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04.02.2020

Ehrenamtspreis des FLVW für Dörthe Lange

Leichtathletiktrainerin des TV Jahn Rheine für ihre langjährige Vereinsarbeit ausgezeichnet

Die Urkunde des FLVW-Ehrenamtspreises 2019 wurde vom VKLA Werner Wehmschulte überreicht

Beim Kreistag der Leichtathleten im Januar in Rheine wurde Dörthe Lange für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement für die Leichtathletik-Abteilung des TV Jahn Rheine mit dem Ehrenamtspreis des FLVW (Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V.) geehrt. Sie bekam die Urkunde vom Vorsitzenden des Kreis-Leichtathletik-Ausschusses, Werner Wehmschulte, für sie sehr überraschend überreicht.
 

Lange ist seit über 25 Jahren als Trainerin aktiv. Nach wenigen Jahren Trainerarbeit in Münster kam sie 1997 beruflich bedingt nach Rheine und baute die brach liegende Leichtathletikabteilung zusammen mit ihrem Mann wieder auf. Die ausgebildete B-Trainerin kümmert sich besonders um den Nachwuchs der Leichtathletik-Abteilung. Seit vielen Jahren ist sie Sport- und Pressewartin der Leichtathletikabteilung und damit für die rechtzeitige Meldungen der Athleten zu den Wettkämpfen, einiges an Verwaltungsarbeit sowie die Veröffentlichung der Artikel über die Sportveranstaltungen verantwortlich.

Darüber hinaus ist sie Sportabzeichenbeauftragte des TV Jahn Rheine und versucht jedes Jahr, möglichst viele Sportler, aber auch Eltern und Geschwister der Aktiven dazu zu bewegen, das Sportabzeichen abzulegen.

Als ausgebildete Schiedsrichterin im Bereich Sprung steht sie außerdem bei vielen Wettkämpfen nicht nur als Trainerin oder Aktive auf dem Sportplatz, sondern ist als Kampfrichterin für den Kreis Steinfurt/Tecklenburg und den FLVW aktiv. Seit vielen Jahren steht sie als Referentin für die Kampfrichtergrundausbildung zur Verfügung und bildet die neuen Kampfrichter für den Kreis aus.

Der Spaß an der Leichtathletik sorgt dafür, dass sie neben dem Vollzeit-Job und der Familie immer die Zeit findet, die verschiedenen Aufgaben trotz des engen Zeitplans mit viel Freude und Engagement zu erledigen. Und wenn sich dann ihre Sportler über eine Bestleistung oder einen gelungenen Wettkampf freuen, dann weiß sie, dass sie ihre Zeit richtig investiert hat.

28.01.2020

Jakob Ide und Carina Lange knacken Quali für die westfälischen Meisterschaften

TV Jahn-Nachwuchsathleten erfolgreich bei den Kreis-Hallenmeisterschaften

zeigten tolle Leistngen in Ibbenbüren: vorne (v.l.): Carina Lange,
Johanna Ide und Jana Lange, oben: Jakob Ide

Am zweiten Tag der Kreis-Hallenmeisterschaften am vergangenen Sonntag in der Kreissporthalle in Ibbenbüren nahmen Johanna und Jakob Ide sowie Carina und Jana Lange vom TV Jahn Rheine teil.
Jakob Ide startete zunächst im Weitsprung der Altersklasse M 14. Hier machte er es seiner Trainerin Dörthe Lange sehr schwer. Seine ersten fünf Sprünge in die Weitsprunggrube waren alle ungültig, da er durch einen ungleichmäßigen Anlauf bei allen Sprüngen übertrat. Der letzte Sprung war dann endlich gültig, aber die Kampfrichter mussten schon sehr genau nachsehen, ob ein Abdruck in der Plastillinmasse war, so nah war sein Absprungpunkt an der Masse. Anschließend konnte Ide nicht nur über den gültigen Sprung jubeln, sondern er übertraf mit 4,83 m auch noch seine alte Bestleistung um mehr als 40 cm. Zusätzlich wurde er Vizekreismeister und schaffte unerwartet die Norm für die westfälischen Jugend-Hallenmeisterschaften Anfang März in Paderborn. Im 60 m-Vorlauf verbesserte er sich später auf 8,61 s und erreichte damit den Endlauf. Hier kam er nicht mehr ganz an seine Vorlaufzeit heran und wurde mit 8,69 s Vierter. Auch hier qualifizierte er sich für die westfälischen Meisterschaften.

Carina Lange nahm ihren Wettkampf im Hochsprung der Altersklasse W 14 auf.  Wie beim letzten Wettkampf wählte sie als Probe für die westfälischen Meisterschaften die Einstiegshöhe von 1,40 m, die sie im zweiten Versuch übersprang. Obwohl sie durch eine schmerzhafte Entzündung ihrer Backen verursacht durch ihre Zahnspange erheblich gehandicapt war, steigerte sie ihre Bestleistung im laufenden Wettkampf auf 1,49 m, was ihr in der Endabrechnung den Vizemeistertitel und die Bestätigung der Norm für die westfälischen Meisterschaften einbrachte. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Jana startete sie später im Kugelstoßen. Hier stieß sie die Kugel in jedem Versuch weiter als ihre alte Bestleitung und steigerte sich insgesamt um 70 cm auf 7,55 m. Damit belegte sie Platz vier. Jana wurde mit 6,33 m Siebte.

Die jüngste Teilnehmerin des TV Jahn Rheine war Johanna Ide in der Altersklasse W 12. Ide lief erstmals die 60 m-Distanz. Mit 9,36 s im Vorlauf qualifizierte sie sich für den Endlauf. In diesem verbesserte sie sich noch einmal auf 9,30 s und stand damit als Dritte auf dem Siegerpodest. Im Hochsprung erreichte sie mit übersprungenen 1,20 m Platz vier. Zum Schluss nahm sie noch am Weitsprung teil. In der neuen Altersklasse musste zum ersten Mal in einem Wettkampf vom Brett springen. Im Gegensatz zu vielen Konkurrentinnen meisterte sie die Umstellung von der Zone auf das Brett problemlos und zeigte bereits mit dem ersten Sprung auf 4,11 m, dass sie zu den besten Springerinnen ihrer Altersklasse im Kreis Steinfurt/Tecklenburg gehört. Im Laufe des Wettkampfes steigerte sie sich noch auf 4,18 m, musste sich aber einer Springerin knapp geschlagen geben. Letztendlich gewann sie mit ihrer Weite einen weiteren Vizekreismeistertitel für den TV Jahn Rheine.

Jakob Ide und Carina Lange werden sich nun in den nächsten Wochen gezielt auf ihre erste Teilnahme bei den westfälischen Meisterschaften vorbereiten und hoffen, dort erneut gute Leistungen zu zeigen.

28.01.2020

Jan Luca Fröse springt angeschlagen zum NRW-Vizemeistertitel

Weitspringer Jan Luka Fröse erringt mit 6,54 m
einen 4. Platz bei den Westfalenmeisterschaften und mit 6,62 m den
Vizemeistertitel bei den NRW-Meisterschaften in Dortmund

Am vorletzten Wochenende war Leichtathlet Jan Luca Fröse vom TV Jahn Rheine bereits bei den Westfälischen Meisterschaften der Männer und Frauen eine Altersklasse höher gestartet. Dort hatte er sich aufgrund einer frisch zugezogenen Stauchung im Knie nicht mit voller Leistungsfähigkeit zeigen können und musste sich mit 6,54 m mit einem vierten Platz begnügen. Besonders unglücklich war dieser Platz, da der Dritte ebenfalls 6,54 m gesprungen war, aber den besseren zweiten Sprungversuch vorzuweisen hatte. Zwei deutlich weitere aber leider ungültige Sprünge zeigten, dass Fröse insgesamt aber aus dem allgemeinen Aufbautraining heraus und trotz der Verletzung auf einem guten Weg in Richtung der Siebenmetermarke ist.
 

Am vergangenen Samstag nahm Jan Luca Fröse vom TV Jahn Rheine dann an den NRW-Meisterschaften der Leichtathleten in Dortmund teil. Dort trat er in der Altersklasse männliche Jugend U20 im Weitsprung an. Aufgrund der immer noch abklingenden Knieverletzung war Fröse leider noch immer nicht ganz in der Lage sein ganzes Potential abzurufen. Nachdem er sich im ersten Sprung mit 6,45 m noch an die Spitze des Feldes setzen konnte, wurde er im zweiten und dritten Durchgang zunächst von zwei anderen Springern mit 6,85 m und 6,60 m auf Rang drei durchgereicht. Doch bereits am Ende des dritten Versuches konterte Fröse mit guten 6,61 m und schob sich wieder auf Platz zwei vor. Danach gelang ihm noch ein weiterer Sprung auf 6,62 m, während sich die übrigen Springer nicht mehr verbessern konnten. Damit sicherte sich Fröse den Vizemeistertitel in dieser Altersklasse. In seinem sechsten Versuch hatte Fröse noch mal alles auf eine Karte gesetzt. Leider trat er auch hier nach einem hervorragenden Anlauf und Absprung am Absprungbrett über und musste sich wieder einmal über einen sehr weiten Fehlversuch ärgern.

Fröses Trainer Martin Lange ist sich aufgrund Jan Lucas stabiler Wettkampfleistungen um 6,60 m und Trainingssprüngen an die sieben Metermarke heran sicher, dass Fröse im Frühjahr in der Freiluftsaison sehr weite Sprünge zeigen wird. Momentan zeigt er zwar deutliche Verbesserungen in der Landetechnik und in der Anlaufgeschwindigkeit, kann diese aber aufgrund noch fehlender Reaktivität am Absprungbrett und der bestehenden Knieverletzung noch nicht richtig in Weite umsetzen. Dies sollte Fröse im Anschluss an das Sprung- und Schnelligkeitstrainings im März und April dann zu Beginn der Freiluftsaison Anfang Mai gelingen.