Integration

Integration


I – Identität entwickeln
N – Normen und Werte vermitteln
T – Teilnehmen am Gruppengeschehen
E – Entwickeln durch Bewegen, Erleben, Entdecken, Staunen
G – Gemeinsame Erfahrungen behinderter und nichtbehinderter Kinder
R – Regelmässige Bewegungszeiten ermöglichen Körper,-Material,-Sozialerfahrungen
A – Aktiv sein dürfen/ Ausdrucksmöglichkeiten erproben können
T – Team erarbeitet Förderpläne im Austausch mit den Eltern als Experten ihrer Kinder
I – Interessen und Bedürfnisse der Kinder werden aufgegriffen
O – Organisieren, Beobachtungen austauschen, Planen des Gruppenalltags
N – Natur aus erster Hand erleben

Jedes Kind bringt individuelle Eigenschaften mit. So ist es für uns selbstverständlich geworden, die Lebenssituation jedes einzelnen Kindes zu berücksichtigen. Dies beinhaltet auch die Beachtung von Entwicklungsstörungen und Verzögerungen, einschließlich psychischer und physischer Auffälligkeiten. Der gemeinsamen Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder kommt hier eine besondere Bedeutung zu.

Damit sich der Tag und die Teilnahme am Gruppengeschehen für das behinderte oder von Behinderung bedrohte Kind nicht als Überforderung darstellt, benötigt es intensive Zuwendung und Begleitung. Um den Entwicklungsverlauf des Kindes zu unterstützen und zu fördern wird bei Bedarf eine zusätzliche Fachkraft eingestellt, die sich am Gruppengeschehen beteiligt und das Team in seiner Arbeit unterstützt. Gemeinsame Spielprozesse nehmen einen zentralen Stellenwert in der Entwicklungsförderung des behinderten Kindes ein.

Förderpläne stellen wir für unsere behinderten ebenso individuell auf wie für unsere nichtbehinderten Kinder. Das Team unterstützt sich dabei gegenseitig bei regelmäßigen Fallbesprechungen während der wöchentlichen Teamsitzungen.

Unsere Aufgabe besteht in der Unterstützung und Vertiefung der kindlichen Interessen . Dabei fördern wir Lernprozesse, die für die Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung sind. Im Umgang miteinander lernen und entwickeln Kinder eine Sensibilität für nichtverbale Zwischentöne in menschlichen Beziehungen. Unvoreingenommen treten sie in Kontakt und entwickeln vielfältige Möglichkeiten der Verständigung. Die Kinder akzeptieren Stärken und Schwächen des anderen und unterscheiden nicht zwischen behindert und nichtbehindert.