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OGS im TV Jahn

Selbstverständnis und Konzeption

Der TV Jahn-Rheine versteht sich als Träger in Verantwortung gegenüber Kindern, Eltern und Schule und baut auf ein breites Spektrum bewegten Miteinanders. Als Sportverein steht die Bewegung im Zentrum des gemeinsamen Tuns. Gemeinsam etwas bewegen, in Bewegung bringen und bewegtes Lernen sind die Leitideen im offenen Ganztag.

Im Mittelpunkt aller pädagogischen Arbeit des TV Jahn-Rheine steht das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen und Ressourcen. Eingebettet in seinen sozialen Kontext versteht sich der offene Ganztag des TV Jahn mit Angeboten der zusätzlichen Betreuung als ein Teil der sozialen Lebenswelt des Kindes. Hierbei ist es dem TV Jahn wichtig, stets einen bedürfnis- und situationsorientierten Ansatz im Umgang mit dem Kind zu wahren. Durch diesen ganzheitlichen Blick werden alle beteiligten Akteure, vor allem die Eltern als Erziehungs- und Bildungspartner, in den Prozess von Bildung, Erziehung und Betreuung eingebunden. Um eine Transparenz gegenüber allen Beteiligten zu gewährleisten, werden in diesen konzeptionellen Grundlagen organisatorische und pädagogische Schwerpunkte beschrieben. Sie dienen daher der Orientierung bei der Erarbeitung und Reflektion der schulspezifischen Konzeptionen. Diese erfolgen immer in enger Zusammenarbeit mit der Schule und werden regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt.

Aktuelles aus dem OGS-Bereich

Immer auf dem neuesten Stand!

20.05.2021

Schulbetreuung im Rahmen der Corona-Pandemie (Stand 20.05.2021)

Seit dem 23.04.2021 gilt die Bundesnotbremse zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Diese sieht unterschiedliche Beschulungs- und Betreuungsformen vor, die abhängig von der Inzidenz des Kreises sind:

Schulbetreuung

Szenario mit Inzidenz unter 100: Das Land NRW hat am 19.05.2021 in Anbetracht der sinkenden Inzidenzzahlen die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts ab dem 31.05.2021 beschlossen. Dieser ist insofern möglich, wenn die Inzidenz des Kreises an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100 liegt. Ist dies der Fall, geht es am übernächsten Tag mit dem Präsenzunterricht los. Das bedeutet auch, dass der reguläre OGS-Betrieb wieder stattfindet. Die Kinder nehmen dann wieder ihre verbindlichen Betreuungszeiten wahr - eine Anmeldung ist nicht mehr erforderlich. Ein Fernbleiben ist nur in Ausnahmefällen erlaubt und muss mit der Schulleitung/OGS-Leitung abgestimmt werden (Anwesenheitspflicht). Weiterhin wird in den Schulen engmaschig getestet werden. Die Maskenpflicht bleibt bestehen.

Szenario mit Inzidenz unter 165: Grundsätzlich ist in diesem Szenario Wechselunterricht angedacht. D. h., dass Ihr Kind nur an ein paar Tagen die Woche im Präsenzunterricht beschult wird. Wann das genau ist, erfahren Sie von Ihrer Schule. Sollten Sie einen Betreuungsbedarf an unterrichtsfreien Tagen am Vormittag haben, können Sie diesen über den Link der Stadt Rheine anmelden (siehe unten). Diese Notbetreuung steht Kindern mit und ohne Anspruch auf OGS-Betreuung zur Verfügung. Ihr Kind wird hier von Integrationskräften der Caritas bis 11:30 Uhr beaufsichtigt. Kinder mit einem Anspruch auf OGS-Betreuung/ZB-Betreuung (gebuchter Betreuungsplatz zu Anfang des Schuljahres i. d. R.) werden ab 11:30 Uhr wie gewohnt in der OGS/ZB vom Betreuungspersonal im regulären Zeitraum betreut. Auch hierfür muss der Bedarf über die Stadt Rheine angemeldet werden: siehe Link unten. Die Teilnahme am Unterricht ist ausschließlich mit einem gültigen negativen Testnachweis, der nicht älter als 48 Stunden ist, möglich. Die Testungen sind auch Pflicht zur Teilnahme am Betreuungsangebot. Die Testungen werden vor Ort von der Schule organisiert und mindestens zweimal die Woche durchgeführt. Wir weisen darauf hin, dass Sie Ihr Kind auch bei offiziell registrierten Teststellen testen lassen können.

Szenario mit Inzidenz über 165: Wird dieser Wert überschritten, geht es in den Distanzunterricht. Sollte Betreuungsbedarf bestehen, können Sie diesen über den Link der Stadt Rheine anmelden (siehe unten). In der Notbetreuung ist eine Teilnahme am Distanzunterricht möglich. Die Kinder werden vor Ort weiter getestet. Dies wird von der Schule organisiert und mindestens zweimal die Woche durchgeführt. Die Teilnahme ist Pflicht. Wir weisen darauf hin, dass Sie Ihr Kind auch bei offiziell registrierten Teststellen testen lassen können. Der Nachweis darf nicht älter als 48 Stunden sein.

 

Was gilt es zu beachten?

Die Kinder werden von uns in festen Bezugsgruppen betreut. Kranke Kinder dürfen nicht an der Betreuung teilnehmen. Bitte geben Sie Ihrem Kind jeden Tag eine frische Mund-Nasen-Maske mit.

 

Angebote in der OGS

Bei einer Inzidenz unter 100 sollen die regulären Angebote und Aktivitäten in einem entsprechenden Rahmen wieder möglich sein. Dies ist von Schule zu Schule individuell und an die Hygienebestimmungen geknüpft. Bewegungsangebote finden bis auf Weiteres ausschließlich im Freien statt.

 

Verpflegung am Mittag

Die Mittagsverpflegung findet ab dem 31.05. wieder regulär statt. Abmeldungen müssen direkt beim Caterer der OGS gemacht werden.

 

Beiträge

Die Notbetreuung am Vormittag ist kostenlos. Für die Betreuung in der OGS/ZB am Nachmittag werden die regulären Gebühren an die Stadt Rheine fällig.

 

Busverkehr

Die Stadtbusse fahren im regulären Takt.

 

Sie haben Fragen oder ein anderes Anliegen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail oder kontaktieren Sie uns telefonisch (siehe unten). Wir sind für Sie da!

Antrag Notbetreuung Stadt Rheine

10.05.2021

Herausfordernde Zeiten: Die Bunte Brücke hilft

(Aus der Elternpost April 2021 | Autor: Philipp Romahn)

Tina ist genervt. In zehn Minuten startet das nächste Online-Meeting. In der Küche wartet Tochter Nele darauf, dass Mama ihr den Laptop für die nächste Klassenkonferenz einrichtet. Zum Glück konnte sie die beiden Zwillinge bis mittags in die Kita bringen, sonst käme sie zu nichts, denkt sie.

Ihr Mann Timo ist Polizist und liegt nach seiner letzten Nachtschicht im Bett. Das Handy bimmelt, Nele quengelt in der Küche. „Ich versteh diese Aufgaben von Frau Müller nicht. Und ich will die auch nicht machen!“ Klasse. Noch fünf Minuten bis zum Online-Meeting. Tina musste ihre Arbeitsstelle wegen der Kinder reduzieren, arbeitet ausschließlich von Zuhause. Anders geht es nicht. Manchmal hilft Timo, wenn der Dienst es zulässt. Tina ist genervt, müde und irgendwie seit Wochen angespannt. Homeoffice, Homeschooling, Notbetreuung, Verdienstausfall – das sorgt öfter für schlechte Stimmung zu Hause. Rausgehen, mit Freunden treffen und was unternehmen, Abstand zum Alltag gewinnen, ist gerade schwierig. Hin und wieder schafft Tina es, mit ihrer besten Freundin spazieren zu gehen oder mit ihren Eltern zu telefonieren. Doch meist ist sie abends einfach nur müde und hat keine Lust auf irgendwas. Wie soll das weitergehen?

Diese Geschichte ist frei erfunden. Sie soll am Beispiel von Tina zeigen, wie die Corona-Pandemie Familien zurzeit belasten kann. Diese Belastungen und Herausforderungen kennt man auch beim Deutschen Kinderschutzbund Rheine (DKSB).Daher rief man vor kurzem die „Bunte Brücke“ ins Leben. Ein Projekt, um belasteten Eltern von Kindern von 0 – 18 Jahre ein offenes Ohr zu bieten. „In Kooperation mit der Stadt Rheine möchten wir ohne bürokratischen Aufwand die Möglichkeit bieten, sich unverbindlich beraten zu lassen. Das geht auch anonym“, erklärt Lisa Prinz. Die Sozialpädagogin und das Team schauen in der Beratung nach guten Perspektiven, um so für Entlastung zu sorgen. Das Team des DKSB Rheine bietet hierfür jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr eine digitale Sprechstunde an. „Natürlich kann man mit uns auch einen anderen Gesprächstermin vereinbaren."

OGS-Gesamtleitung Olivia Knoop freut sich über das Beratungsangebot der „Bunten Brücke“. „Wir merken in unserer täglichen Arbeit die Anspannung der Kinder. Diese Situation ist für alle sehr fordernd. Daher ist dieses Angebot eine große Hilfe für Eltern, die sich durch die Pandemie belastet fühlen“, betont sie. Gemeinsam mit dem DKSB Rheine hat der TV Jahn seine Mitarbeiter*innen der OGS hierzu Ende April geschult. Dabei ging es darum, Sorgen und Nöte der Familien in Gesprächen adäquat begegnen zu können.

Lisa Prinz und Olivia Knoop wissen: Es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen und eigene Belastungen zuzugeben. Ganz im Gegenteil: Das Reden über Herausforderungen und Sorgen ist wichtig, um diese anzunehmen und ins Handeln zu kommen. Häufig halten Betroffene Glaubenssätze wie „Ich schaffe das schon“ oder „Wenn das jemand erfährt, stehe ich schlecht dar“ davon ab, sich Hilfe zu holen. Es hilft sich bewusst zu machen, dass es in diesen Zeiten anderen Familien ebenfalls nicht gut geht und man keinen Sonderfall darstellt. Die Herausforderungen der Corona-Pandemie machen vor keiner Haustür halt. Die Beratung der „Bunten Brücke“ bietet einen vertraulichen Kontakt und hilft bei der Weitervermittlung. Ebenso stehen die Teams der OGS im TV Jahn gerne für ein Gespräch bereit.

Für mehr Kontaktinfortmationen folgen Sie dem Link:

DKSB Rheine

15.02.2021

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Der Weg zu uns

Erreichbarkeit des OGS-Büros

montags bis freitags

9:00 bis 11:30 Uhr 05971/9749-59 ogs-buero@tvjahnrheine.de
Schließungstage: 14.05., 04.06.    

 

Olivia Knoop

- Gesamtleitung OGS -

E-Mail: knoop@tvjahnrheine.de

Tel.: 05971/9749-29

Svenja Freckmann

- OGS Büro - 

E-Mail: freckmann@tvjahnrheine.de

Tel.: 05971/9749-57

Philipp Romahn

- OGS Büro -

E-Mail: romahn@tvjahnrheine.de

Tel.: 05971/9749-58

Kooperationspartner der OGS im TV Jahn-Rheine