Volleyball Aktuell

11.12.2017

Dem Favoriten einen Satz abgeluchst

Am Wochenende verloren die Volleyballerinnen des TV Jahn Rheine mit 1:3 gegen den Tabellenführer vom SC Union Lüdinghausen und konnten dabei nur im dritten Satz Paroli bieten.

Die ersten beiden Durchgänge waren eine recht deutliche Angelegenheit. Lüdinghausen dominierte mit gutem Aufschlagspiel und einer wachen Abwehr. Die Jahn-Volleyballerinnen taten sich in dieser Phase des Spiels aber auch sehr schwer und machten zu wenig aus den sich bietenden Chancen. So gingen Satz eins und zwei zu Recht an den Gegner aus Lüdinghausen. In Satz drei dann legten die Jahn-Damen mit druckvollen Aufschlägen von Bettina Trautmann vor und konnten sich schnell eine 8:1 Führung erspielen. Auch der Service von Karla Middendorp brachte die gegnerische Annahme ins Wanken und so konnten die Jahn-Volleyballerinnen auf 17:3 davonziehen. Das war die Vorentscheidung, auch wenn Lüdinghausen noch einige Punkte gut machen konnte, gewannen die heimischen Landesligadamen den dritten Satz mit 25:17 und konnten nach Sätzen auf 1:2 verkürzen. 

Der vierte Durchgang dann entwickelte sich aber wieder zu einer recht einseitigen Partie. Die Jahn-Volleyballerinnen hatten bereits mit der ersten Annahme ihre Schwierigkeiten und so gewann der Tabellenführer aus Lüdinghausen souverän mit 25:17. „Dass es heute schwer werden würde zu punkten, wussten wir vorab, dennoch haben wir uns vorgenommen, den Tabellenführer zumindest ein wenig zu ärgern. Das ist uns im dritten Satz gelungen. Hier haben wir dank guter Aufschläge gut dagegen gehalten und uns mit dem Satzgewinn belohnt“, freute sich Jahn Trainerin Tonja Ibenthal nach dem Spiel.

Trotz dieser Niederlage konnten die Jahn-Volleyballerinnen den fünften Tabellenplatz behaupten und befinden sich am Ende der Hinrunde damit im gesicherten Mittelfeld. Bis Mitte Januar haben die Jahn-Damen nun Pause, ehe es am 14.1. gegen den Tabellenzweiten von der VSG Ibbenbüren geht.

28.11.2017

Landesligadamen verlieren beim USC-Nachwuchs

„Da saß eigentlich mehr drin“, war nach dem Spiel der Landesligadamen am Wochenende beim USC Münster 3 das etwas unglückliche Fazit der Jahn Volleyballerinnen. In den Sätzen eins und zwei waren sie ganz nah am Satzgewinn, mussten hier aber jeweils knapp dem Gegner aus Münster den Vortritt lassen und das obwohl sie auf einigen Positionen improvisieren mussten. So rückte Bettina Trautmann aufgrund der Ausfälle von Karla Middendorp und Christina Reckenfelderbäumer auf die ungewohnte Diagonalposition und im Außenangriff wurde die entstandene Lücke mit dem Überangebot an Mittelblockerinnen geschlossen.

Im ersten Durchgang entwickelte sich schnell ein Spiel auf Augenhöhe, welches allerdings auf beiden Seiten durch einige Aufschlagserien gekennzeichnet war. Zwischenzeitlich lagen die Jahn Volleyballerinnen mit 20:15 in Führung, konnten diese aber nicht durchbringen, da auch der USC druckvoll aufschlug und die Annahme der Jahn Volleyballerinnen in Bedrängnis brachte. Beim 20:20 war das Spiel wieder offen. Die entscheidenden Punkte machte allerdings der USC und so mussten sich die Jahn Volleyballerinnen mit 23:25 geschlagen geben.

Im zweiten Satz dann lag der USC über weite Strecken in Führung. Dann aber brachten die Jahn-Volleyballerinnen ihren Aufschlag konsequent durch und machten Punkt für Punkt wieder gut. Beim 23:23 hatten sie alle Möglichkeiten nach Sätzen auszugleichen, hatten sie sich sogar einen Satzball erspielt, doch auch hier hatten die Jahn Volleyballerinnen mit 25:27 das Nachsehen.

Im dritten Satz dann spielten sie konsequenter und profitierten auch von der hohen Fehlerquote der Nachwuchsvolleyballerinnen des USC und konnten nach Sätzen auf 1:2 verkürzen. Leider konnten die Jahn-Volleyballerinnen dieses Niveau im vierten Satz nicht halten und verloren diesen mit 21:25. „Leider war unser Spiel heute nicht konstant genug. Dabei haben wir zumindest phasenweise sehr gute Serien und Spielzüge gezeigt. Mit etwas mehr Zutrauen auf dem Feld hätte es auch anders ausgehen können.“ beschrieb Jahn-Trainerin Tonja Ibenthal die enge Partie.

Nun haben die Jahn-Volleyballerinnen in der Rückrunde noch ein Spiel zu absolvieren. Am 09.12. treffen sie auf den aktuellen Tabellenführer vom SC Union Lüdinghausen. Mit zwölf Punkten aus sieben Spielen befinden sie sich aber aktuell im gesicherten Mittefeld und können der Partie daher relativ entspannt entgegen sehen.

19.11.2017

Landesligadamen holen die nächsten Punkte

Als die Partie der Volleyballdamen des TV Jahn Rheine am Samstagabend um 20:36 Uhr abgepfiffen wurde, war der Jubel groß. Die Jahn Volleyballerinnen konnten ihre Partie gegen den TSC Münster 2 mit 3:1 für sich entscheiden und feierten damit den dritten Sieg in Serie.

Den ersten Durchgang mussten die Jahn-Volleyballerinnen noch verloren geben, ehe sie ihre Aufholjagd starteten. Dabei hatten sie die Partie auch im ersten Satz eigentlich unter Kontrolle. Gute Aufschläge von Christina Reckenfelderbäumer sicherten eine komfortable 16:12 Führung. Dann aber verloren die Jahn-Volleyballerinnen nach einer verletzungsbedingten Auszeit die Konzentration und der Gegner aus Münster machte Punkt für Punkt wieder gut. „In der Phase des Spiels haben wir uns leider selbst ausgeknockt“, berichtete Außenangreiferin Bettina Trautmann. Weder Auszeiten noch Auswechselungen halfen, die Jahn-Volleyballerinnen zurück in die Spur zu bringen. Und so gewann der TSC Durchgang eins mit 25:20.

Die nötige Sicherheit fanden die Jahn-Volleyballerinnen auch im zweiten Durchgang zunächst nicht wieder. Mit 1:7 lagen sie bereits zurück, ehe sie den Schalter wieder umlegen und Punkt für Punkt wieder gut machen konnten. Über 8:7 und 18:13 drehten sie das Spiel und gewannen den zweiten Durchgang mit 25:19. Damit war die Partie wieder offen. In Satz drei konnte sich zunächst kein Team absetzen. Bis zum 8:8 blieb die Partie ausgeglichen. Dann aber erhöhten die Jahn-Volleyballerinnen den Druck im Aufschlag und konnten ihrerseits mit 16:9 in Führung gehen. Gute Abwehraktionen sowie druckvolle Angriffsschläge waren Grundlage für den 25:19 Satzerfolg im dritten Durchgang. Im vierten Satz dann versuchte der TSC die Jahn-Volleyballerinnen mit langen Angriffsschlägen in Bedrängnis zu bringen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit hatte die Abwehr der Jahn-Damen sich aber hierauf eingestellt und konnte dank einer sechs-Punkte-Aufschlagserie von Michelle Pohlmann die Vorentscheidung erzwingen. Mit 25:16 ging somit auch der vierte Durchgang an die Jahn-Damen.

Am kommenden Wochenende wollen die Jahn-Volleyballerinnen ihre kleine Siegesserie natürlich weiter ausbauen. Hier werden sie sich aber noch steigern müssen, um auch gegen den Nachwuchs der Bundesligatruppe vom USC Münster als Sieger vom Feld zu gehen.

19.11.2017

Jahn-Reserve schlägt sich achtbar

Zwar mussten sich die Volleyballerinnen des TV Jahn Rheine 2 am Samstagnachmittag mit 0:3 geschlagen geben, zufrieden waren sie aber dennoch mit der von ihnen gezeigten Leistung.

Personell mussten sie am Wochenende nämlich stark improvisieren. Da mit Lena Kipker und Christin Przemuß beide Zuspielerinnen ausfielen, musste Diagonalangreiferin Laura Schroer in die ungewohnte Rolle des Spielmachers schlüpfen und machte ihre Sache sehr gut. „Laura hat mit viel Übersicht gespielt, die Bälle clever verteilt und ihre Angreiferinnen optimal eingesetzt.“, lobte Jahn Trainerin Julia Moß nach dem Spiel. Neben der Zuspielposition mussten die Jahn-Volleyballerinnen auch im Mittelblock improvisieren. Mit Anika Dölling war nur eine etatmäßige Mittelangreiferin mit nach Ibbenbüren gereist, so dass die Jahn-Damen ohne Libera spielten und Seline Schnieders im Mittelblock einsetzten. Trotz dieser Umstellungen konnten die Jahn-Volleyballerinnen die Partie beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer vom SV Blau Weiß Aasee lange ausgeglichen gestalten.

Im ersten Satz war es zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bis sich der Gegner aus Münster zur Satzmitte etwas absetzen konnte. In der Phase schlichen sich leider zu viele Fehler ins Spiel der Jahn-Damen ein, die über weite Strecken des Spiels mutig aufspielten. Zum Satzende konnten die heimischen Volleyballdamen zwar noch einmal aufholen und kamen noch bis aus 23:24 heran, dann machte Aasee jedoch den letzten Punkt. Auch im zweiten Satz gingen die Jahn-Volleyballerinnen weiter hohes Risiko, um den gegnerischen Spielaufbau zu stören. Das klappte insgesamt gut, leider wurden aber etwas zu viele Angaben verschlagen, so dass Aasee sich auch in Durchgang zwei etwas absetzen konnte. Mit 20:25 mussten die Jahn-Volleyballerinnen auch den zweiten Durchgang verloren geben. Satz drei lief bis zum 10:8 noch ausgeglichen, dann aber verteidigten die Jahn Damen nicht mehr konsequent genug und Aasee ging seinerseits mit 17:10 in Führung. Dieser Rückstand war zu groß und so konnten die Jahn-Damen letztlich auch den dritten Durchgang nicht für sich entscheiden.

Dennoch war das Team um Mannschaftsführerin Laura Schroer nach dem Spiel gut gelaunt: „Wir haben tollen Volleyball gezeigt und vieles umgesetzt, was wir zuletzt im Training geübt haben. Hierauf können wir auf jeden Fall weiter aufbauen.“ Bereits am nächsten Wochenende haben sie die Chance, an die gezeigte Leistung anzuknüpfen. Am Samstagnachmittag treffen sie auswärts auf den Tabellennachbarn von der Zweitvertretung des TVE Greven.