Daniela Müller, Fenja Gude, Marina Schulte und Wolfgang Göcken

Am vergangenen Wochenende fanden die Kreishallenmeisterschaften der Leichtathleten in der Kreissporthalle in Ibbenbüren statt. Der TV Jahn Rheine war mit sechzehn Athleten am Start, die mit neun Kreis-, sieben Vizekreismeistertiteln und zwei dritten Plätzen nach Hause fahren konnten.

Am Samstag nahmen zunächst die älteren Athleten den Wettkampf auf. In der männlichen Jugend U 18 sprintete Jan-Luca Fröse in 7,39 s über die 60 m-Distanz und qualifizierte sich damit für den Endlauf. In diesem musste er sich in 7,40 s nur ganz knapp geschlagen geben und wurde Vizekreismeister. Im Weitsprung dominierte er dagegen die Konkurrenz. Hier gewann er mit 6,35 m und einem deutlichen Vorsprung den Kreismeistertitel.

In der weiblichen Jugend U 18 startete Marina Schulte beim Kugelstoßen. Sie steigerte ihre persönliche Bestleistung um 14 cm auf 9,54 m und konnte damit den dritten Platz auf dem Siegerpodest belegen. Ihre Schwester Carolin nahm in der weiblichen Jugend U 20 zwei Vizekreismeistertitel mit nach Hause. Im Weitsprung verbesserte sie sich auf 4,58 m, im Hochsprung überquerte sie 1,45 m, obwohl sie auf dem Hallenboden trotz Spikes beim Kurvenlauf immer wieder wegrutschte.

Björn Paslat ging erstmals in der Männerklasse an den Start. Die 7,26 kg schwere Kugel stieß er auf 10,65 m. Obwohl er den Kreismeistertitel für sich verbuchen konnte, war er mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden, da er beim Einstoßen deutlich weitere Stöße gezeigt hatte. Fenja Gude und Daniela Müller nahmen in der Frauenklasse ihren Wettkampf beim Weitsprung auf. Gude konnte im Gegensatz zu den westfälischen Meisterschaften wieder ihre Leistung abrufen und wurde mit 5,43 m Vizekreismeisterin. Müller wurde mit der Bestleitung von 4,75 m in einem stark besetzten Feld Siebte. Im 60 m-Sprint belegte Gude mit 8,38 s den vierten Platz. An der 10 m-Marke kratzte sie anschließend im Kugelstoßen. Mit 9,95 m wurde sie erneut Vizekreismeisterin. Müller stellte auch in dieser Disziplin eine Bestleistung auf. Mit 9,27 m belegte sie Platz fünf.

In der Seniorenklasse nahmen Dörthe Lange, Stephan Ide, Wolfgang Göcken und Klaus Werning den Wettkampf auf. Lange konnte in der Altersklasse W 45 drei Kreismeistertitel für sich verbuchen. Nach knapp zwei Jahren Pause nahm sie erstmals wieder am Weitsprung und 60 m-Sprint teil. Ein Sprung von 3,39 m in die Weitsprunggrube und 9,94 s über die 60 m-Distanz reichten ebenso zum Sieg wie 8,30 m im Kugelstoßen. Ide steuerte einen weiteren Kreismeistertitel zur Sammlung des TV Jahn Rheine bei. In der Altersklasse M 45 gewann er das Kugelstoßen mit 8,50 m. Göcken ging in der Altersklasse M 55 im 60 m-Sprint und im Kugelstoßen an den Start. Nach 9,95 s erreichte er das Ziel über die 60 m-Strecke und wurde damit Kreismeister. Im Kugelstoßen reichten 8,86 m zum Vizekreismeistertitel. Werning lief in der Altersklasse M 65 die 60 m-Strecke. Er erreichte nach 9,63 s als Kreismeister das Ziel.

Am Sonntag starteten die jüngeren Sportler des Vereins. Durch eine Erkältung gehandicapt nahm Johanna Ide nur am Weitsprung der Altersklasse W 11 teil. Sie setzte sich trotzdem von Anfang an an die Spitze des 20 Teilnehmer starken Feldes. Ihr dritter Sprung wurde mit 4,21 m gemessen und bedeutete einen weiteren Kreismeistertitel für den TV Jahn Rheine. Ihr Bruder Jakob ging in der Altersklasse M 13 zunächst im Kugelstoßen an den Start. Hier verbesserte er sich auf 7,20 m und stand damit als Dritter auf dem Siegerpodest. Im Weitsprung wurde er dann mit 3,71 m Siebter. In der Altersklasse W 13 vertraten Lilly-Marlen Hesseling und Carina und Jana Lange den TV Jahn Rheine. J. Lange nahm zuerst am 60 m-Hürdensprint teil. Hier verpasste sie ihre Bestleistung nur knapp und belegte in 13,19 s Platz fünf. Am Kugelstoßen nahmen anschließend Hesseling und J. Lange teil. Ihre besten Weiten lagen nur wenig auseinander. J. Lange wurde mit 5,57 m Sechste, Hessling folgte mit 5,41 m auf Platz Sieben. C. Lange hatte sich zuerst nur auf den Hochsprung konzentriert. Sie stieg als letzte Springerin bei 1,37 m in den Wettkampf ein. Diese und die nächste Höhe meisterte sie jeweils im ersten Versuch. Die 1,43 m konnte sie dann nicht mehr überspringen, da auch sie auf dem Hallenboden trotz Spikes ins Rutschen kam. Übersprungene 1,40 m reichten für den Gewinn der Vizekreismeistertitels. Im Weitsprung starteten dann beide Zwillinge. C. Lange sprang im sechsten Versuch erstmals über die 4 m-Marke und freute sich riesig über den vierten Platz mit 4,01 m. J. Lange wurde mit 3,48 m Zehnte.

In der Altersklasse W 14 war Sonja Chudzian die einzige Athletin des TV Jahn Rheine. Im 60 m-Sprint belegte sie mit 9,97 s Platz zehn. Die Kugel stieß sie 5,15 m weit und wurde damit Fünfte.

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