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Kock und Stockmann holen Vize-Westfalenmeistertitel
Sonntag, 16. Januar 2011

Athletinnen des TV Jahn Rheine bringen starke Leistungen zum richtigen Zeitpunkt

Westf.HallenMeisterschaft2011Am vergangenen Wochenende starteten Julia Stockmann und Franziska Kock von der Leichtathletikabteilung des TV Jahn Rheine bei den Westfälischen Meisterschaften in Dortmund.

Zunächst musste sich Kock fünfzehn weiteren Athletinnen im Weitsprung der weiblichen B-Jugend stellen. Trotz der wetterbedingt schlechten und eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten der letzten Wochen und einer seit geraumer Zeit anhaltenden Grippe gelang es Kock gleich im ersten Sprung, ihre persönliche Bestleistung auf exzellente 5,47 m zu steigern (vorher 5,40 m). Mit dieser Weite konnte sie sich bis zum sechsten Versuch an der Spitze des Weitsprungfeldes halten. Leider gelang es der vorletzten Springerin in ihrem letzten Versuch Kocks Sprungweite einzustellen und sich aufgrund eines um zwei cm besseren zweiten Sprungversuchs (5,28 m) auf den ersten Platz zu schieben. Kock wiederum hatte als letzte Springerin der Wettbewerbes die Chance dieses Ergebnis nochmals zu drehen. Es gelang ihr auch ein sehr weiter Versuch um die 5,60 m, aber leider trat sie zu ihrem und zum Bedauern ihres Trainers Martin Lange um wenige cm auf die Plastilinmasse des Absprungbalkens, so dass der Sprung ungültig gegeben wurde. Zwar war Kock im ersten Moment über den so knapp verpassten Meistertitel enttäuscht, freute sich aber später dennoch über die neue Bestweite und den Vizemeistertitel. Kurz darauf setzte sie sich schon das Ziel, den letzten Versuch am kommenden Wochenende bei den Westfälischen A-Jugendmeisterschaften zu wiederholen, nur dass er dieses Mal gültig sein soll

Auch Stockmann rief trotz der eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten der letzten Wochen eine gute Leistung ab. Als A-Jugendliche startete die Bundeskaderathletin in einem exzellent besetzten Hochsprungfeld bei den Frauen und musste sich mit sieben weiteren Athletinnen messen, unter anderem den Jugend-WM-Teilnehmerinnen Hollmann und Kampschulte. In einem spannenden Dreikampf gelang es Stockmann mit 1,77 m nur 2 cm unter ihrer bestehenden Bestleistung zu bleiben und einen ausgezeichneten zweiten Platz hinter Hollmann (1,80 m) zu erzielen. Stockmanns Sprünge bei 1,80 m waren äußerst knapp. Es fehlte lediglich ein Quäntchen Reaktivität und etwas mehr Sprungroutine. Sowohl Stockmann als auch Lange waren mit dem Verlauf des Wettkampfs im Anbetracht der Vorbereitungsmöglichkeiten sehr zu frieden. Besonders positiv wertete Lange die deutlichen technischen Verbesserungen seiner Athletin zum Vorjahr und die Lockerheit, mit der sie die aufgelegten Höhen überwand. Stockmann scheint damit für die anstehenden A-Jugendmeisterschaften gerüstet zu sein und Lange schaut zuversichtlich in die laufende Hallensaison, da er bei Kock und Stockmann noch deutliche Leistungsreserven sieht.

 
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