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06.07.2020

2. Seniorensportfest Rheine schweren Herzens abgesagt

das erfolgreiche Seniorensportfest 2019 kann dieses Jahr nicht wiederholt werden

Am Freitag, den 6. September 2019 haben der TV Jahn Rheine und der LAV Rheine gemeinsam das 1. Rheiner Seniorensportfest durchgeführt. Motiviert durch das positive Echo der rund 60 Teilnehmer*innen aus 27 Vereinen war das 2. Seniorensportfest Rheine für den 19. September 2020 geplant.

Bewusst wurde von den beiden veranstaltenden Vereinen diesmal ein Samstag für den Wettkampf ausgesucht. Damit war die Hoffnung verbunden, dass die Teilnehmerzahl noch ein deutliches Plus gegenüber der ersten Veranstaltung erhalten sollte. Im vergangenen Jahr, nahmen viele Masterathleten, aus dem Ruhrgebiet, über das angrenzende Niedersachsen bis aus der Euregio Region, teil. Die Teilnehmerfelder waren gespickt mit Westfalen- und Deutschen Meister*innen und sogar Sieger*innen und Platzierte von Europa- und Weltmeisterschaften waren am Start.

Und genau diese Umstände führen nun dazu, dass die Veranstaltung in der geplanten Form nicht durchgeführt werden wird. Lange haben die Verantwortlichen der beiden Vereine gehofft, dass die Veranstaltung im Rahmen der vom DLV initiierten „Late Season“ noch durchzuführen sei.

Aber die Bedenken sind dann doch zu groß, dass dieses Leichtathletikevent, gerade weil es eines der ersten überhaupt in diesem Jahr wäre, zu einem regelrechten Meldeboom führen könnte. Und dieses ist dann mit dem Hygienekonzept des FLVW und des DLV nicht zu stemmen.

Zwar wurde in der Sitzung der Kreisvorsitzenden Leichtathletik des FLVW der Wunsch geäußert, das kleinere Sportfeste mit disziplinspezifischem Angebot durchgeführt werden sollten, aber der Kreisleichtathletikausschuss Steinfurt /Tecklenburg hat jüngst beschlossen, in diesem Jahr keine Wettkämpfe mehr durchzuführen. Auch die Westfalenmeisterschaften werden in diesem Jahr ersatzlos gestrichen.

So haben die Organisatoren kürzlich schweren Herzens gemeinsam entschieden, dass es das 2. Seniorensportfest Rheine zwar geben wird, aber halt erst im Jahre 2021.

Ein konkreter Zeitpunkt steht noch nicht fest, aber es wird wohl wieder ein Termin im September sein. Und wie für 2020 geplant, soll es dann ein Samstag werden, damit auch diejenigen, die freitags arbeiten müssen, sich daran beteiligen können. Von Seiten der Organisatoren besteht die Hoffnung, dass alle Interessierten Verständnis für diese Entscheidung aufbringen. Verbunden mit der Hoffnung, dass alle gesund bleiben freuen sich der der Abteilungsvorstand Leichtathletik des TV Jahn Rheine und der Vorstand des LAV Rheine auf ein Wiedersehen mit allen Masters und Helfern/innen oder Organisatoren im nächsten Jahr.

05.03.2020

Jakob Ide und Carina Lange stellen sich erstmals der Herausforderung Westfalenmeisterschaften

Leichtathleten des TV Jahn Rheine mit erfolgreichem Debüt bei den Hallen-Schülermeisterschaften in Paderborn

Top-ten-Platzierungen für TV Jahn-Leichtathleten: (v.l.) Trainerin Dörthe
Lange,Jakob Ide, Carina Lange und Trainer Martin Lange

Carina Lange und Jakob Ide vom TV Jahn Rheine starteten am vergangenen Wochenende erstmals bei den Westfälischen Hallen-Jugendmeisterschaften der U 16 in Paderborn. Entsprechend groß war die Freude über die Teilnahme, die zuvor noch etwas auf wackeligen Beinen gestanden hatten, da sich beide Athleten nur über die B-Normen für ihre Disziplinen qualifiziert hatten. Besonders erwähnenswert erschien es den Trainern Dörthe und Martin Lange, dass sich beide Athleten dennoch wie alte Hasen verhielten und sich ihre Aufregung und Nervosität stark in Grenzen hielt. Aus diesem Grund konnten beide solide Leistungen in der Nähe ihrer Bestleistungen abrufen und sich im Verlaufe ihrer Wettkämpfe, ausgehend von der Meldeliste, auf für sie sehr guten Plätzen positionieren.
 

Zunächst musste sich Jakob Ide in der Altersklasse M 14 im 60 m-Sprint in den Startblock begeben. Nach einem gelungenen Start kam Ide gut ins Rollen und überquerte die Ziellinie in 8,61 Sekunden, wobei er seine persönliche Bestleitung einstellte. Damit konnte er den 26. Platz erringen.

Danach trat Carina Lange in ihrer Paradedisziplin, dem Hochsprung, in der Altersklasse W 14 an. Nach gelungenen Sprüngen über 1,40 m und 1,44 m, die sie direkt im ersten Versuch meisterte, deutete sich zunächst an, dass Lange Sprunghöhen deutlich über 1,50 m draufhatte. Leider riss sie die 1,48 m im Folgenden drei Mal äußerst unglücklich und schied damit aus dem laufenden Wettkampf als gute Siebte aus. Lange zeigte sich trotzdem sehr zufrieden, da die zu überwältigenden 1,48 m nur 1 cm unter ihrer bestehenden Bestleistung von 1,49 m lag und sie sich abschließend unter die besten Acht in einem sehr starken Feld von Springerinnen wiederfand. Etwas Wehmut war dennoch dabei, da 1,52 m zu einem Podestplatz gereicht hätten.

Abschließend durfte Ide noch im Weitsprung der Altersklasse M 14 antreten. Mit 4,75 m im ersten Versuch sprang Ide sehr nach an seine Bestleistung von 4,83 m heran. Im zweiten Durchgang gestaltete er seinen Anlauf etwas zu langsam und landete daher bei 4,62 m. Im dritten Versuch gab er dann noch einmal alles. Leider trat er wenige cm über, was umso trauriger war, da er einen weiten Sprung deutlich über die 5 m-Marke hinlegte. So konnte er sich mit nur drei fehlenden Zentimetern als Neunter leider nicht für den Endkampf der besten Acht qualifizieren.  Auch Ide zeigte sich abschließend gut zufrieden, da es sein Ziel gewesen war, sich in der Nähe seiner Bestleistungen wiederzufinden und zumindest einige Athleten in jeder Disziplin hinter sich zu lassen, was ihm auch gut gelungen war.

Beide Athleten haben im Zuge der Meisterschaft wertvolle Erfahrungen gesammelt und gesehen, dass es im Bereich ihrer Möglichkeiten liegt, sich noch weiter vorne in ihren Feldern zu positionieren. Nun haben sie Blut geleckt und wollen sich unter Anleitung ihrer Trainer auf die Westfalenmeisterschaften im Sommer vorbereiten, um sich dort dieses Mal über die A-Norm zu qualifizieren und noch besser abzuschneiden.

04.03.2020

Daniel Janssen wird Deutscher Meister im Dreisprung der Altersklasse M 40

Klaus Wernig sprintet mit Bestleistung zum zehnten Platz

Freute sich sehr über sein Deutschen Meistertitel im
Dreisprung: Daniel Janssen
 

Am vergangenen Wochenende nahmen Klaus Werning (AK 70) und Daniel Janssen (AK 40) vom TV Jahn Rheine an den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Senioren in Erfurt teil.

Am Samstag musste zunächst Klaus Werning in der Altersklasse der über 70-jährigen im 60 m-Sprint an den Start gehen. Nach einem couragierten Lauf überquerte er in der neuen persönlichen Bestzeit von 9,54 s die Ziellinie und wurde damit ausgehend von den Vorlaufzeiten ausgezeichneter Zehnter. Zufrieden mit seiner Leistung feierte Werning seinen persönlichen Erfolg mit einem weiteren Tag in Erfurt.

Ebenfalls sehr zufrieden zeigte sich Daniel Janssen. Seine letzte Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften lag bereits 22 Jahre zurück, daher freute er sich sehr über die gelungene Qualifikation in den letzten Wochen.

Zunächst trat Janssen im Hochsprung in der Altersklasse der über 40-jährigen an. Nach 12 Jahren Pause und 1,5 Jahren langsamem Wiedereinstieg in die Leichtathletik hatte Janssen im November 2019 beim TV Jahn Rheine das Training bei Martin Lange aufgenommen. In den letzten Wochen hatten Janssen und Lange schwerpunktmäßig einige Hochsprungtrainingseinheiten mit dem Ziel absolviert, erneut ein Sprunggefühl aufzubauen und einige wichtige Technikveränderungen vorzunehmen.

Dies zahlte sich aus und alles lief nach Plan. Als Zweitbester gemeldet nahm Jansen bei 1,65 m den Wettkampf auf und übersprang diese Höhe ebenso wie 1,70 m und 1,74 m alle direkt im ersten Versuch. Bei 1,77 m zeigte Janssen dann noch drei sehr gute Versuche, bei denen die Sprunghöhe deutlich vorhanden war, aber er wiederholt mit der Wade riss. Mit 1,74 m sicherte sich Janssen dann den Deutschen Vizemeistertitel. Der Deutsche Meister übersprang 1,80 m, daher hätten schon 1,83 m für den Titel herhalten müssen, was bei Janssen aufgrund der kurzen Trainingsdauer zurzeit noch nicht realistisch ist.

Mit der großen Freude über den Deutschen Vize-Meistertitel trat Janssen dann später noch im Dreisprung an und startete auch hier super in den Wettkampf. Direkt im ersten Versuch sprang er mit 13,14 m einen Riesensatz in die Grube und übertraf damit seine Qualifikationsweite um über 30 cm. Nach zwei deutlich übergetretenen Versuchen und einem ausgelassenen Versuch sprang er dann noch mal 13,15 m und flog im letzten Versuch schließlich auf die Tagesbestweite von 13,34 m. Wie groß Janssens Motivation und Aufregung waren, zeigte sich darin, dass er den Anlauf um knapp 4 Meter gegenüber seinem alten Anlauf nach hinten verlegen musste, was auch die Fehlversuche erklärte. Seine 13,34 m war über alle Altersklassen hinweg mit Abstand die beste Dreisprungweite der DM und sicherte ihm verdient den Deutschen Meistertitel. Wie gut die Leistung ist, zeigt die Tatsache, dass seit mindestens 5 Jahren niemand mehr über 13 Meter bei einer Deutschen Meisterschaft in der AK M40 gesprungen ist und er mit der Weite sogar die Westfälischen Hallenmeisterschaften der Männer in diesem Jahr gewonnen hätte.