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A-Jugendhandballer erkämpfen Sieg im Ortsderby
Dienstag, 11. Oktober 2011

mA_09-2008_Stefan_Gude2_wwwIn einem packenden Ortsderby gegen den TV Mesum gelang den Handball-A-Junioren des TV Jahn Rheine ein 26:23 (15:8) Heimerfolg, der am Ende noch hart erkämpft werden musste. Denn rund 15 Minuten vor Schluss sah es bei einer 19:10 Führung für die Jahner nach einer klaren Angelegenheit am diesem Sonntagnachmittag aus. Doch der Vorsprung schmolz von Minute zu Minute, ehe sich die Jahner beim Stand von 24:23 wieder etwas fangen und mit zwei Treffen in Folge den 26:23 Erfolg sichern konnten.

Die Jahner erwischten einen guten Start, führten mit 5:3 und 10:6. „In der Anfangsphase hatten wir in den Zweikämpfen in der Deckung oft das Nachsehen“, bemängelte Jahn-Trainer Stefan Gude das Deckungsverhalten. Erst Mitte des ersten Durchgangs wurde das besser, so dass die Jahner mit einer 15:8 Führung in die Pause gingen. Auch der zweite Durchgang gehörte zunächst den Jahnern. Beim Stand von 19:10 sahen die Jahner als sichere Sieger aus. Aus welchen Gründen auch immer bekamen die Jahner in der Schlussphase enorme Probleme. Einen Anteil hatte sicher auch die zunehmende Härte im Deckungsspiel der Gäste, die nicht nur die Jahner, sondern auch den Schiedsrichter aus dem Konzept brachte. Vor allem Kreisläufer Niklas Plumpe musste an diesem Tag einiges einstecken. Eng wurde es, als Mesum zum 23:24 verkürzen konnte. Doch eine Auszeit und die nötige Kampfkraft hielten die Jahner auf der Siegerstraße, so dass die beiden letzten Treffer und somit auch die beiden Punkte den Jahnern gehörten.

„Wir wussten, dass es eine schwierige Aufgabe gegen Mesum werden wird. Vielleicht waren wir daher zu sehr von der deutlichen Führung Mitte der zweiten Halbzeit zu überrascht“, erklärte Gude. Die Schlussphase war jedoch an Einsatz und Kampfkraft nicht zu überbieten, dafür hat sich die Mannschaft ein großes Kompliment verdient.

Das Jahn-Team gegen Mesum: Dominik Lütke und Leonhard Kösters im Tor, Kevin Jaroniec (4), Marcel Michniewicz (6/1), Christopher Gress (2), Niklas Plumpe (4), Marcus Göhring (3), Steffen Schmalbrock (6), Niklas Dycker, Nils Brinkmann (1), Max Lohaus und Yannick Arndt.

 
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