27.11.2014

Neuer Fahrradständer installiert

Jugendgruppe möchte den Sportpark fahrradfreundlicher gestalten

Das Projekt wird im Rahmen des ZIE:L-Projekts von der Deutschen Sportjugend, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Stadt Rheine unterstützt.

Unter dem Leitspruch „Der fahrradfreundliche Sportpark“ traf sich Anfang November eine Gruppe engagierter Jugendlicher mit Ralf Kamp (Vorstandsvorsitzender) und Martin Möhring (Referent ZI:EL-Projekt), um über Verbesserungsmöglichkeiten für Mitglieder zu sprechen, die den Weg zum Sportpark mit dem Fahrrad bewältigen.

Bei dem Treffen wurden drei Kernpunkte heraus gearbeitet, die in den kommenden Monaten behandelt werden sollen. Zum einen soll ein neuer Abstellbereich neben dem Info-Zentrum geschaffen werden. Dafür wurde bereits eine Überdachung errichtet, die Platz für über 20 Fahrräder bietet. Ein Reihenständer mit Anlehnbügel garantiert, dass die Fahrräder sicher verschlossen und vor dem Umkippen geschützt werden können. Die Abstellanlage soll in der nächsten Zeit um weitere 40 Stellplätze erweitert werden, so dass insgesamt Platz für mehr als 60 Fahrräder geschaffen wird.

Zum anderen haben sich die Teilnehmer des Treffens Gedanken über die Verkehrsführung auf dem Gelände des Sportparks gemacht. An verschiedenen Stellen sollen kleine und größere Arbeiten ausgeführt werden, die garantieren sollen, dass Fahrradfahrer sicher und ohne Hindernisse zum neuen Abstellbereich geführt werden. Dazu werden zum Beispiel neue Markierungen auf das Pflaster aufgebracht, um die Wege der Radfahrer hervor zu heben.

Darüber hinaus möchte die Gruppe die Vereinsmitglieder für die Themen Anfahrt zum Sportpark und Fahrradfahren sensibilisieren. „Unser Ziel ist es, dass in Zukunft mehr Menschen mit dem Fahrrad zum Sportverein fahren“, erklärt eine junge Teilnehmerin. Die Motive für eine Anreise mit dem Fahrrad können dabei ganz unterschiedlich sein und liegen für die Gruppe auf der Hand: „Umweltschutz und Gesundheit sind natürlich die wichtigsten Argumente“. Aber auch ganz praktische Gründe können für eine Fahrt mit dem Fahrrad sprechen: „Wer zum Beispiel 10 oder 15 Minuten mit dem Rad zum Fitness-Studio fährt, hat das Aufwärmprogramm schon geschafft“.

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