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Leichtathletin vom TV Jahn ruft solide Leistung im Dreisprung ab.
Am vergangenen Freitag nahm Weitspringerin Franziska Kock vom TV Jahn Rheine an den Deutschen Jugendmeisterschaften im Dreisprung der B-Jugend teil. Dazu musste sie ins neu gestaltete Stadion nach Jena anreisen und sich einem ungewöhnlich großen und starken Springerfeld, in dem die Bestleistungen alle sehr dicht beieinander lagen, stellen.
Für die sechzehnjährige Kock bedeutete dieser Wettkampf die erste Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft und entsprechend groß war die Vorfreude und die Anspannung, als es dann endlich los ging. Die junge Leichtathletin, die sich erst seit knapp vier Monaten dem Dreisprung widmet, zeigte beim Einspringen gute Sprünge über 12 Meter. Im Wettkampf selber lief Kock, wahrscheinlich aufgrund der großen inneren Anspannung, nicht mehr so frei und locker an wie zuvor im Einspringen. Deshalb kam sie nicht richtig zum Absprungbrett und verschenkte in ihren ersten beiden Sprüngen deutlich an Weite (50-80 cm). Mit 11,68 m und 11,62 m zeigte sie dennoch, dass sie gut in Form zu sein schien, denn mit der verschenkten Weite lagen beide Sprünge gut über 12 m. Im dritten Sprung verlegte Kock ihre Anlaufmarke etwas nach vorn, hatte dann aber das Gefühl überzutreten und nahm vor dem Absprungbrett die Anlaufgeschwindigkeit heraus. Aus diesem Grund konnte sie im letzten Versuch nur 11,55m erzielen. Bis zur letzten Springerin des vierzehnköpfigen Starterfeldes befand sich Kock noch auf Rang acht und damit im Endkampf. Doch wie es das Schicksal so wollte, erzielte diese Springerin dann noch 11,78 m und verwies Kock auf den neunten Rang. Damit war für Kock der Wettkampf vorzeitig beendet und die Chance auf drei weitere Versuche und eine bessere Platzierung vergeben. Entsprechend enttäuscht war die junge Athletin nach dem Springen. Auch Trainer Lange zeigte sich etwas traurig über den Ausgang der Meisterschaft. Vor allem weil Kock vom Leistungsvermögen einen Platz unter den ersten vier hätte problemlos erreichen können. Auch technisch war Kock von allen Springerinnen am besten gesprungen und hätte mit Erreichen des Endkampfes erfahrungsgemäß sicherlich noch eins draufgelegt. Mit etwas Abstand betrachtet, waren aber beide mit der gelungenen Vorbereitung auf die Meisterschaft und einem neunten Platz auf den ersten deutschen Meisterschaften zufrieden, denn ein Platz unter den Top Ten in Deutschland ist und bleibt eine ganz besondere Leistung.
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