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Home Sportarten Leichtathletik Franziska Kock schiebt sich auf Rang drei der deutschen Jugendbestenliste

Franziska Kock schiebt sich auf Rang drei der deutschen Jugendbestenliste
Samstag, 09. Juli 2011

DSC_9259bAm vergangenen Samstag nahm Franziska Kock erstmals am B-Jugend-Vergleichskampf zwischen Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen teil. Vor etwa vierzehn Tagen war die talentierte Dreispringerin vom Fußball und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) als eine der wenigen Nicht-Kaderathleten aufgrund ihrer Vorleistung von 11,72 m und damit beste westfälische Dreispringerin ihrer Altersklasse für den Länderkampf nominiert worden. So reiste Kock bereits am Freitag von der

Sportschule Kaiserau mit dem Verbandsteam im 500 km entfernt liegenden Baden-Württembergischen Walldorf an. Noch am Abend wurde Kock bei der Teambesprechung gebeten nicht nur im Dreisprung, sondern auch im Weitsprung anzutreten, da hier eine Kaderathletin ausgefallen war.

 

DSC_9598aSo trat Kock dann am Samstagmorgen zunächst im Dreisprung an. In allen Ihren Versuchen blieb sie über ihrer bestehenden Bestmarke von 11,72m und konnte mit ihrem besten Sprung von hervorragenden 12,06 m nicht nur den Sieg in dieser Disziplin für den FLVW nach Hause fahren, sondern schob sich damit auf den sensationellen dritten Platz der aktuellen Deutschen Bestenliste ihrer Altersklasse. Zudem blieb sie nur sechs cm unter dem bestehenden Kreisrekord von Maike Grotke aus dem Jahr 2005. Damit scheint Kock ausgezeichnet für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena am 5.-7. August gerüstet zu sein. In Zusammenarbeit mit ihrem Trainer Martin Lange wird sie nun versuchen , die letzten Wochen vor der DM trainingstechnisch optimal zu gestalten, um so möglichst eine weitere Bestleistung, den Kreisrekord und einen Platz unter den besten Acht zu ermöglichen.

Im anschließenden Weitsprung brachte es Kock bei stark wechselnden Winden auf sehr gute 5,39 m und steuerte erneut wichtige Punkte zur Teamwertung bei. Insgesamt gewann das Westfalenteam mit 292 Punkten vor den starken Baden-Württembergern (244 Punkte) und Hessen (175 Punkte) den Wettbewerb.

 

 

 
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