| Jahnhandballer mit riesiger Moral |
| Montag, 10. Oktober 2011 |
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Gleich zu Beginn musste Jahn-Trainer Kai Diecks eine Hiobsbotschaft entgegen nehmen. Außenspieler Christian Schlosser war beruflich verhindert und fehlte den Jahnern neben Philipp Ortmann. Zu Anfang der Partie wirkten die Jahner sicher und gingen schnell mit 3:1 in Führung. Doch dann schlich sich der Schlendrian ein und man ließ die Gäste aus Hiltrup immer wieder zum Abschluss kommen. In der Abwehr gut sortiert, doch im Angriff einfach fahrlässig mit den Chancen, so konnte man das Spiel der Jahner beschreiben. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem Hiltrup gegen Ende der ersten Halbzeit auf drei Tore davonzog. Erst wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff fingen sich die Jahner wieder und konnten bis zur Halbzeit zum 12:12 ausgleichen. Doch in der zweiten Halbzeit wieder das gleiche Bild. Die Jahner vergaben immer wieder gute Möglichkeiten und ließen Hiltrup viel zu einfach zu Toren kommen. Zudem kamen immer wieder unnötige Zwei-Minuten-Strafen der Jahner hinzu. Plötzlich lagen die Jahner mit fünf Toren hinten. Auch ein kurzes Aufbäumen zum Zwischenzeitlichen 19:22 brachte nicht die Sicherheit. Immer wieder kam Hiltrup zu einfachen Toren, weil die Jahner etliche Fehler im Angriff produzierten. Zehn Minuten vor dem Ende sah Hiltrup beim Stand von 24:19 wie der sichere Sieger aus. Doch dann ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft der Jahner. Angetrieben vom aufgewachten Publikum kam man Tor um Tor heran. In dieser Phase war es Torhüter Roland Reich, der die Hiltruper Gäste immer wieder zur Verzweiflung brachte. 90 Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang den Jahnern dann sogar der 25:24-Führungstreffer. Hiltrup vergab im Gegenzug und die Jahner waren wieder im Angriff. Dann wurde es hektisch. Irgendwie kam der Ball zu Kreisläufer Fabian Engbers, der frei vorm Tor die Möglichkeit zum endgültigen Sieg vergab. Hiltrup war wieder in Ballbesitz. 2 Sekunden vor dem Schlusspfiff fasste sich der Rückraumspieler der Hiltruper ein Herz und traf aus 12 Metern Entfernung nicht nur das Tor, sondern auch das Kämpferherz der Jahner. „Am Ende geht das Unentschieden in Ordnung, da wir heute zu viele Fehler produziert haben. Irgendwie hatten wir nie Zugriff auf das Spiel. Dass wir überhaupt einen Punkt hier behalten, das hätte zehn Minuten vor dem Ende wohl kaum einer gedacht. Die Jungs haben dann endlich gekämpft,haben nochmal alles gegeben und eine Riesenmoral bewiesen. Jetzt müssen wir die Fehler analysieren und uns auf die nächste Aufgabe in Sendenhorst vorbereiten“, blickt Jahn-Trainer Kai Diecks auf bevorstehende Aufgaben. |





Sportarten
Ein gerechtes 25:25-Unentschieden stand am Samstagabend auf der Anzeigentafel in der Emslandhalle. Zuvor hatten die Zuschauer ein Spiel gesehen, das an Spannung wohl kaum zu überbieten sein dürfte. Mit der Schlusssekunde warf der Gast aus Hiltrup den Ausgleichstreffer und sorgte damit für trübselige Stimmung auf Seiten der Jahner.






