Volleyball Aktuell

18.02.2018

Ein guter Satz reicht nicht

Ohne Punkte mussten die Volleyballerinnen des TV Jahn Rheine 2 am Sonntagmittag die Heimreise antreten. Mit 1:3 verloren sie gegen die Zweitvertretung der VSG Ibbenbüren. Die Partie stand bereits vor Spielbeginn unter keinem guten Stern. Zahlreiche urlaubs- und krankheitsbedingte Absagen erforderten einige Umstellungen. Unterstützt wurde der schmale Kader am Wochenende von Colleen Murray und Emilia Schmitz, die beide das erste Spiel im Damenbereich machten, so aber zumindest zwei Wechseloptionen boten. Im ersten Satz zeigten die Jahn-Damen trotz der Umstellungen ein souveränes Spiel. Laura Schroer und Marcia Niemeyer, die für die verhinderte Christin Przemuß ins Zuspiel rutschten, konnten ihre Angreifer fast nach Belieben einsetzen. Diese verwandelten die Bälle clever und so ging der erste Satz mit 25:21 an die Volleyballdamen des TV Jahn Rheine 2.

 

Im zweiten Durchgang schlichen sich dann aber vermehrt Fehler ins Spiel der heimischen Volleyballerinnen. Vor allem im Angriff wurden zahlreiche Chancen liegen gelassen und so konnte Ibbenbüren beim 25:21 den Satzausgleich bejubeln. Anstatt an die Leistung in Satz eins anzuknüpfen, lief im Spiel der Jahn-Damen auch in Satz drei leider nicht viel zusammen. So ging auch der dritte Satz mit 14:25 deutlich verloren. „Auch hier war die Fehlerquote insgesamt viel zu hoch. Wir wollten die Punkte ein wenig mit der Brechstange erzielen, scheiterten im Angriff dann aber häufig am Netz oder am Aus“, haderte Jahn-Trainerin Karla Middendorp mit der Chancenverwertung ihrer Damen.

 

Auch in Satz vier konnten die Jahn-Volleyballerinnen das Spiel nicht mehr drehen. Ibbenbüren machte insgesamt einfach weniger Fehler und die Jahn Volleyballerinnen agierten einfach nicht konstant genug. So mussten sie sich auch in Durchgang vier letztlich mit 19:25 geschlagen geben. „Leider haben wir es nicht geschafft, das gute Niveau aus dem ersten Durchgang zu halten. Zufrieden waren wir dennoch mit den Einsätzen von Colleen Murray und Emilia Schmitz. Emilia hat sogar einige direkte Angriffspunkte erzielt. Das hat sie schon ganz abgeklärt gemacht.“, freuten sich die Jahn Trainerinnen trotz der Niederlage zumindest über den guten Auftritt der Debütantinnen.

18.02.2018

Landesligadamen kämpfen sich ins Tie-Break

Bereits zum viertenMal in Folge mussten die Volleyballerinnen des TV Jahn Rheine über die volle Distanz gehen, hatten bei der 2:3Niederlage gegen den ASV Senden 3 dieses Mal aber das Nachsehen. Über den gesamten Spielverlauf konnten die Jahn-Volleyballerinnen aber auch mit dem einen Punkt durchaus zufrieden sein.

Zunächst kamen die Volleyballerinnen des TV Jahn Rheine nämlich überhaupt nicht ins Spiel. In Satz eins und zwei kamen die Jahn Volleyballerinnen deutlich unter die Räder. Mit 14:25 und 15:25 hatten sie das Nachsehen und vor allem mit der ersten Annahme große Schwierigkeiten. Diese stabilisierte sich durch die Einwechslung von Tonja Ibenthal ab Durchgang drei und die Jahn-Damen konnten ihrerseits dank starker Aufschlagserien von Bettina Trautmann und Michelle Pohlmann in Führung gehen. Mit 25:18 entschieden die Jahn-Volleyballerinnen Durchgang drei für sich und bejubelten den 1:2 Anschluss nach Sätzen. Nun stimmte auch endlich Einsatz und Willen und die Jahn Volleyballerinnen gaben keinen Ball mehr verloren.

Unverändert spielten sie im vierten Durchgang weiter und konnten hier direkt zu Beginn eine 12:3 Führung erspielen. Beim Spielstand von 16:16 konnte der Gegner aus Senden zwar wieder gleichziehen, in der Schlussphase des Satzes sicherten sich die Jahn Damen aber die entscheidenden Punkte und gewannen letztlich mit 25:21. So musste wieder einmal der Tie-Break entscheiden. Hier produzierten die Jahn-Damen aber insgesamt zu viele Eigenfehler im Angriff, so dass sie bereits beim Seitenwechsel mit 4:8 im Rückstand lagen. Diesen konnten sie nicht mehr aufholen und unterlagen gegen die mutig aufspielenden Volleyballerinnen aus Senden letztlich mit 10:15.

Dank des Punktgewinns haben die Jahn-Volleyballerinnen nun aber sieben Punkte Vorsprung bei noch drei ausstehenden Begegnungen auf den Relegationsplatz. Bereits am kommenden Wochenende könnten sie also mit einem Sieg gegen den TSC Münster-Gievenbeck den Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern.

11.02.2018

Landesligadamen punkten beim Tabellenzweiten

Einen weiteren Punkt im Kampf um den Klassenerhalt sicherten die Volleyballerinnen des TV Jahn Rheine am Wochenende im Spiel gegen den Tabellenzweiten vom SV Ems Westbevern. Obwohl die Jahn-Damen am Ende mit 2:3 unterlagen, freuten sie sich nach dem Spiel über den Punktgewinn.

Bereits im ersten Satz deutete sich an, dass es auf ein enges Spiel hinauslaufen könnte. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen, so dass sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte. Nach einem abgewehrten Satzball hatten die Jahn-Damen alle Trümpfe in der Hand und gewannen den ersten Satz mit 27:25. Im zweiten Durchgang dann brachen die Jahn Volleyballerinnen unerklärlicherweise ein. Plötzlich kam fast kein Ball mehr nach vorne zu Zuspielerin Michelle Pohlmann, so dass ein geordneter Spielaufbau kaum zu Stande kam. Westbevern hatte leichtes Spiel, nutzte die Unsicherheit der Jahn-Damen aus und konnte beim Spielstand von 25:14 nach Sätzen ausgleichen.

Im dritten Durchgang dann kamen die Jahn Volleyballerinnen zwar besser ins Spiel, hatten beim 19:25 letztlich aber doch das Nachsehen. Mit dem Rücken zur Wand mobilisierten die Volleyballerinnen des TV Jahn Rheine im vierten Satz alle Kräfte und punkteten -eingeleitet von einer Aufschlagserie von Jana Langner- fast nach Belieben. Mit 25:14 bejubelten sie den Satzausgleich und gingen motiviert in den fünften Durchgang. Auch hier lief es aus Sicht der heimischen Volleyballdamen zunächst rund: Mit 8:6 und 10:7 lagen sie bereits in Führung. Dann aber schlichen sich vermehrt Fehler in das Spiel der Landesligadamen ein. Westbevern machte Punkt für Punkt wieder gut und hatte beim Spielstand von 14:13 den ersten Matchball, den sie direkt verwandelten. „Das war eine ganz enge Partie mit vielen Auf und Abs. Wir haben es leider nicht geschafft, das Niveau über die gesamte Spieldauer hochzuhalten. Daher können wir mit dem Punktgewinn gut zufrieden sein“, beschreibt Jahn-Trainerin Tonja Ibenthal nach der Partie.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Jahn Volleyballerinnen um die nächsten Punkte. Am Samstagnachmittag treffen sie auswärts auf den ASV Senden 3.

30.01.2018

Jahn-Reserve mit Druck im Aufschlag

Die Volleyballerinnen des TV Jahn Rheine 2 konnten am späten  Sonntagnachmittag einen 3:1 Erfolg gegen den SV Westfalia Hopsten bejubeln und sich durch diesen Sieg auf Rang sechs der Tabelle vorarbeiten.

Grundstein für diesen Sieg waren die hart geschlagenen Aufschläge, die den Gegner aus Hopsten in der niedrigen Halle schier zum Verzweifeln brachten. Bereits im ersten Satz starteten die Jahn Volleyballerinnen mit Christin Przemuß am Service mit einer 10:0 Serie. Diesen Vorsprung gaben sie bis zum Satzende nicht mehr her und gewannen den ersten Durchgang mit 25:15. Auch im zweiten Satz war es Christin Przemuß, die mit ihrem Aufschlag eine komfortable 7:0 Führung erzwingen konnte. Eine kurze Schwächephase in der eigenen Annahme brachte Hopsten zwar noch einmal auf 18:20 heran, die Volleyballerinnen des TV Jahn Rheine 2 entschieden aber auch den zweiten Durchgang mit 25:20 für sich.

In Satz drei konnte sich zunächst kein Team entscheidend absetzen. Die Jahn-Volleyballdamen ließen aber insgesamt zu viele Chancen liegen und machten vor allem in der Endphase des Satzes zu viele Fehler. „Hier haben wir unseren Aufschlag nicht mehr konsequent durchgebracht. Mit drei Aufschlagfehlern in Folge haben wir uns selbst, die Chance auf einen 3:0 Sieg genommen.“, haderte Jahn-Trainerin Julia Moß mit dem verlorenen dritten Satz. Dieser ging mit 19:25 verloren. Im vierten Durchgang dann waren es die Aufschläge von Seline Schnieders, die die Jahn Volleyballerinnen mit 7:2 in Führung brachten. Mit diesem Vorsprung im Rücken spielten die Jahn-Damen nun befreit auf und zeigten auch einige tolle Blockaktionen.

Ein Sonderlob gab es nach der Partie für Christin Beckmann, die mit einer wirklich guten Quote im Block einige Direktpunkte erzielen konnte. Der vierte Satz ging somit auch verdient mit 25:16 an die Volleyballdamen aus Rheine, die nun ein spielfreies Wochenende vor sich haben, ehe sie voraussichtlich am 6.2. in einer vorgezogenen Begegnung auf einem Trainingsabend auf die Zweitvertretung des TVE Greven treffen.