Aktuelles

15.11.2017

4. Come2gether der Jahn-Jugend im Cinetech

„Fack ju Göthe 3“ sorgte für Begeisterung

Zur Jugendversammlung der etwas anderen Art, dem „Come2gether“, lud der TV Jahn-Rheine am vergangenen Dienstag bereits zum vierten Mal alle jugendlichen Mitglieder zwischen 14 und 24 Jahren ins Cinetech-Erlebniskino ein. Als Highlight wurde den 240 Teilnehmern der Film„Fack ju Göthe 3“ gezeigt. Zusätzlich erhielten alle ein Softdrink und eine Tüte Popcorn.Um 18.00 Uhr eröffnete der Jugendvorsitzende Alexander Noack die Veranstaltung und berichtete im weiteren Verlauf über die Tätigkeiten und Maßnahmen im zurückliegenden Jahr. Großen Wert legte der Jugendvorstand auf die Wünsche der anwesenden Mitglieder für gemeinsame Aktivitäten.

Alle Jugendlichen konnten ihre Ideen und Anregungen auf Wunschzetteln notieren und sich somit an den Planungen für das kommende Jahr beteiligen.

Um 19 Uhr wurde der offizielle Teil beendet. Alle Teilnehmer waren mit Popcorn und Getränken versorgt und der Film konnte los gehen. „Ich weiß, darauf habt ihr euch alle am meisten gefreut“, sagte Noack zum Abschluss seines Vortrags mit einem Augenzwinkern.

09.11.2017

30 neue inklusive Sportangebote in drei Jahren

TV Jahn erhält Zuschuss von Aktion Mensch

Seit 2016 beschäftigt sich der TV Jahn-Rheine mit dem Thema Inklusion im Sport. Als Grundlage für weitere Aktivitäten wurden im vergangenen Jahr Leitlinien entwickelt, die die Haltung des Vereins zu dem Thema aufzeigen. Die bisherigen Ergebnisse sollen nun dafür genutzt werden, inklusive Sportangebote für Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen.

Für die Umsetzung hat der TV Jahn ein Projektantrag bei der Aktion Mensch gestellt, welcher in der vergangenen Woche bewilligt wurde. Der Bedarf für inklusive Sportangebote liegt auf der Hand: Etwa jeder Zehnte ist von einer Einschränkung betroffen oder bedroht. Die Bedeutung des Themas gewinnt auch in der Stadt Rheine an Bedeutung. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann hat sich deshalb bereit erklärt, die Schirmherrschaft für das Vorhaben zu übernehmen.

Ziel des neuen Projekts ist es, in den kommenden drei Jahren 30 neue inklusive Sportangebote zu schaffen und dauerhaft durchführen. Für das Gelingen müssen viele Voraussetzungen auf unterschiedlichen Ebenen geschaffen werden, erklärt Projektleiter Martin Möhring: „Wir verstehen Inklusion als Veränderungsprozess, bei dem es immer darum geht, Situationen neu zu beleuchten, individuelle Pläne zu entwerfen und diese in die Tat umzusetzen.“ Konkrete Aufgaben seien unter anderem der weitere Abbau von Barrieren, die Qualifizierung von Mitarbeitern und Übungsleitern und die Beteiligung von Menschen mit Behinderung. Darüber hinaus möchte man bestehende Kooperationen intensivieren und mit neuen Partnern zusammen arbeiten.

Seit dem 1. August wird das Projekt vorbereitet. In der ersten Jahreshälfte 2018 möchte der Verein mit den ersten inklusiven Angeboten loslegen. Bei der kommenden Hauptausschusssitzung am 13. Dezember sollen in verschiedenen Workshops die Planungen voran getrieben werden. Auch Vertreter anderer Organisationen und Einrichtungen und interessierte Bürger/innen sollen an dem Projekt beteiligt werden. Ansprechpartner im TV Jahn-Reine ist Martin Möhring (Tel.: 05971/974946, E-Mail: moehring@tvjahnrheine.de).

30.01.2017

Sportprogramm für junge Flüchtlinge

TV Jahn und Caritas Rheine führen neues Kooperationsprojekt durch

Der TV Jahn-Rheine und die Caritas Rheine führen im Rahmen einer Kooperation seit mehreren Jahren Projekte für Menschen in schwierigen Lebenslagen durch. Seit dem vergangenen Jahr trainieren unbegleitet minderjährige Flüchtlinge aus dem Caritas Kinder- und Jugendheim regelmäßig im SportForum des Vereins. Für die Durchführung des Projekts erhielt der TV Jahn Fördergelder vom Kreis Steinfurt. Der Projektzeitraum endete am 31. Dezember 2016, so dass im Sinne der jungen Flüchtlinge an einer langfristigen Lösung gearbeitet wurde, die das Sporttreiben auch in Zukunft ermöglicht.

Beide Organisationen haben nun ein Programm ins Leben gerufen, an dem bis zu zwölf Jugendliche teilnehmen können. Die Plätze vergibt die Caritas Rheine an interessierte Bewohnerinnen und Bewohner des Kinder- und Jugendheims, die die Angebote des Happy Hours – Tarifs des TV Jahn für einen geringen Beitrag nutzen können. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, nach einer Projektphase eine nachhaltige Nutzungsmöglichkeit für Jugendliche aus dem Caritas-Kinder- und Jugendheim schaffen zu können“, erklärt Jahn-Präsident Stefan Gude.

Der TV Jahn engagiert sich an vielen weiteren Stellen in der Flüchtlingshilfe. Gerade ist zum Beispiel ein zweiter Schwimmkurs für weibliche Flüchtlinge gestartet, der in Kooperation mit dem Verein Flüchtlingshilfe Rheine e.V. durchgeführt wird. Offene Jugendtreffs im vereinseigenen Sportpark und Angebote für Kinder ergänzen das Sportangebot für die Zielgruppe.

Ansprechpartner für die Thematik Flüchtlingshilfe im TV Jahn ist Martin Möhring (Tel.: 05971/974998; E-Mail: moehring@tvjahnrheine.de).

11.11.2016

Schwimmkurs für geflüchtete Frauen gestartet

TV Jahn und Flüchtlingshilfe Rheine e.V. führen gemeinsames Angebot durch

Luba Krieger  vom TV Jahn-Rheine (links) mit einem Teil der Teilnehmerinnen

Schon seit längerer Zeit wurde an beide Kooperationspartnern, dem TV Jahn-Rheine und dem Flüchtlingshilfe Rheine e.V., der Wunsch vieler geflüchteter Frauen herangetragen, endlich Schwimmen zu lernen. Vor dem Hintergrund, dass immer wieder Flüchtlinge in Deutschland ertrinken, liegt das Thema beiden Vereinen am Herzen. Nach Angaben der DLRG ertranken allein in den ersten sechs Monaten dieses 25 Flüchtlinge in Deutschland.

Nun ist es mit Hilfe von Fördermitteln des Kreis Steinfurt aus dem „Komm an“-Programm gelungen, einen Kurs von Frauen für Frauen zu organisieren. Am Sonntag trafen sich erstmals zehn gut gelaunte und hoch motivierte Frauen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und Sri Lanka am Schwimmbad des HPZ mit ihrer Trainerin Luba Krieger, um erstmals Fühlung mit dem Medium Wasser aufzunehmen.

Geplant sind bis Weihnachten acht Übungseinheiten, im Januar soll der Kurs fortgeführt werden. Weitere Informationen erteilt Martin Möhring (Tel. 05971/974998)