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Home Sportarten Leichtathletik Stockmann erneut auf dem Podest

Stockmann erneut auf dem Podest
Montag, 24. Januar 2011

KocStockmann.Kockk erreicht bei den Westfalenmeisterschaften das Weitsprungfinale

Am vergangenen Samstag nahmen Julia Stockmann und Franziska Kock an den Westfälischen A-Jugend-Hallenmeisterschaften in der Bielefelder Seidenstickerhalle teil. Die beiden Leichtathletinnen des TV Jahn Rheine konnte erneut mit guten Leistungen aufwarten.

Als erste musste sich Stockmann der starken Konkurrenz stellen. Am Hochsprungwettbewerb ihrer Altersklasse nahmen wie schon am vergangenen Wochenende zwei U18 WM-Starterinnen teil. Auch dieses Mal schaffte Stockmann den Sprung auf das Siegerpodest, musste sich aber ausgebremst von ihren Knieproblemen mit dem Bronzerang zufrieden geben. Nachdem Stockmann als letzte Springerin bei 1,67m in den Wettkampf eingestiegen war, übersprang sie souverän die 1,70m und 1,73 m. Die 1,76 m meisterte sie mit sie einem ganz hervorragenden Sprung, der andeutete, dass sie an diesem Tag locker in der Lage gewesen wäre, mindestens zwischen 1,82 und 1,85 m hoch zu springen. Leider zeigte sie ihrem Trainer Martin Lange nach dem Sprung an, dass sie aufkommende Schmerzen im Knie des Sprungbeines hatte. Im Hinblick auf die anstehenden Westdeutschen und Deutschen Meisterschaften entschlossen sich die beiden, kein Risiko einzugehen und den laufenden Wettkampf abzubrechen.

Zu diesem Zeitpunkt machte sich die noch B-Jugendliche Franziska Kock bereits für ihren Auftritt im Weitsprung warm. Die talentierte Nachwuchsathletin hatte sich vorgenommen, in dem 15. köpfigen Starterfeld der A-Jugendlichen das Weitsprungfinale der besten acht zu erreichen. Angesichts ihres durch eine anhaltende Grippe immer noch stark angeschlagenen Gesundheitszustandes und dem anstrengenden Wettkampf vom Wochenende zuvor kein leichtes Unterfangen im Starterfeld der bis zu drei Jahre älteren Springerinnen. Da sie wusste, dass ihre Kräfte nicht für mehrere hochwertige Sprünge reichen würde, legte sie alles in den ersten Versuch. Doch leider trat sie auf die Plastilinmasse des Weitsprungbretts, so dass ihr weitester Sprung leider ungültig gegeben wurde. Doch Kock blieb nervenstark und sprang in ihrem zweiten Versuch auf gute 5,31 m. Zwar dieser Sprung nicht annähernd so weit wie ihr Vorhergehender, doch die Weite reichte aus, um sich als sechste für das Finale zu qualifizieren. Hier gelang es ihr aufgrund deutlich schwindender Kräfte nicht mehr, ihre Weite zu verbessern. Letztendlich schob sich im letzten Durchgang noch eine Springerin um wenige cm an ihr vorbei, so dass sie einen immer noch ausgezeichneten siebten Platz belegte. Nach dem Wettkampf zeigte sich Kock sichtlich enttäuscht, da sie in gesundem Zustand auf jeden Fall um eine Medaille (5,55m, 5,70m, 5,71m)mit gesprungen wäre. Nun wird sie in Zusammenarbeit mit Lange versuchen das Training so zu gestalten, dass sie zu den Westdeutschen Meisterschaften in Leverkusen in vierzehn Tagen wieder gesund und einigermaßen erholt ist.

 

 
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