| TV Jahn gewinnt Landeswettbewerb |
| Freitag, 12. März 2010 |
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Der Sieger des Landeswettbewerbes „Der energie- und umweltbewusste Sportverein“ kommt aus Rheine.
In einem Teilnehmerfeld aus 174 Bewerbungen konnte sich der TV Jahn in der Kategorie „über 1.000 Mitglieder mit vereinseigener Anlage“ erfolgreich durchsetzen und belegte dort den ersten Platz. Ausgeschrieben war der große Wettbewerb vom Landessportbund NRW und der RWE, die am vergangenen Mittwoch in der Zeche Zollverein, der aktuellen Kulturhauptstadt Europas, im Rahmen einer Feierstunde die Gewinner bekannt gaben. So überreichten der Präsident des Landessportbundes NRW und Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Walter Schneeloch, und der Vorstandsvorsitzende der RWE Rheinland Westfalen Netz AG, Dr. Arndt Neuhaus, die Urkunde und den Scheck über 2.000€ an Klaus-Dieter Remberg, einem sichtlich zufriedenen Prä-sidenten des TV Jahn-Rheine. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir bei diesem großen Teilnehmerfeld den ersten Platz machen konnten und somit unser Einsatz für Energie- und Umweltfragen so positiv bewertet wird. Wir haben aus unserer Sicht den Wettbewerb nicht gewonnen, weil wir eine einzelne besondere Maßnahme umgesetzt haben, sondern an vielen Stellen immer wieder den Blick auch auf die ökologischen Wirkungen gelegt haben. So können und sollten wir diese Auszeichnung als Ansporn nehmen, auch weiterhin das Thema grundsätzlich eng im Blick zu haben“, beschreibt Remberg den Gewinn des Wettbewerbes.„Wir wollen mit dem Wettbewerb auf das große Engagement zahlreicher Sportvereine für Umwelt- und Energiefragen aufmerksam machen. Daher sind wir begeistert, dass so viele Vereine so gute Bewerbungen abgegeben haben. Das zeigt, dass in NRW das Thema Umweltschutz in den Vereinen angekommen ist und dort gelebt wird. Beim TV Jahn-Rheine haben uns vor allem die Konzeption mit den zahlreichen Maßnahmen und die Kontinuität bei Fragen zur Umweltfreundlichkeit im Verein überzeugt“, macht Norbert Käfer vom Landessportbund NRW deutlich, warum der erste Platz nach Rheine geht. Seit etwa 15 Jahren beschäftigt sich der größte Verein in Rheine mit ökologischen Themen. Bereits 2000 wurde bei ihm als erster Verein in NRW ein Öko-Check durchgeführt, der 2007 weiderholt wurde. Zahlreiche Maßnahmen wie die Erneuerung von Leitungen, technischen Anlagen und Leuchtmitteln wurden so im Laufe der Zeit unter energieeinsparenden Aspekten umgesetzt. Aktuell betritt der TV Jahn wieder Neuland, in dem eine große Photovoltaikanlage mit 620 Modulen auf den Dächern seines modernen Sportparks geschraubt wird. Die Anlage wird vermutlich noch in diesem Monat ans Netz gehen und nach aktueller Kalkulation etwa die Hälfte des Stromverbrauches des Sportparks produzieren. Doch Remberg wäre nicht langjähriger Vereinsfunktionär, wenn er nicht in dieser Situation schon etwas Weitergehendes überlegt hätte. „Wir möchten in Zukunft noch mehr verdeutlichen, an welchen Stellen wir als Verein uns für Fragen der Energieeinsparung einbringen können. So möchten wir möglichst bald die erzeugte Strommenge auf einer Visualisierunganslage für jeden sichtbar machen. Wir möchten aber auch mit Partnern wie den Stadtwerken, Organisationen wir der Bundesstiftung Umwelt oder der FH Steinfurt und politischen Vertretern aus Stadt und Kreis Kontakt aufnehmen, um weitere Modellprojekte im Sportpark anzudenken. In meiner Schublade stecken schon ein paar erste Überlegungen.“ Weitere Informationen zum Sportpark jahn-Rheine erhalten Sie im Info-Zentrum des Vereins, Tel. 97 49 0, oder unter www.tvjahnrheine.de. Bildunterschrift: Die Sieger des Wettbewerbs aus der Kategorie „1.000 Mitglieder / mit vereinseigene Anlage“, ganz links stehend: Walter Schneeloch, Präsident LSB und Vizepräsident DOSB, sitzend ganz rechts: Klaus-Dieter Remberg, Präsident TV Jahn-Rheine Ansprechpartner beim Landessportbund NRW: Norbert Käfer, Tel. 0203 / 7381 - 846 Presseinformation |





„Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir bei diesem großen Teilnehmerfeld den ersten Platz machen konnten und somit unser Einsatz für Energie- und Umweltfragen so positiv bewertet wird. Wir haben aus unserer Sicht den Wettbewerb nicht gewonnen, weil wir eine einzelne besondere Maßnahme umgesetzt haben, sondern an vielen Stellen immer wieder den Blick auch auf die ökologischen Wirkungen gelegt haben. So können und sollten wir diese Auszeichnung als Ansporn nehmen, auch weiterhin das Thema grundsätzlich eng im Blick zu haben“, beschreibt Remberg den Gewinn des Wettbewerbes.






