Schließen
19.09.2019

Erfolgreiche Kreis-Mehrkampfmeisterschaften für den TV Jahn Rheine

Vereinsrekorde für Jan-Luca Fröse, Fenja Gude und Dörthe Lange am ersten Wettkampftag

v.l.): Jan-Luca Fröse, Fenja Gude, Dörthe Lange und Sophie
Löckemann

Am vergangenen Wochenende fanden im heimischen Jahnstadion die Kreis-Mehrkampfmeisterschaften statt, die vom TV Jahn Rheine ausgetragen wurden. Bei herrlichem Spätsommerwetter nahmen insgesamt 17 Athleten des Vereins an beiden Tagen am Wettkampf teil.

 

Am Samstag, dem ersten Wettkampftag, starteten die vier älteren Sportler ihre Mehrkämpfe. In der männlichen Jugend U 18 nahm Jan-Luca Fröse erstmals am Fünfkampf teil. Nach 13 Jahren verbesserte er den Vereinsrekord auf 3028 Punkte und wurde mit der Leistung Kreismeister. Nach 11,62 s im 100 m-Lauf sprang er 6,44 m weit. Im Kugelstoßen verbesserte er sich auf 10,32 m und übersprang anschließend 1,67 m im Hochsprung. Im abschließenden 400 m-Lauf gab er alles und kam nach 55,20 s in Ziel.

Dörthe Lange stellte in der Altersklasse W 45 ebenfalls einen Vereinsrekord auf. Im Dreikampf kam sie nach 15,99 s über die 100 m-Strecke, 3,20 m im Weitsprung und 8,64 m beim Kugelstoßen auf die neue Bestmarke von 1302 Punkten und gewann außerdem den zweiten Kreismeistertitel.

Fenja Gude (Frauen) und Sophie Löckemann (weibliche Jugend U 18) stellten sich den Anstrengungen des Siebenkampfes, der sich über zwei Tage hinzog. Ihr Wettkampf begann am Samstag mit dem 100 m-Hürdenlauf. Beide erreichten in neuen Bestzeiten das Ziel, Gude nach 16,49 s, Löckemann nach 18,78 s. Es folgte der Hochsprung, den Gude mit 1,61 m beendete, Löckemann mit 1,31 m. Nach dem Kugelstoßen (Gude: 10,67 m, Löckemann: 8,05 m) endete der erste Wettkampftag mit dem 200 m-Sprint für Gude, in dem sie eine neue Bestleistung von 26,50 s erzielte. Löckemann startete abschließend im 100 m-Lauf und steigerte sich hier auf 14,82 s. Bei der Vierkampfwertung ihrer Altersklasse gewann Löckemann zum Abschluss des Tages mit 1715 Punkten (Bestleistung) den Vizekreismeistertitel. Der zweite Wettkampftag begann am Sonntagmorgen für beide Athletinnen mit dem Weitsprung. Gude sprang 5,44 m weit, Löckemann kam auf 3,91 m. Im Anschluss an das Speerwerfen (Gude: 35,70 m, Löckemann: 12,80 m) mussten die Athletinnen noch den 800 m-Lauf absolvieren. Gude erreichte nach 2:52,05 min das Ziel, Löckemann benötigte 3:21,29 min. Am Ende kam Gude auf 4440 Punkte und verbesserte neben dem Gewinn des Kreismeistertitels den 30 (!!) Jahre alten Vereinsrekord im Siebenkampf. Löckemann wurde mit 2352 Punkten erneut Vizekreismeisterin.

Da Gude die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften nur um 60 Punkte verpasste und noch Verbesserungsmöglichkeiten in den von ihr erzielten Leistungen sieht, hat sie sich zusammen mit ihrem Trainer Martin Lange als Ziel für die kommende Saison die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften gesetzt, das die beiden nun durch ein entsprechendes Training erreichen möchten.

16.09.2019

TV Jahn-Senioren erfolgreich beim 1. Seniorensportfest in Rheine

Zahlreiche Top-Platzierungen im heimischen Jahnstadion

erfolgreiche Teilnehmer des Seniorensportfestes (v.l.): Martin Lange,
Stephan Ide, Sabine Wittstock-Löckemann, Dörthe Lange und Theo Rensmann

Beim 1. Seniorensportfest, das vom TV Jahn Rheine und dem LAV Rheine am vergangenen Freitag gemeinsam ausgerichtet wurde, waren die fünf Teilnehmer des TV Jahn Rheine im heimischen Jahnstadion erfolgreich am Start.

In der Altersklasse M 65 startete Theo Rensmann im Kugelstoßen. Mit 7,23 m erreichte er seine Bestleistung nicht ganz, konnte aber den Wettbewerb als Sieger beenden.

Stephan Ide und Martin Lange nahmen ihren Wettkampf in der Altersklasse M 45 auf. Beide nahmen am Diskuswurf teil. Lange siegte mit der Weite von 27,13 m, Ide folgte mit 21,49 m auf Platz drei. Im Speerwerfen verbesserte Lange den Vereinsrekord auf 40,29 m, musste sich aber als Zweiter knapp geschlagen geben. Ide konnte sich außerdem noch einen dritten Platz im Kugelstoßen sichern. Hier stieß er seine Kugel auf 8,22 m.

Bei den Seniorinnen der Altersklasse W 45 gingen Dörthe Lange und Sabine Wittstock-Löckemann an den Start. Beide nahmen am Diskuswurf teil. Lange belegte mit 20,49 m den dritten Platz, Wittstock-Löckemann folgte auf Platz vier mit 15,10 m. Im Kugelstoßen musste sich Lange um gerade einmal 4 cm geschlagen geben. Mit 8,40 m wurde sie Zweite, gefolgt von Wittstock-Löckemann auf Platz drei mit 6,04 m. Lange startete außerdem noch im 100 m-Lauf. Sie erreichte nach 16,20 s als Erste das Ziel, auch im Weitsprung siegte sie mit 3,24 m. Mit den beiden Leistungen war sie dennoch nicht zufrieden und hofft, sich bei den Kreis-Mehrkampfmeisterschaften am kommenden Wochenende im Jahnstadion noch einmal zu verbessern. 

30.07.2019

Erfolgreiches Debut für Jan-Luca Fröse bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

TV Jahn-Leichtathlet springt ins Finale der besten Acht

Siebtplatzierter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften: Jan-Luca Fröse; Screenshot: waren sehr zufrieden mit ihrer Teamleistung bei den Deutschen Jugendmeisterschaften: Jan-Luca Fröse und Trainer Martin Lange

Am vergangenen Freitag nahm Jan-Luca Fröse vom TV Jahn Rheine an den Deutschen U18-Jugendmeisterschaften im Weitsprung in Ulm teil. Mit einer Bestleistung von 6,85 m hatte er sich bei den westfälischen U18-Meisterschaften für die Teilnahme bei diesen Meisterschaften qualifiziert. Bereits am Mittwoch war er mit seinem Trainer Martin Lange nach Ulm gereist, um sich vor Ort optimal auf diesen wichtigen Wettkampf einstellen zu können. Dies gestaltete sich aufgrund der extrem hohen Temperaturen von fast 40°C schwierig, so dass ein vorbereitendes Training vor Ort nicht ratsam war. Die Organisatoren überlegten noch am Donnerstag, den Wettkampf aufgrund der Hitze zu verschieben. Letztendlich blieb es aber beim Wettkampfbeginn am Freitagnachmittag.

Hochmotiviert und mit dem Ziel, den Endkampf zu erreichen, fand sich Fröse zwei Stunden vor Wettkampfbeginn im Stadion ein und musste sich im Folgenden einem völlig neuen Aufwärmrhythmus stellen. Gegenüber den bisherigen Wettkämpfen fand bei den Deutschen Meisterschaften das Aufwärmen und Einspringen auf dem Nebenplatz statt und es kam danach ein längerer Aufenthalt im Callroom dazu. Aus diesem wurden allen Weitsprungteilnehmer an die Wettkampfanlage ins Stadion geführt, wo sie noch kurz einspringen durften. Fröse eröffnete den Wettkampf als erster Springer und legte zunächst einmal 6,47 m vor. In den nächsten beiden Versuchen steigerte er sich kontinuierlich auf 6,69 m und sicherte sich damit als Siebter den Einzug ins Finale der besten Acht. Im letzten Versuch steigerte er sich noch einmal auf ausgezeichnete 6,75 m, konnte sich aber nicht weiter im Klassement nach vorne schieben, so dass es am Ende bei Platz sieben blieb. Letztendlich fehlten ihm nur 5cm zu Platz sechs und 7 cm zu Platz fünf.

Insgesamt waren Fröse und Lange mit dem Debut bei den Deutschen Meisterschaften sehr zufrieden, da Fröse trotz der Hitze und Nervosität eine durchaus respektable Leistung abgerufen hatte. Was ihn besonders auszeichnete, war die Tatsache, dass er als einziger Springer sechs gültige und weite Sprünge vorweisen konnte, obwohl die Windbedingungen sehr wechselhaft waren. Natürlich hätte er sich gerne eine neue Bestleistung über 7 m gewünscht, die unter anderen Bedingungen auch durchaus realistisch gewesen wäre. Fröse gönnt sich nun nach seinem Saisonhöhepunkt eine kurze Pause und hofft im September noch einmal die 7m-Marke angreifen zu können.