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22.01.2019

Weitsprungkrimi bei den westfälischen Hallenmeisterschaften mit verdienten Happy End für Jan-Luca Fröse

Leichtathlet vom TV Jahn Rheine fliegt mit Bestleistung zum Meistertitel, Gude von Ihrer Leistung enttäuscht

Fenja Gude und Jan-Luca Fröse bei den westfälischen Hallenmeisterschaften in

Dortmund

Vergangenen Samstag gingen zwei Leichtathleten des TV Jahn Rheine bei den westfälischen Hallenmeisterschaften in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund an den Start. In der der Hauptklasse der Frauen trat Fenja Gude im Weitsprung an und in der männlichen Jugend U18 Jan-Luca Fröse im 60 m-Sprint und im Weitsprung.

Zunächst musste Fröse sich im sehr stark besetzten 44-köpfigen Starterfeld des 60 m-Sprints beweisen. Da er von seinem Trainer Martin Lange erkältungsbedingt eine trainingsfreie Woche verordnet bekommen hatte, wusste Fröse nicht genau, wie es um seine Leistungsfähigkeit bestellt war. Sein Ziel war es, wenn möglich die Finalläufe der Besten 16 zu erreichen.

 

 

Lange musste er nicht auf seinen Start warten, da er bereits im ersten von sechs Vorläufen gesetzt war. Nach einem etwas verhaltenen Start setzte Fröse dann aber viele Aspekte der Technikeinheiten der letzten Wochen sehr gut um und konnte als Zweiter in der neuen Bestzeit von 7,35 s (vorher 7,42 s) über die Ziellinie werfen. Diese Zeit reichte für ihn aus, um als Fünftbester des gesamten Feldes in das Finale zu ziehen.Dort gelang ihm diesmal ein besserer Start, so dass er erneut mit einer Bestzeit von 7,33 s in einem Wimpernschlageinlauf nur um wenige Hundertstel geschlagen einen sehr guten fünften Platz belegen konnte.

Entsprechend hoch motiviert ging Fröse dann in den Weitsprungwettkampf. Bereits dass Einspringen zeigte, dass er gut in Form war und im vergangen halben Jahr viel an Athletik und Technik unter der Anleitung seines Trainers Martin Lange dazugewonnen hatte. Besonders im Bereich der Landung konnte er sich in den letzten Wochen stark verbessern.

Bereits im ersten Durchgang konnte sich Fröse mit der neuen Bestleistung von 6,29 m mit wenigen cm Vorsprung vor den Konkurrenten an die Spitze des Feldes setzen. Dies blieb auch bis zum Ende des Vorkampfes so, wobei sich die Konkurrenz cm-weise an Fröse herantasteten. Nach dem Ausscheiden zweier Athleten zum Endkampf gelang es Fröse dann im vierten Versuch, einen sehr guten Sprung auf die erneute Bestleistung von 6,44 m zu ziehen. Im Folgenden kämpften sich die Konkurrenten mit 6,40 m und 6,33 m wieder dicht an Fröse heran, so dass Eltern, Trainer und Trainingskollegen wiederholt in diesem extrem spannenden Finale um Fröses Führung zittern mussten.

Dass seine Bestleistung keine Eintagsfliege war, zeigte Fröse dann noch im 5. und 6. Versuch. Im 5. Versuch sprang er 30 cm vor dem Brett so gut ab, dass er vor lauter Überraschung in der Flugphase ins Trudeln geriet und den Flug abbrechen musste. Dennoch plumpste er bei 6,30 m in die Grube. In seinem letzten Versuch sprang er ebenfalls gut 40 cm vor dem Absprungbalken ab und landete trotzdem nochmals auf 6,44 m. Damit zeigte er deutlich, dass er dieses Mal eindeutig der beste Springer im Feld war.

Damit endete dieser Weitsprungkrimi mit dem verdienten Westfalenmeistertitel, einer tollen neuen Bestleistung und der Aussicht auf noch bessere Weiten in der Zukunft.

Einen nicht ganz so guten Tag hatte Fenja Gude im Weitsprung der Frauen. Gude war mit dem Ziel Finalkampfteilnahme angereist und hatte sich auf Weiten um 5,40 m eingestellt. Das Einspringen sah nach einem langen Tag des Wartens und Coachens ihrer eigenen Athleten vom TuS Germania Horstmar (Startgemeinschaft mit dem TV Jahn Rheine) bei etwa 5,30 m noch ganz gut aus. Im Wettkampf fand sie offensichtlich deutlich ermüdet nicht in ihre gewohnte Anlauf- und Absprungstärke zurück und schied nach dem Vorkampf mit 5,13 m als Zehnte aus. Da nur 5,29 m zum Erreichen des Finales gereicht hätten, war sie natürlich als ansonsten stabile 5,50-5,60 m-Springerin über ihre Platzierung enttäuscht. Dennoch zog sie ihre Sprungtechnik betreffend ein positives Fazit und auch ihr in der vergangenen Saison stark einschränkendes Patellasehnen-Syndrom im Knie hatte sich nicht gemeldet. Daher ist sie optimistisch, dass es im nächsten Wettkampf deutlich besser laufen wird.

In der Summe freute sich auch Trainer Martin Lange über eine sehr positive technische wie athletische Entwicklung seiner beiden Athleten und sieht der anstehenden Hallen- und Freiluftsaison sehr optimistisch entgegen, zumal beide Athleten noch Reserven haben, die es herauszukitzeln gilt.

13.01.2019

Zweiter Platz für Carina Lange

TV Jahn-Leichtathleten erfolgreich beim Hochsprung-Meeting in Clarholz

Johanna Ide und Carina mit tollen Leistungen beim Hochsprung-Meeting in Clarholz

Am vergangenen Sonntag starteten zwei junge Athletinnen des TV Jahn Rheine beim internationalen Hochsprung-Meeting in Herzebrock-Clarholz.

Johanna Ide und Carina Lange nahmen als Vorbereitung auf den Wettkampf zwei Tage vorher an einem Intensivtraining Hochsprung in Clarholz teil. Die Turnhalle war dazu bereits für den Wettkampf am Sonntag vorbereitet worden. Neben dem Aufbau der Hochsprunganlage war die Halle mit Tartanläufern ausgelegt worden, so dass ein Wettkampf auf sehr hohem Niveau ermöglicht wurde. Unter Leitung von ihrem Heimtrainer Martin Lange wurde zusammen mit den heimischen Athleten der LG Kreis Gütersloh 09 intensiv am Anlauf gearbeitet, um am Sonntag neue Bestleistungen zu erzielen.

 

Im Anschluss an das Springen der Hauptklasse, dass bei den Frauen Christina Honsel (LG Olympia Dortmund) mit 1,82 m und bei den Männern Falk Wendrich (LAZ Soest) mit neuem Meeting-Rekord von 2,24 m gewann, starteten die Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen U 16 und U 14. Als eine der ersten Springerinnen war Johanna Ide gefordert. Die gerade erst 10-jährige Schülerin nahm am Wettkampf der Altersklasse W 12 teil und musste sich mit deutlich älteren Springerinnen messen. Es war ihr erster Wettkampf bei einem Meeting und deshalb war sie vor dem Wettkampf sehr aufgeregt. Zudem hatte sie die Sorge, dass das sie eventuell die einzige Springerin sei, die die Höhen im Schersprung überwand. Die Anfangshöhe von 1,16 m nahm Ide problemlos im ersten Versuch und auch die folgenden Höhen übersprang sie sofort. Erst an der Höhe von 1,28 m, die für sie eine neue Bestleistung bedeutet hätte, scheiterte sie dreimal. Sie beendete ihren Wettkampf mit übersprungenen 1,24 m als Vierte. Carina Lange zeigte beim Einspringen bereits, dass es beim Wettkampf hoch hinaus gehen würde. Sie stieg erst bei der Höhe von 1,32 m in den Wettkampf der Altersklasse W 13 ein. Bis zu ihrer bisherigen Bestleistung von 1,40 m überwand sie jede Höhe sofort im ersten Versuch. Bei 1,44 m benötigte sie einen weiteren Versuch und freute sich bereits über eine neue Bestleistung. Doch es ging noch höher für sie. Auch die 1,48 m meisterte sie im zweiten Versuch. Bei diesem Sprung passte alles und sie hatte zwischen sich und der Latte noch Platz für größere Höhen. Leider gelang ihr im Folgenden über die 1,52 m kein optimaler Sprung mehr, so dass sie aus dem Wettkampf ausschied. Trotzdem freute sich Lange über die Steigerung ihrer Bestleistung um 8 cm und einen zweiten Platz. Für die Freiluftsaison hat sie sich nun das Ziel gesetzt, die 1,50 m-Marke zu knacken. Die Siegerehrung im Anschluss an den Wettkampf wurde von der Bundestrainerin im Bereich Hochsprung, Brigitte Kurschilgen, durchgeführt, die beiden Sportlerinnen zu ihren tollen Leistungen gratulierte. Nun hoffen beide Athletinnen, sich bei den Kreismeisterschaften Ende Januar in Ibbenbüren weiter zu verbessern.

06.01.2019

Sportlerehrung der Leichtathleten des TV Jahn Rheine

Sportler, die für ihre erfolgreiche Teilnahme am Sportabzeichen geehrt wurden

Kurz vor den Weihnachtsferien fand traditionell die Sportlerehrung der Leichtathletikabteilung des TV Jahn Rheine statt. Neben den Sportlern waren auch die Eltern und Geschwister zum gemütlichen Beisammensein geladen. Etwa 40 Personen trafen sich am Nachmittag in den Räumen des DRK, wo für das leibliche Wohl der Gäste durch das engagierte Vorbereitungsteam gesorgt war.

 

Die Trainer Dörthe und Martin Lange dankten allen Eltern, Trainern, Helfern, Kampfrichtern und den Sportlern für ihren Beitrag zu einer erfolgreichen Saison. Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der Sportabzeichen und Laufsportabzeichen. 

Es wurden 34 Sportabzeichen, davon 21 Jugend- und 13 Erwachsenensportabzeichen, an die Sportler und auch ihre Eltern verteilt. Zusätzlich wurden die Familien Ide (mit Jakob, Jan, Johanna und Stephan), Lammers (mit Christoph, Franka und Janne) und Lange (mit Dörthe, Martin, Kerstin, Carina und Jana) mit dem Familiensportabzeichen geehrt, das ausgestellt wird, wenn mindestens drei Familienmitglieder aus zwei Generationen das Sportabzeichen absolviert haben.

Folgenden Teilnehmern wurde das Sportabzeichen verliehen:

Jugendsportabzeichen Silber: Lilly-Marlen Hesseling (Jahrgang 2006, 4. Prüfung), Gonca Ipek (2009, 1. Prfg.), Franka Lammers (2011, 1. Prfg.), Janne Lammers (2011, 1. Prfg.)

Jugendsportabzeichen Gold: Sonja Chudzian (2005, 4. Prfg.), Catharina Deventer (2001, 8. Prfg.), Clara Ecker (2011, 1. Prfg.), Lisa Grotke (2001, 10. Prfg.), Annika Huch (2011, 1. Prfg.), Jakob Ide (2006, 5. Prfg.), Jan Ide (2011, 1. Prfg.), Johanna Ide (2008, 4. Prfg.), Alina Krieger (2004, 3. Prfg.), Anne Kurth (2010, 3. Prfg.), Carina Lange (2006, 6. Prfg.), Jana Lange (2006, 6. Prfg.), Kerstin Lange (2003, 8. Prfg.), Sophie Löckemann (2002, 7. Prfg.), Ida Moschner (2010, 2. Prfg.), Tessa Schneege (2008, 3. Prfg.) und Lotta Wehmschulte (2003, 6. Prfg.)

Sportabzeichen Silber: Christoph Lammers (1. Prfg.)

Sportabzeichen Gold: Wolfgang Göcken (11. Prfg.), Stephan Ide (1. Prfg.), Reinhild Krey (1. Prfg.), Dörthe Lange (24. Prfg.), Martin Lange (22. Prfg), Sonja Lange (1. Prfg.), Martina Loh (1. Prfg.), Theodor Rensmann (4. Prfg.), Gerald Schneege (2. Prfg.), Carolin Schulte (1. Prfg.), Nele Winter (1. Prfg.) und Sabine Wittstock-Löckemann (3. Prfg.)

Beim weniger bekannten Laufsportabzeichen mussten die Sportler zwischen 15 min (Stufe 1) und 120 min (Stufe 5) ohne Pause laufen. Insgesamt 28 Athleten konnten eine Urkunde mit nach Hause nehmen:

Stufe 2 (30 min laufen): Simon Cremer (1997), Clara Ecker (2011), Annika Huch (2011), Jan Ide (2011), Franka Lammers (2011), Abby Lürwer (2011), Ida Moschner (2010), Leo Neugebauer (2010) und Klara Plien (2011)

Stufe 3 (60 min laufen): Lilly-Marlen Hesseling (2006), Jakob Ide (2006), Gonca Ipek (2009), Alina Krieger (2004), Alexandra Rubtsova (2006) und Tessa Schneege (2008)

Stufe 5 (120 min laufen): Sonja Chudzian (2005), Catharina Deventer (2001), Lisa Grotke (2001), Alina Hergemöller (2004), Johanna Ide (2008), Anne Kurth (2010), Carina Lange (2006), Jana Lange (2006), Kerstin Lange (2003), Martin Lange (1971), Sonja Lange (2000), Lotta Wehmschulte (2003) und Kristina Wolf (2004)

Außerdem wurde mehreren Sportlern das Wiederholungsabzeichen mit Silberkranz verliehen, da sie einige Laufsportabzeichen bereits zum 5. Mal absolviert hatten: Simon Cremer, Jakob und Johanna Ide für 30 min, Kerstin Lange für 60 min, Carina Lange für 60, 90 und 120 Minuten und Lisa Grotke für 90 und 120 Minuten. Für die 10. erfolgreiche Teilnahme bekamen Lisa Grotke für 30 min und Sonja Lange für 60, 90 und 120 Minuten sogar das Wiederholungsabzeichen mit Goldkranz.

Darüber hinaus erreichte Theodor Rensmann durch 60 min Walken das Walkabzeichen der Stufe 2.

Zum Schluss erhielten die Sportler, die im Jahr 2018 an Wettkämpfen teilgenommen hatten, eine Urkunde mit ihren Wettkampfergebnissen.

Mit guten Wünschen für die hoffentlich ebenso erfolgreiche Saison 2019 endete der Nachmittag und alle Sportler konnten mit einer Urkunde, einem Abzeichen und einem Weihnachtstütchen den Heimweg antreten.

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