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01.02.2018

Zwei Kreismeistertitel für Johanna Ide

Nachwuchsathleten des TV Jahn Rheine erfolgreich am zweiten Tag der Kreis-Hallenmeisterschaften in Ibbenbüren

Nachwuchsathleten mit tollen Leistungen (v.l.): vorne: Alina Krieger, Rebecca Roveri Barbieri, Johanna Ide, Carina und Jana Lange, Jakob Ide, Domenic Wehkamp und Kerstin Lange; hinten: Trainerteam Dörthe und Martin Lange

Am zweiten Tag der Kreis-Hallenmeisterschaften in der Kreissporthalle in Ibbenbüren starteten die jüngeren Leichtathleten des TV Jahn Rheine. Neun Sportler der Altersklassen U 12 bis U 16 gewannen zwei Kreismeistertitel, vier Vizekreismeistertitel und einen dritten Platz in bis zu über 20 Personen starken Teilnehmerfeldern.

Als jüngste Teilnehmerinnen gingen Johanna Ide und Tessa Schneege in der Altersklasse W 10 an den Start. Ide stellte gleich im Vorlauf über 50 m mit 8,09 s eine neue Bestleistung auf und qualifizierte sich als Schnellste für den Endlauf, den auch Tessa Schneege erreichte, obwohl sie nicht ganz fit war. Den Endlauf gewann Ide in 8,11 s deutlich vor der Konkurrenz, Schneege belegte mit 8,82 s den achten Platz. Im Weitsprung dominierte Ide das Feld.  Nach zwei Sprüngen knapp unter der 4 m-Marke, gelang ihr im dritten Durchgang erstmals ein Sprung jenseits der 4 m. Mit der Bestleistung von 4,01 m gewann sie die Disziplin mit über 30 cm Vorsprung vor der Zweitplatzierten. Schneege erreichte mit 3,35 m Platz neun.

In der Altersklasse W 12 nahmen Carina und Jana Lange den Wettkampf auf. Mit der Bestleistung von 8,22 s qualifizierte sich Carina erstmals seit langer Zeit wieder einmal für den Endlauf, in dem sie mit 8,25 s den achten Platz belegte. Ihre Schwester wurde mit 8,73 s Fünfzehnte. Im Hochsprung lief es für Carina wieder runder als beim letzten Wettkampf. Lange Zeit lieferten sich drei Athletinnen einen spannenden Wettkampf. Carina wurde letztendlich mit 1,34 m Vizekreismeisterin, wobei sie mit der Siegerin höhengleich war. Jana startete unterdessen im Kugelstoßen der Altersklasse W 13. Diesen Wettkampf konnte sie mit der Weite von 4,88 m als Fünfte beenden. Im abschließenden Weitsprung, wo die jungen Athletinnen erstmals vom Absprungbrett springen mussten, erreichte Carina den Endkampf und belegte mit 3,73 m den sechsten Platz. Jana wurde mit 3,50 m Elfte. 

Jakob Ide startete in der Altersklasse M 12. Die 50 m-Sprint beendete er mit 8,52 s als Siebter. Im Hochsprung stellte er mit 1,20 m eine neue Bestleistung auf und gewann den Vizekreismeistertitel. Mit seiner Leistung im Weitsprung war er nicht ganz zufrieden, da ihm die Umstellung auf das Absprungbrett schwer fiel. Trotzdem erreichte er mit 3,78 m seinen zweiten Vizekreismeistertitel.

In der Altersklasse W 14 sprinteten Alina Krieger und Rebecca Roveri Barbieri erstmals über die 60 m-Distanz. Roveri Barbieri benötigte im Vorlauf 8,92 s für die Strecke und qualifizierte sich damit für den Endlauf. In diesem belegte sie nach 8,97 s den vierten Platz. Krieger wurde mit 9,60 s Achte. Im Weitsprung lagen beide Athletinnen ganz nah beieinander. Roveri Barbieri sprang als Sechste 4,03 m weit, Krieger folgte mit genau 4,00 m auf Platz sieben. Im Kugelstoßen gewann Roveri Barbieri mit der neuen Bestleistung von 7,25 m den Vizemeistertitel. Krieger belegte mit 5,76 m Platz sechs.

Kerstin Lange nahm in der Altersklasse W 15 am Kugelstoßen teil. Mit 6,94 m stellte sie eine neue Bestleistung auf und stand als Dritte auf dem Siegerpodest.

In der Altersklasse M 15 startete Domenic Wehkamp im Weitsprung. Obwohl er Schwierigkeiten mit dem Anlauf hatte, erreichte er mit 4,20 m eine neue Bestleistung und wurde Achter.

23.01.2018

Jan-Luca Fröse knackt die Sechs-Meter-Marke und springt auf den Silberrang

Leichtathleten des TV Jahn Rheine zeigen ausgezeichnete Leistungen bei den Hallen-Westfalenmeisterschaften

Hoch zufrieden über seinen Vizemeistertitel: Jan-Luca Fröse (zweiter von links) knackte mit 6,22 m erstmals die 6 m-Marke im Weitsprung

Am vergangenen Wochenende nahmen drei Athleten des TV Jahn Rheine betreut durch ihrem Trainer Martin Lange an den Hallen-Westfalenmeisterschaften der Hauptklasse und der U18  in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund teil.

Zuerst musste Robin Dobros (MJU18) im 60 m-Sprint an den Start.  Nach einer längeren Krankheitsphase nutzte Dobros diese Meisterschaft in erster Line zur Leistungsüberprüfung. In seinem Lauf zeigte er durchaus gute Ansätze und hielt sich nach gutem Start lange im Mittelfeld des schnellsten der 5 Vorläufe. Letztendlich überquerte er die Ziellinie als Fünfter von acht Startern. Danach ging bei der Auswertung der Läufe leider viel schief. Dobros wurde in seinem Lauf als Letzter an Platz 7 gesetzt und einer der acht Sprinter tauchte sogar gar nicht mehr in der Auswertung auf. Einige eingelegte Proteste durch eine Reihe von Trainern verliefen leider aus nicht nachvollziehbaren Gründen erfolglos.

 

Letztendlich wurde Dobros mit 8,01 s als Vorletzter gewertet. Dies war umso bedauerlicher, da der nun aus Dobros Lauf an Position fünf gesetzte Springer mit 7,68 s ins Ziel gekommen ist, was für Dobros Bestzeit bedeutet hätte. Insgesamt war er mit seinem Lauf sehr zufrieden, da er ein gutes Laufgefühl hatte und der Zieleinlauf zeigte, dass er trotz längerer Krankheit nicht viel von seiner guten Form eingebüßt zu haben scheint. Nun wird er sich auf die NRW-Meisterschaften in vierzehn Tagen in Dortmund konzentrieren und versuchen deutlich unter acht Sekunden zu bleiben. Als nächstes trat Jan-Luca Fröse im Weitsprung der (MJU18) an. Von einer Muskelverletzung im Oberschenkel noch nicht vollständig genesen, ging der Quereinsteiger und Neuzugang des letzten Jahres seine erste große Meisterschaft zunächst vorsichtig aber gut gelaunt und motiviert an. Im dritten Durchgang gelang es Fröse nach einem ungültigen Sprung und einem Sprung auf 5,66 m das erste Mal die 6 m-Marke zu knacken. Mit 6,22 m setzte er sich an die Spitze des achtköpfigen Feldes. Diese Position hielt er bis zum 5. Durchgang, in dem ein weiterer Teilnehmer ebenfalls 6,22 m sprang.  Dieser schob sich damit an Fröse vorbei, da er mit 6,17 m den besseren zweiten Versuch aufzuweisen hatte. Im letzten Versuch legte Fröse noch mal alles in seinen Sprung, verschenkte aber über 30 cm am Absprungbrett und konnte mit einem weiteren Sprung über die 6 m-Marke (6,09m) leider nicht wieder an seinem Konkurrenten vorbeiziehen. Gut gelaunt und sehr mit seiner Leistung zufrieden stand Fröse somit bei seinem Meisterschaftsdebüt direkt fast ganz oben auf dem Siegerpodest. Mit dem Vizemeistertitel und der Qualifikationsnorm (6,15 m) für die NRW-Meisterschaften in der Tasche, wird Fröse nun nächstes Wochenende in Ibbenbüren und in der Woche darauf bei den NRW-Meisterschaften versuchen, seine 6 m-Serie fortzusetzen.

Abschließend ging Fenja Gude im Weitsprung bei den Frauen an den Start. Auch sie nutzte den Wettkampf als Test. Da Gude seit einigen Wochen durch starke Patella-Sehnen Probleme im Training erheblich eingeschränkt wurde, wollte sie in aller erster Linie schauen, inwieweit ihr Knie eine Wettkampfbelastung wegstecken würde. Mit lockeren, kontrollierten Sprüngen konnte sie 5,44 m erzielen. Dies bedeutete letzten Endes einen ausgezeichneten siebten Platz, weitengleich mit der Sechsten. Zwei nur wenige mm übergetretene Sprünge kamen sogar bei 5,60-5,80m herunter. Damit scheint Gude ebenfalls gut für NRW-Meisterschaften in Dortmund gewappnet zu sein.

15.01.2018

Podiumsplatz für Carina Lange

Junge Leichtathletin vom TV Jahn Rheine startet erstmals beim Hochsprungmeeting in Clarholz

Siegerehrung der Altersklasse W 12, Platz 3 Carina Lange mit Urkunde, Medaille und T-Shirt

Am vergangenen Wochenende fand das 15. Hochsprungmeeting der LG Kreis Gütersloh 09 in Clarholz statt. In der Jugend- und Hauptklasse war das Teilnehmerfeld international besetzt, so dass bei den Männern Höhen bis fast 2,20 m und bei den Frauen über 1,80 m erzielt wurden. Auch in den Schülerklassen der 12-15-Jährigen, die gleichzeitig an einer Anlage ihren Wettkampf durchführten wurden, waren starke Springer am Start. Neben einer Musikbegleitung zu den Sprüngen, die von den Teilnehmern selbst ausgewählt werden konnte, wurde jeder Teilnehmer vorgestellt und alle Sprünge wurden kommentiert. Für gute Stimmung sorgten außerdem die zahlreichen Zuschauer auf der Tribüne.

Erstmals war auch Carina Lange vom TV Jahn Rheine dabei, die die geforderte Mindesthöhe beim Hallensportfest in Ibbenbüren im Dezember gesprungen war. Sie startete bei den jüngsten Teilnehmerinnen, der Altersklasse W 12. Seit dem letzten Wettkampf hatte sie mit ihrem Vater und Trainer Martin Lange ihren Anlauf etwas umgestellt, konnte aber diesen noch nicht häufig übern, da die Wetterbedingungen ein Training an der Hochsprunganlage selten zuließen. So war sie etwas unsicher, ob der Anlauf beim Wettkampf  gelingen würde. Schon beim Einspringen war Carina auch aufgrund der besonderen Wettkampfsituation nervös und aufgeregt, so dass sie zunächst überhaupt nicht klar kam. Wegen der vielen Springer, die sich alle gleichzeitig einspringen mussten und deren Sprunghöhen von 1,15 bis 1,80 m differierten, konnte sie ihren Anlauf nicht optimal einstellen. Trotzdem überquerte sie die erste Höhe erfolgreich und konnte weiter am Wettkampf teilnehmen. Ihre Nervosität legte sich aber leider während des gesamten Wettkampfes nicht mehr. Sie konnte keinen ihrer Sprünge so absolvieren, wie sie sich das vorgestellt hatte, und konnte 1,32 m nicht mehr überqueren, eine Höhe, die sie normalerweise locker springen kann. Dementsprechend groß war auch ihre Enttäuschung. Bei der Siegerehrung stellte sich dann heraus, dass sie mit der Höhe von 1,28 m den dritten Platz erreicht hatte. Neben einer Urkunde erhielt sie eine Bronzemedaille und ein T-Shirt, die sie stolz mit nach Hause nehmen konnte. Bei ihrem ersten großen Wettkampf hat sie viele Erfahrungen sammeln können und hofft nun, sich bei den nächsten Wettkämpfen, wie den Kreis-Hallenmeisterschaften Ende Januar, besser präsentieren zu können. Auf jeden Fall möchte sie im nächsten Jahr noch einmal beim Hochsprungmeeting starten und eine bessere Leistung erzielen.

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